Hartnäckige Oma überreden?

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13 Antworten

Hallo,

du schreibst in einem Kommentar:

Meine Eltern haben den Platz nicht

Das ist eine dumme Ausrede, denn, was Hunde am allerwenigsten brauchen, ist Platz! Sie brauchen viel Zeit und Geduld und kosten viel Geld - aber Platz brauchen sie nicht, denn die Wohnung sollte einem Hund nur als Schlafplatz dienen.

Und wenn du bei deinen Eltern wohnst, diese aber keinen Hund möchten, dann wäre es dem Hund gegenüber völlig verantwortungslos, ihn der Oma "aufzuquatschen". Ständig müsste er sich von dir trennen, denn du musst ja in die Schule und lebst nicht bei deiner Oma. Du kämst also nur mal so vorbei (1 x am Tag?), um mit ihm Gassi zu gehen.

Wer geht am Morgen, wer geht am Abend? Nein, ein großer Garten reicht nicht. Der ist zwar ganz praktisch, damit der Hund mal sein Geschäft erledigen kann - aber trotzdem muss er mind. 1,5 - 2 Std. am Tag raus.

Du willst einen Hund - die Arbeit aber sollen andere machen? So geht es aber nicht. Und die Kosten, immerhin 100 - 150 Euro im Monat (wenn keine hohe Tierarztkosten entstehen), muss auch irgendwer bezahlen - auch die Oma? Die gar keinen Hund will?

Und was ist, wenn die Oma mal ins Krankenhaus muss oder gar nicht mehr in der Lage ist, sich um den Hund zu kümmern? Der lebt immerhin (zum Glück) 12 - 15 Jahre? Kommt er dann ins Tierheim? Weil deine Eltern ja "keinen Platz" haben? Was ist, wenn du die Schule beendet hast und eine Ausbildung beginnst? Und ca. 10 Std. am Tag von daheim weg bist?

Wenn junge Menschen einen Hund wollen, gebe ich immer gerne den Rat,
die nächsten 3 Monate jeden Morgen eine halbe Stunde eher aufzustehen
und spazieren zu gehen, direkt nach der Schule wieder mind. 1,5 Std. und
am Abend noch mal mind. eine halbe Stunde. Jeden Tag, ohne Ausnahme,
auch wenn es regnet oder stürmt oder die Freunde lieber ins Schwimmbad
möchten .... und erst, wenn du das tatsächlich ohne Schummelei schaffst,
dann hast du eine leise Ahnung davon bekommen, was es bedeutet einen
Hund halten zu wollen. Und wahrscheinlich möchtest du dann ohnehin lieber eine Katze oder ein Aquarium ....

Verschiebe deinen Wunsch auf später - wenn du erwachsen bist.

Alles Gute

Daniela

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Kommentar von scheinamaus
06.07.2016, 17:03

Meine Oma wohnt neben uns

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Ein Hund braucht mehrere Spaziergänge am Tag (mindestens 4-5 mal Gassi gehen, davon mindestens einmal mehr als eine Stunde). Dazwischen will er auch regelmäßig beschäftigt werden. Dazu kostet ein Hund viel Geld, nicht nur in der Anschaffung, sondern auch für die Ausrüstung, Futter, Impfungen, Wurmkuren, Hundesteuer und Tierhalterhaftpflichtversicherung. Wenn der Hund mal krank wird, kann der Tierarzt mehrere Hundert Euro kosten! Außerdem braucht man auch Erfahrung in der Erziehung von Hunden, sonst hat man schnell ein kleines "Monster" zuhause...

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Kommentar von Winkler123
06.07.2016, 07:57

Erfahrung mit der Erziehung von Hunden kann man nur sammeln, wenn man mal irgendwann sich den ersten Hund anschafft, oder ? ...

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Ich versteh Deine Oma. Die ganze Arbeit würde an ihr hängen bleiben. Du musst ja noch zur Schule, und später in eine Lehre. Ein Hund braucht aber jemand, der regelmässig mit ihm Gassi geht...2-3 x täglich ca 1-2 Stunden (mehr wäre besser) und dies 7 Tage in der Woche.

Ein Hund kann gut und gerne 15 Jahre alt werden...da ist nix mit Freunden abhängen...Disco etc. Und Deine Oma hat schlichtweg keine Lust, die nächsten 15 Jahre durch einen Hund angebunden zu sein. Das musst Du respektieren.

