Frage von Lepa96, 49

Harre ohne Spliss?

Hallo :)

ich habe mal eine" Haarfrage".. und zwar hab ich mir die Haare vor einem Monat abschneiden lassen, so etwas über die Schulter. Früher habe ich meine Haare immer morgens gewaschen, danach geföhnt (davor hab ich so eine Haarkur gegen Hitze reingemacht) und dann geglättet. Ist klar das die Haare davon seehr seehr kaputt gehen, deswegen das abschneiden.

Jetzt wasche ich meine Haare abends und lasse sie über nach trocknen. Beim duschen benutze ich jedes 2. Mal eine Kur für die Spitzen. Glätten tuhe ich nur noch meinen Pony.. und trotzdem finde ich jeden tag aufs neue so viele kauputte Haare..

Kann mir da jemand helfen? Gerne auch Tipps zur Harrpflege mit Kuren usw..

Antwort
von iMPerFekTioN, 29

Versuch mal deine Haare mit Kokosöl oder Olivenöl einzureiben, lass das 10 Minuten einwirken und wasch es dann raus.

Föhne deine Haare trocken und wasche sie danach mit Shampoo Spülung und allem was du halt möchtest.

Gibt den Haaren Feuchtigkeit und einen gewissen Vitaminanteil.

Dadurch lässt sich so was vorbeugen :)

Grüße,

iMPerFekTioN

Kommentar von Andreas Schubert ,

Bitte informiert Euch doch mal richtig, bevor Ihr anderen Menschen Ratschläge erteilt.

Mit eine Spülung "wäscht" man Haare nicht und Spülungen haben absolut keine wirkliche Pflegewirkung, denn sie sind Kämmhilfen und gehören auch nur dort in die Haarlängen (niemals an die Ansätze oder Haarspitzen), wo man mit einem grobzinkigen! Kamm niicht ohne Ziepen/Reissen durchkommt.

Kein Chemieshampoo (und schon gar keine Spülung) enthält irgendwelche echten Vitamine, die irgendwas Positives am Haar bewirken können  ... zumal ein Haar kein Organ ist, das Vitamine in sich aufnehmen kann.   Es ist tote Hornschicht und in das Haar eindringen können z.B. Haarfarben, etc. mittels derer chemischen Wirkung und/oder auch wirkliche Pflegemittel, die recht lange (meist 30 - 40 Min.) zusammen mit Wärme einwirken.

Die sogenannte "Feuchtigkeit", die irgendwelche Chemieshampoos den Haaren verleihen (wie es in der Werbung immer so schön heißt) sind chemische Rückstände (meist Silikone oder Silikon-Ersatzstoffe wie Polyquaternium), mit denen diese Produkte die Haare zukleistern.

Unter diesen Rückständen werden die Haare selbst mit der Zeit dann einfach nur stumpf, kraftlos bis hin zu fettend oder spröde und bruchanfällig.

Spliss 100%ig vorzubeugen ist nahezu unmöglich, denn Spliss entsteht nun mal durch mechanische Einwirkung auf die Haarspitzen und wenn die irgendwo anstoßen oder sich an irgendwas reiben und sich dadurch spalten, ist es ihnen egal, was auch immer Du vorher an die Haare geschmiert hast.

Sowohl Kokosöl als auch Olivenöl ist zu schwer für die Haarspitzen  ... hierfür nimmt man reines Mandel-, Macadamia-, Jojoba- oder Arganöl.

Und "Olivenöl-Opfer" haben wir hier ach mindestens eines pro Monat, dem wir dann die schmierigen Ölreste per Tiefenreinigung entfernen, weil sie es selbst nicht völlständig ausgewaschen bekommt.

Kommentar von iMPerFekTioN ,

Naja, mag ja alles sein!
Trotz allem hat mir Kokosöl sowie Olivenöl immer gut geholfen, solange man das richtig auswäscht, klappt das auch super!

Antwort
von FlyingCarpet, 19

Leider sind die wahrscheinlich vom Ansatz durch das Glätten geschädigt. Halte Dich strikt an die Pflegeregeln auf der Website Kupferzopf und lass die Schäden rauswachsen - sehr schade. 

