Harry potter...frageee?

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4 Antworten

Die Begrüdnung, dass es Flüche sind und daher non verbal nicht eingesetzt werden können ist falsch. Eine solche Regel gibt es nicht. Er sagt auch, dass der Vorteil darin liegt, dass der Gegner nicht weiß, was auf ihn zu kommt. Denn je nach Art müsste man sich anders verteidigen. Der Nachteil ist, dass die Zauber schwächer sind, als wenn sie ausgesprochen werden. Deshalb benutzten in den Büchern viele weiterhin normale Zauber mit Wörtern, Das hat man in den Filmen praktischerweise nie erwähnt.

Es gibt sogar einige Gelegenheiten, in denen Flüche non verbal benutzt werden. 

Snape unterrichtet sie im 6. Jahr in DADA und bringt ihnen non-verbale Magie bei. Das einzige, was er erwähnt ist, dass es äußerst schwierig ist und einen starken Willen erfordert. 

Im Film wird generell mehr non-verbale Magie benutzt, als es in den Büchern der Fall ist, was an der Dramatik und Dynamik der jeweiligen Szenen liegt. Der Zuschauer fühlt sich mehr unterhalten, wenn ein Zauber nach dem anderen fliegt ohne, dass angekündigt wird, was er anrichtet. Man hätte sich vermutlich auch so einige neue Sprüche einfallen lassen müssen, denn Stupefy oder Expelliarmus wird für den Zuschauer irgendwann langweilig. Lieber nichts sagen und alles der Fantasy überlassen.

Tatsächlich gibt es im Film und im Buch Szenen, in denen der AK non-verbal gesprochen wird. Zum Beispiel: Als letzte Handlung von Voldemort, als er erneut seinen AK auf Harry schickt und dieser non-verbal mit einem Expelliarmus kontert. Es ist ein grüner Strahl, doch er sagt nie die Worte.

Und erstaunlicherweise Molly Weasley, als sie gegen Bellatrix kämpft. Der letzte Zauber ist ein AK, der jedoch unausgesprochen bleibt.


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Ich denke im Film wird das vor allem deshalb immer ausgesprochen, um den Zauberspruch zu unterstreichen und dem Zuschauer zu verdeutlichen, wie mächtig dieser ist. Also einfachnur stilistische Gründe.

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So weit ich mich erinnere, gehören diese Flüche zu der eher schwierigeren Kategorie, vor allem, da es notwendig ist, es wirklich so zu meinen, wie man es ausführen möchte. Man muss die Wut, die Willenskraft oder die sadistische Freude in sich spüren. Dies erfährt Harry im 5. Teil, als er Bellatrix verfolgt, nachdem sie Sirius umgebracht hat.

Vergleicht man es mit anderen Zaubern, wo nur ein einfacher Wisch ausreicht, kann man davon ausgehen, dass es sehr einfache und sehr schwierige Zauber gibt. Das Aussprechen eines Zaubers hilft wahrscheinlich, die Konzentration beizubehalten. Die unverzeihlichen Flüche sind so schwer, sodass sie sehr viel Willenskraft und Konzentration benötigen. Ähnlich ist es beim Patronuszauber, der nicht jedem Zauberer gelingt.

Des Weiteren gibt es doch keinen Zauber, der den Todesfluch abwehren könnte. Also auch wenn der gegnerische Zauberer durch das Lesen der Gedanken erahnen sollte, was auf ihn zukommt, so hätte er wohl kaum noch Chancen, sich zu wehren.

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Weil es flüche sind

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