hartz-IV-empfänger und rechnungen?

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7 Antworten

Das ist eigentlich als Einkommen anzusehen und müsste dem Amt mitgeteilt werden,wenn ein Geldbetrag bei ihm eingeht,wenn es ohne Umweg direkt auf das Konto zB der Versicherung geht erfährt das das Amt nicht,aber er müsste es genau genommen angeben.

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Generell muss er das angeben! Also Ja.

Aber: Wo kein Kläger da kein Richter. Es wäre natürlich ziemlich "doof" wenn du Rechnungen ect. in größeren Summen übernimmst. Das kommt raus, da oft Kontoauszüge u.ä. vorgezeigt werden.

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Nein, das kannst Du unbesorgt machen.Solange kein zusätzliches Geld auf seinem Konto erscheint, passiert nichts.

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Kommentar von UserDortmund
18.11.2015, 10:12

Leider falsch! Es handelt sich dabei um ein Einkommen.

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Genau genommen müsste das angegeben werden,aber dann müsste jeder angeben wenn er Sachleistungen erhält,also angenommen zum Essen eingeladen wird !

Solange kein Geld von dritten auf seinem Konto erscheint wird man in der Regel nicht dahinter kommen.

Es könnte aber dennoch passieren,wenn hier ein berechtigter Grund zur Annahme eines Sozialbetruges vorliegen würde und Kontoauszüge von mehreren Monaten vorgelegt werden müssten.

Dann könnte auffallen das für das bekannte KFZ - keine Beiträge für die Haftpflicht auftauchen und dann kommt die Frage,wer hat diese Beiträge gezahlt,wenn diese nicht von seinem Konto überwiesen wurden.

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Kommentar von Gingerale3
19.11.2015, 09:10

Da gibt es aber doch bestimmt einen Unterschied. Wenn ich Dinge schenke, die im Regelbedarf enthalten sind (Klamotten oder ich zahle den Wocheneinkauf) könnte man es theoretisch bedarfsmindernd ansehen, ebenso wie wenn jemand zur Tafel geht (und daher weniger Essen kaufen muss). Kaufe ich meinem Angehörigen jedoch eine Halskette, einen Lippenstift oder eine Konzertkarte, die teurer ist als sein eigener Betrag für Freizeitaktivitäten, also etwas, das er sich NIE von h4 leisten könnte/würde, dürfte das doch nicht herausgerechnet werden können...

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Eigentlich vermindern auch "Sachzuwendungen" seine Bedürftigkeit und das JobCenter könnte diese Zuwendungen  1 : 1 kürzen.

Die Grundsicherung heißt so, weil damit alle Grundbedürfnisse gedeckt werden, die der Empfänger nicht anderweitig decken kann.

Genau genommen erfüllt es bereits den Betrugstatbestand, wenn er solche Leistungen verschweigt.

Dafür hat er übrigens UNTERSCHRIEBEN. Heraus reden kann man sich da nicht.

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Nein.

Du kannst seine Versicherung bezahlen oder ihm, einmalig, etwas zum Geburtstag schenken.

Es darf allerdings nicht regelmäßig sein. Und auch nicht auf seinem Konto erscheinen. Dann fragt auch keiner danach.

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Kommentar von UserDortmund
18.11.2015, 10:13

Halb/Halb.. Wenn man eine Rechnung i.h.v. z.B. 500 Euro übernimmt ist das ein Einkommen. Egal ob einmalig oder regelmäßig.

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Eigentlich muesste er es als Sachleistung angeben, aber sagen wir mal so, es wird nicht auffallen, wenn du Leistungen auf diese Art weitergibst und daher auch keine Probleme geben.

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