Antwort
von Rinoa2909, 19

Ich denke dir könnten auch Mineralien fehlen. Dann gehen haare auch kaputt. Es ist auch nicht so gut mit nassen Haaren schlafen zu gehen.

Antwort
von krmarina, 23

befolge den tip mit dem Kokosöl ;) zudem wäre es sinnvoll auf silikonfreie Pflegeprodukte und schampoos zu setzten.

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 5

Kaputte/splissige Haare bekommst Du nicht mit Shampos, Spülungen und/oder Kuren in den Griff und vermeiden lässt sich das auch nicht wirklich 100%ig.

Haare sind gerade in nassem Zustand besonders empfindlich und "verletzbar". Wenn Du vor dem Schlagengehen die Haare wäschst und dann auf den nassen Haaren schläfst, reiben sich noch empfindlichere Haarspitzen z.B. am Kopfkissen als wenn die Haare trocken wären und Du in trockenem Zustand eines der für Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturöle an die Spitzen gegeben hättest, die die Haarspitzen geschmeidiger machen und somit etwas weniger Bruch-/Spliss-anfällig.

Alles um uns herum erklärt sich rein logisch aus der Biologie, der Physik und der Chemie. ;-)

Spliss entsteht in den meisten Fällen durch mechanische Einwirkung auf die Haarspitzen und die erzeugt man entweder selbst (falscher Umgang mit den Haaren) oder die Haaspitzen stoßen irgendwo an oder reiben sich irgendwo.

Wer achtsam/sorgsam mit den Haaren umgeht und Spliss immer umgehend per fachgerechtem Spliss-Schnichtt entfernen lässt, kommt im Durchschnitt mit 3 bis 4 reinen Spliss-Schnitten pro Jahr aus, die kaum bis gar nichts an Haarlänge kosten.

Von Selbstversuchen ist dabei abzuraten, auch wenn es zig Anleitungen dafür im Web gibt. Mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung/-führung lässt sich mehr Schaden anrichten als gutmachen und oft züchten sich "Heimbastler" damit Dauerspliss   ... auch mit mehr als einem Spalt in den Haaren.

Letztendlich kann kein Produkt der Welt Spliss wirklich verhindern oder gar "reparieren", denn es ist den Haarspitzen völlig egal, welche Chemiekeulen man an die Haare gibt, wenn sie irgendwo hart anstoßen oder sich an irgendwas reiben und sich dadurch spalten.

Sogenannte "Anti-Spliss" Produkte verkleistern letztendlich die Haare und Haarspitzen und täuschen dadurch den Effekt vor, die Haarspitzen quasi wieder zusammengefügt zu haben.  Unter den Rückständen, die diese
Produkte an den Haaren hinterlassen, werden die Haare auf Dauer dann
auch lediglich stumpf und evtl. sogar spröde bis hin zu bruchanfällig 
.....  so wie auch von den meisten Chemieshampoos (und auch Spülungen)
aus Drogerien, Supermärkten und Salons.

Wenn Du zukünftig ein paar Grundregeln im Umgang mit den Haaren beachtest und und den Spliss immer gleich per Spliss-Schnitt entfernen
lässt, bevor sich der Spalt in die Haarlängen erweitert, dann hast Du
immer intakte Haarspitzen, verlierst beim reinen Spliss-Schnitt kaum bis
gar nichts an Haarlänge, kommst mit wenigen Spliss-Schnitten aus und
hast auch noch mehr Freude an Deinen Haaren.

Aber die häufigsten Spliss-Ursachen, die man meist selbst verursacht, lassen sich zumindest deutlich vermindern/vermeiden/reduzieren:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei 
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann 
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w.   . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht  nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigstDu nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR.  Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die
Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen
kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem
entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem  Anfassen am Griff und somit geht
das bei  50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz  ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig!  Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link auf meiner
Profilseite) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos  . . .  und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Früher wußten Mütter und Großmütter noch bestens über Haarpflege Bescheid und haben deren Wissen auch immer weitergegeben. ;-)

Antwort
von EMCioran, 15

Ich würde die Haare ab und zu mit Ölen behandeln.

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