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Hast du schon mal in Erfahrung gebracht, ob du als Gassigeher im Tierheim in Frage kommst oder Hunde von Nachbarn etc. ausführen könntest? Dann hättest du einen Teilzeithund! Gerade ältere Menschen - die aber meist kleinere Hunde haben - sind dafür oft zu haben, weil sie auch mal Wehwehchen haben und an manchen Tagen die Spaziergänge zu anstrengend werden. Anfangs kann man auch absprechen, dass man nur einen oder zwei Tage die Woche ausführt oder immer nur nachmittags oder abends. Interessenten könntest du über Aushänge im Supermarkt oder beim Tierarzt finden.

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Kommentar von scheinamaus
06.07.2016, 17:05

Ja aber man darf da erst ab 18 mit den Hunden Gassi gehen

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Warum will sie keinen Hund? Wenn sie z.B. eine Allergie, wirst du daran wenig ändern können.

Wenn sie Angst vor Hunden hat, solltest du dort ansetzen.

Wenn es ums Geld geht - verdiene es selbst! Inklusive laufender Kosten, Versicherungen, Tierarzt usw. Und glaub nicht, dass eine Woche Zeitungaustragen deine Oma überzeugt, dass du das die nächsten 14 Jahre durchziehst...

Wenn sie befürchtet, dass die Arbeit früher oder später an ihr hängenbleibt, überleg dir, warum das so ist. Hast du in letzter Zeit viele Versprechen gebrochen? Dein Zimmer nicht aufgeräumt, den Müll nicht rausgebracht, die Wäsche nicht aufgehängt usw.? Wenn du dich schon vor solchen Kleinigkeiten drückst, solltest du wirklich kein Haustier haben...

Überlege auch, wie es weitergehen soll, wenn du mit der Schule fertig bist! Wenn du ausziehst, kannst du den Hund nicht unbedingt mitnehmen. Wenn du eine Ausbildung machst (oder später arbeitest), bist du mindestens 10 Stunden am Tag nicht zuhause. Und Omi wird auch nicht jünger...

Beweise, dass du bereit bist, selbst Verantwortung zu übernehmen. Indem du deinen anderen Pflichten nachkommst. Mitdenkst. Zeigst, dass du planen und vorsorgen kannst.

Du wirst deine Oma nicht mit irgendwelchen Wunderargumenten überreden können. Du musst sie überzeugen, dass du weißt, auf was du dich einlässt und dass du wirklich in der Lage bist, das alleine zu stemmen...

Überlege, ob dir jemand seinen Hund (oder ein ähnlich "zeitintensives" Haustier) mal "ausleiht". Oder ob du regelmäßig (bei Wind und Wetter, und auch wenn du Stress hast oder dich nicht wirklich wohl fühlst) im Tierheim aushelfen kannst.


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du hast doch jetzt dann sicher Ferien, versuch doch mal ob du Urlaubsbetreuung machen kannst. Viele Familien sind sicher froh, wenn sie jemand finden der sich in der Zeit um das Tier kümmert.

Allerdings heißt das täglich früh aufstehen usw.. Wenn du alles alleine hinkriegst, das wär doch schön, oder?

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Hallo scheinamaus!

Ein Hund zu haben, bedeutet viel Verantwortung!

Aus einer anderen Frage von dir habe ich entnommen, dass du erst 12 bist (oder 13, falls du mittlerweile Geburtstag hattest). Ob 12 oder 13 spielt aber keine Rolle...
Fakt ist, dass du alleine noch nicht so viel Verantwortung übernehmen kannst.
Wenn deine Oma keinen Hund möchte, dann möchte sie keinen.

Aber mach nicht den selben Fehler wie ich früher und verspreche deiner Oma, dass du dich immer um den Hund kümmern wirst und jeden Tag 4x mit ihm Gassi gehst usw...! Ich kann dir jetzt schon sagen, das sind leere Versprechungen! Du bist oder kommst bald in die Pubertät, wirst irgendwann deinen ersten Freund haben, möchtest auf Partys gehen etc., da wirst du nicht immer Zeit für einen Hund haben.

