Frage von JUndso, 43

Harry Potter und das verwunschene Kind. Eure Meinung?

Ich weiß das viele Leute dieses Theastück bzw. Script nicht mochten und viele es auch als "Schlechte Fan Fiction" bezeichnen. Ich selber fand es ok. Würde eine 6/10 geben

Nun meine Frage: Gab es aber auch Sachen die euch eigentlich ziemlich gut gefallen haben? Bzw. Was hat euch, egal ob ihr es mochtet oder nicht, am besten gefallen?

Das würde mich mal interessieren. Danke schon mal.

Lg J

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ougonbeatrice, Community-Experte für Harry Potter, 18

Mir hat es überhaupt nicht gefallen und wenn ich Punkte vergeben müsste, dann würde ich Minuspunkte geben, da es nicht einfach nur schlecht war, sondern auch unzählige Fehler gemacht worden sind. Insgesamt gibt es wirklich nur drei Dinge, die ich aus diesem Buch gerne mitnehme: 

1. Hermione als Ministerin. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie und ihre Fähigkeiten im Bereich "Recht für magische Geschöpfe" verschwendet sind. Daher habe ich es wirklich genossen sie als Ministerin zu sehen. Leider war das auch das einzige, denn wirklich geändert hat sie als Ministerin nichts. 

2. Albus in Slytherin. Wirklich benommen hat er sich nicht wie ein Slytherin, tatsächlich war er von vorne bis hinten Gryffindor. Aber ich habe es gerne aufgenommen, dass eines der goldenen Kinder eben nicht nach Gryffindor kommt. Im Grunde hätte ich jedes Haus genommen außer Gryffindor, er hätte sich nur auch mal so verhalten sollen. 

3. Die drei Seiten Hermione/Snape, die mein Shipper Herz befriedigt haben. Snape war vollkommen OOC, was die Sache etwas dämpft. Außerdem würde so ziemlich jedes Pair erwähnt um soviel Shipper wie möglich glücklich zu machen, weshalb man diese Szene nicht allzu wichtig nehmen kann. Dennoch freut sich mein Shipper Herz.

Mehr positives kann ich nicht über das Stück sagen.

Kommentar von JUndso ,

Danke für deine Antwort ^^

Das mit Hermione als Ministerin finde ich passt auch super aber was mir wirklich am meisten gefallen hat ist, was du ja auch erwähnt hast, das Albus in Slytherin ist. Was ich eingentlich auch noch sehr mochte war der Charakter von Scorpio Malfoy.

Ich fand das Script wie gesagt ok aber ich kann verstehen weshalb du und viele andere es nicht mögen.

Lg J

Kommentar von ougonbeatrice ,

Was ich der Fairness halber noch als positiv erwähnen muss ist der Versuch, der Versuch, Harry PTSD zu geben. Kein Kind kommt aus der Sache mit den Dursleys und dem Krieg gegen Voldemort unbeschadet da raus. Der Satz "Alles war gut" hat mir immer säuerlich aufgestoßen, denn bei Harry kann einfach nicht alles gut sein. Da es jedoch eie ich akzeptiert, das Rowling da nicht zu sehr in die Tiefe gehen wollte. CC hat es erwähnt und es versucht umzusetzen, was ich honoriere. Doch wie bei den anderen Punkten auch gibt es immer ein "aber.

Ich denke das macht es besonders schlimm. Es gibt Dialoge, Bruchstücke und Aussagen die zeigen, dass Thorne durchaus ein Verständnis für die Charaktere hatte. BEsonders in dem Dialog mit Draco und Ginny sieht man das, als Draco beichtet im Grunde immer neidisch gewesen zu sein auf die Freundschaft der drei. Dass sie ihm wie ein Fels vorkam und er sich dadurch nur noch einsamer gefühlt hatte. Ginny weiß genau, was er meint, denn bei ihr war es ja auch nicht anders. Harry versteht natürlich nicht, was Ginny meint. Das sind kleine Lichter die zeigen, er hat die Charaktere im Grunde verstanden. Umso schlimmer ist es dann zu sehen, wie er sie auf lange Sicht einfach verzerrt.

Harry, der zu seinem Sohn sagt er wünschte er wäre nicht sein Sohn und ihn später von seinem einzigen Freund isoliert. Ron, der von vorne bis hinten nur als der dämliche Ehemann dargestellt wird, der einfach immer etwas futtern muss und Hermione mit Kartoffelbrei o.Ä. im Mund einen neuen Heiratsantrag macht. Hermione, die scheinbar vergessen hat, was sie für magische Kreaturen machen wollte und nun handelt wie jeder andere Minister vor ihr auch, indem sie nämlich gar nichts macht.

Selbst Voldemort hat er am Ende richtig dargestellt. Die Aussage von Harry, dass Delphi immer eine Waise sein wird könnte wahrer nicht sein. Der wahre Voldemort schert sich einen Dreck um Delphi und ist ganz weit entfernt von der Wunschvorstellung eines einsamen Kindes. Die Sache wird dann allerdings wieder versaut durch die Tatsache, dass Delphi überhaupt existiert.

Ich denke, wenn Thorne einfach von vorne bis hinten Mist gebaut hätte, hätte ich es weniger schlimm aufgenommen, als jetzt. Er zeigt zwischendurch, dass er eben doch verstanden hat, worum es geht. Daher ist es umso schwerwiegender, dass er offensichtliche Regeln, Zauber und Tränke blind missachtet und bricht. Er hat gesehen, dass auch Ginny ausgegrenzt wurde, aber er hat nicht verstanden, dass ein Fidelius undurchdringlich ist? Schwer vorstellbar. Bei mir bleibt dann der Eindruck, er hat diese Fehler extra gemacht, und das nur, um seine Geschichte hineinzuquetschen. Und dafür habe ich kein Verständnis.

Entschuldigung, dass es wieder so lang geworden ist. Im Grunde hast du deine Antwort ja schon :)

Antwort
von LuOx37, 14

Hi! Ich finde es ein ur gutes Buch und würde es insgesamt (wegen des Inhaltes) auf 7-8/10 bewerten, wenn nicht sogar 9/10. ist ein cooles Buch

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community