Frage von cdot11, 53

(Hartz 4) Wenn mir jemand statt Geld für eine Dienstleistung einen Sachwert entgegenbringt, ob einmalig oder öfter, ist das erlaubt, bzw. Einkommen?

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Hartz 4, 32

Wenn du jemanden eine Dienstleistung anbietest,dann solltest du doch sicher ein Gewerbe angemeldet haben und dann musst du für diese Dienstleistung auch eine angemessene Vergütung verlangen und darauf zahlst du dann evtl. deine anfallenden Steuern !

Ich denke mal nicht das du diese dann beim Finanzamt mit Äpfeln und Birnen begleichen kannst.

Oder was genau meinst du mit Dienstleistung anbieten ?

Kommentar von cdot11 ,

nicht unbedingt. Ich kann z.b. freiberuflich ohne Gewerbeanmeldung als
Übersetzer arbeiten. Ich möchte aber nicht dauerhaft so arbeiten,
sondern kann dies teils der Joblage teils der Gesundheit wegen, nicht
durchgehend. Soweit ich weis gibt es eine Freigrenze bis 10 Euro für
einmaliges Einkommen, daher die Frage ob man auch gegen Sachleistungen
arbeiten kann, da ich sonst ja nichts rauskriege. Das Amt will immer
einen 6 monate plan haben, ich will aber nur stückweise, wen , arbeiten,
bzw kann dies nur wenn es klappt mit der Gesundheit.Die machen dann
ständig Druck, wenn es wenig einkommen gibt....

Kommentar von isomatte ,

Das mit den bis zu 10 € pro Monat ist korrekt,ist aber meines Wissens eher darauf bezogen,wenn ein Kind von Opa / Oma jeden Monat bis zu 10 € Taschengeld aufs Konto bekommen !

Was denkst du denn wie lange sich das Jobcenter das dann ansieht,wenn du für deine 6 Monate angibst nur pro Monat angenommen 100 € zu verdienen.

Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kannst,dann wird irgendwann die Überprüfung durch den medizinischen Dienst erfolgen,die dann deine Arbeitsfähigkeit prüfen werden.

Sachleistungen sind in der Regel auch anzugeben,nur werden diese dann auf die Leistungen meist nicht angerechnet,wenn diese dann die Bedürftigkeit nicht wirklich nennenswert verbessern.

Das ist aber auf Sachleistungen von dritten bezogen,die nicht dazu verpflichtet wären,dass sieht dann aber bei dir anders aus,denn du hast ja eine Dienstleistung vollzogen und diese ist angemessen zu entlohnen.

Antwort
von Kojak32, 36

Mit Sicherheit wenn die es heraus bekommen.

Kommentar von cdot11 ,

Drum frage ich ja nach....Die frage ist was erlaubt ist. Gutscheine zählen z.b. nicht unter Einkommen, wenn man die wo als Prämie bekommt. Aber ob man sie gegen eine Dienstleistung bekommen darf, das wäre wissenswert....

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