Was du machen kannst, ist deine Oma um Unterstützung zu bitten. Du kannst sie fragen, ob ihr euch mal gemeinsam einen Hund beim Züchter angucken wollt.
Das habe ich übrigens auch so gemacht, da war ich aber schon 3 Jahre älter als du.

Aber wie gesagt: Was anderes, als sie zu überreden, kannst du nicht machen! Wenn deine Oma keinen Hund möchte, dann möchte sie keinen!

LG

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Kommentar von GFexpertin
06.07.2016, 08:38

Einen*

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Hallo,

Wie alt bist du denn? Lebst du bei deiner Oma?

Du musst bedenken, dass der Hund nicht nur einen Garten braucht sondern viel Bewegung (egal welche Rasse!). Du hast Zeit für ihn, aber hast du auch das Geld? Vielleicht ist deine Oma besorgt dass ihr euch einen Hund gar nicht leisten könnt. Da kommt einiges an Kosten auf euch zu: Hundesteuer, Versicherung für den Hund, Futter, regelmäßige Tierarztkosten, die Hundeschule etc.

Außerdem sollte die Anschaffung gut überlegt sein, Hunde werden je nach Rasse auch mal 15 Jahre alt. Lebst du noch so lange bei deiner Oma? Oder steht in den nächsten Jahren vielleicht ein Umzug (Studium, Arbeitsplatz, ..) an?

Und dann ist natürlich noch die Frage ob deine Oma Hunde mag? Wenn nicht würde ich keinen anschaffen, denn das macht euch nur unglücklich. 

Wichtig ist dass du den Grund herausfindest warum deine Oma keinen Hund möchte. Und dann kannst du sie vielleicht überzeugen, je nach dem..

LG 

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Da solltest du wohl auch eher mit deinen Eltern darüber reden

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Kommentar von scheinamaus
06.07.2016, 07:45

Meine Eltern haben den Platz nicht

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ein hund soll von der ganzen familie gewollt und geliebt werden.

ein hund braucht im haus nur einen kleine schlafplatz. deshalb koennte auch ein grosser hund in einer 1-zimmerwohnung leben.. aber der hund muss so wie alle anderen hunde, regelmaessig -3-5 mal am tag draussen bespasst und gassi gefuehrt werden.

der punkt ist - ein hudn braucht sehr viel zeit, aufmerksamkeit und die anwesenheit seienr familie. hundehaltung kostet auchviel.

warum sollte deine oma die arbeit und verantwortung fuer euren hund uebernehmen.?

entweder deine eltern wollen auch einen hund und ermoeglichen das oder du musst warten, bis du selber gross bist, zeit und geld fuer einen hund hast.  

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deine oma wird das hausrecht haben?

und wenn du heute zeit hast wie sieht es in 5 jahre aus? weist du was mit dem armen tier in 10 jahre sein wird? wo könntest du da sein?

tiere ist nicht eine sache von wenige jahren sondern es ist verantwortung lebenslänglich?

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Wenn Haus und Garten der Oma gehören, dann wirst Du das so aktzeptieren müssen.

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Du mußt ihr sehr eindringlich klar machen, daß du dich immer gerne um ihn kümmern wirst, auch nächstes Jahr noch, auch übernächstes Jahr noch usw. - Sie befürchtet, daß du bald die Lust an ihm verlierst und lieber mit deinen Freundinnen irgendwann rumziehst als dich um den Hund zu kümmern !  

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Kommentar von wiesele27
07.07.2016, 11:04

"scheinamaus" ist jetzt 12 oder 13 Jahr alt. Ein Hund kann auf jeden Fall 15 werden, auch älter. Dann ist sie 27 oder 28 Jahre alt.

Glaubst du, sie wird über diese Zeit jeden Tag viel und täglich Zeit haben.

Was ist mit Freund kennen lernen, Urlaub machen, vlt. heiraten, Kinder haben. Aus irgendwelchen Gründen umziehen (Studium oder beruflich)

Ausserdem die Kosten - laufende Kosten oder mal eine OP etc.

Ich bin eigentlich immer dafür etwas zu wagen (sonst würden wir heute noch in Höhlen wohnen), aber hier geht es um das Wohl des Hundes und da sprechen alle Faktoren dagegen.

ich würde empfehlen, privat jemand zu suchen, dessen Hund ausgeführt werden will.

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