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Hanf bei Aids?

Frage von Dharma23 Dharma23

Ich habe mal gehört das Aids Kranke Menschen Hanf verschrieben bekommen weil es die Lebensdauer erhöt. Stimmt das,oder ist es wieder nur so eine Behauptung?

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Antworten (9)

  • 4
    Antwort von gerwitt gerwitt

    Die Frage ist ziemlich missverständlich gestellt. Mit Hanf kann niemand etwas anfangen. Aber du meinst wahrscheinlich Hasch bzw. den dort enthaltenen Wirkstoff THC.

    Hasch bzw. der Wirkstoff THC kann einen positiven Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit des Körpers haben. Man hat nachgewiesen, dass THC bei vielen Menschen den Appetit anregt und dazu führt, dass die Menschen entsprechend mehr essen und mehr Kalorien zuführen.

    Sowohl bei Krebspatienten als auch bei HIV-positiven Menschen ist bekannt, dass die Medikamente oft Nebenwirkungen haben, die es dem Patienten erschweren, regelmäßig und ausreichend zu essen. Solche Nebenwirkungen können unter anderen Übelkeit, Erbrechen etc. sein.

    Zudem hat der Körper bei solchen Erkrankungen oft einen erhöhten Kalorienbedarf.

    Gewichtsverlust ist deshalb nicht selten die Folge.

    Diesen nicht erwünschten Gewichtsverlust will man entgegen treten.

    Durch THC bzw. durch Hasch kann der Patient also in die Lage versetzt werden, ausgiebiger zu essen und dadurch seine allgemeine Widerstandskraft zu stärken.

    Zudem ist bei vielen Menschen THC stimmungsaufhellend, was auch ein erwünschter Nebeneffekt bei der Therapie sein kann.

    Da der Haschkonsum in Deutschland illegal ist, ist man dazu übergegangen den Wirkstoff THC zu isolieren und als Medikament herauszugeben.

    Als Medikament verschrieben, kann dieser Wirkstoff dann Krebskranken, HIV-positiven Menschen oder anderen Schwerkranken legal zugänglich gemacht werden.

    Dieses Medikament ist aber deutlich teurer als die Variante Hasch. Dementsprechend fordern immer mehr Menschen, dass für therapeutische Zwecke der Haschkonsum unter Kontrolle erlaubt wird.

    Dies ist nur zu unterstützen.

    Kommentar von maxivenezuela maxivenezuela

    Genau das ist der Punkt, Cannabinoide lindern Schmerzen und regen den Apetit an ohne wirkliche Kotzgefahr (Ausser vieleicht man übertreibts mit Schrott zusammenfressen). Im übrigen können laut aktuellen Studien Cannabinoide das Krebswachstum verlangsamen, allerdigs nur bei oraler Einnahme. Natürlich können auch Extrakte zur Oralen Einnahme 1000mal billiger als dieses Medikament hergestellt werden.

    KIFFEN ist und bleibt gesundheitsschädlich, besonders bei Mischkonsum mit Tabak, macht trotzdem Spass ab und zu und man kann ja auch Pur rauchen dann ist's ned ganz so schlimm lol

    Kommentar von Divinidad2704 Divinidad2704

    Die Gesellschaft will kein THC lieber Alkohol das wird gefördert und ist human mit einen schmunzeln. Wieviele Menschen sterben denn an dem Alkohol jedes jahr? Und wieviele von Thc. Diese Frage sollte man sich mal stellen!

    Kommentar von tribble tribble

    Es gibt Studien, bei denen das reine THC den kranken Personen nicht hilft. Oder sie z.b. Allergien gegen das Lösungsmittel, indem das THC ist, haben.

    Es gibt auch Untersuchungen, die zeigen, dass der Wirkstoffmix, wie er in der Pflanze enthalten ist, größere medizinische Wirkungen hat. Siehe http://www.cannabis-med.org

    Kommentar von MrSlurmey MrSlurmeyMrSlurmey

    synthetisches thc ist etwa 6mal so teuer als natürliches! ebenso sind in der pflanze cannabis viele verschiedene wirksame stoffe enthalten....daher wirkt natürliches cannabis häufig viel besser als synthetisches thc....in deutschland müssen sich dringend die gesetze ändern! kranke menschen werden kriminalisiert...bitte lest euch dazu meine frage hier durch!

    Kommentar von Divinidad2704 Divinidad2704

    Sehe das genauso wie Du. Nur die Bevölkerung wird verblendet das ist das traurige. Stell mal Leute nebeneinander einer der 10 Jahre kifft und einer der 10 Jahre trinkt! Gut es greift das Kurzzeitgedächnis an aber, ansonsten...ach es sitzen die falschen an der Macht die nur ihr eigenes Ziel sehen! Wenns nach mir ginge jeder Millionär dürfte nur 3 Million besitzen und der rest geht in die Wirtschaft um die Arbeitperspektiven zu schaffen. Wieso gehts den Leuten so schlecht weil, die Bonzen alles selber einstecken und es gibt wenige Reiche die dem Leid ein Ende setzen. Gut legaliesieren...das Problem liegt an den Ländern die mitziehen müssten. Würden wir legalisieren würden wir von unseren Ausländischen Feunden keine Unterstützung bekommen. In anderen Ländern ist es genauso illegal und ich denke da liegt der Hund begraben. In Thailand wird jemand der Kopf abgehakt weil, er an einen Joint gezogen hat. Ich persönlich tolleriere den Hanf und finde es sollte unter das Alkoholgesetz kommen!

  • 3
    Antwort von iwiAnders iwiAnders

    Hey, Hanf hilft wirklich gegen die Schmerzen. Aber die einnahme von Hanf ist in Deutschland immernoch verboten und damit ist das auch eig wieder "gegessen".

    Kommentar von jobo22 jobo22jobo22

    Nicht wenn es vom Arzt verschrieben wird...

    Kommentar von tribble tribble

    ..der Arzt kann nur Ersatzstoffe verschreiben, nicht die Pflanze. Es haben jetzt 4 Personen aus Deutschland ein Rezept für Cannabis aus der Apotheke aus den Niederlanden erhalten. Weitere Infos dazu auf http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

  • 3
    Antwort von jobo22 jobo22

    Heilen mit Hasch: Cannabis könnte bei Aids, Krebs und Schmerz helfen

    Ein Wissenschaftlergremium hat im Auftrag der amerikanischen Gesundheitsinstitute NIH das medizinische Potential der vermeintlichen Einstiegsdroge untersucht. Fazit des Anfang August veröffentlichten Berichts: Hasch ist kein Wundermittel, aber es lohnt sich, seine Wirkung weiter zu erforschen

    http://www.zeit.de/1997/36/hanf.txt.19970829.xml

    Kommentar von jobo22 jobo22jobo22

    Das zweite Einsatzgebiet für Cannabis folgt aus seiner appetitsteigernden Wirkung: Vor allem Aids-Patienten, aber auch Krebskranke magern oft dramatisch ab, weil sie keinen Bissen herunterkriegen. Hier hilft Cannabisextrakt in Pillenform oder - wenn der Patient schwer schlucken kann der Joint.

    Kommentar von MrSlurmey MrSlurmeyMrSlurmey

    bitte les dir mal meine frage durch zum thema cannabis und patienten!

  • 2
    Antwort von frijola frijola

    Weiss, dass Krebspatienten ab und an Cannabis rauchen/konsumieren, um Appetit zu fördern, Schmerzen zu lindern, das Gemüt aufzuhellen. In der HIV-Therapie wird es vielleicht aus ähnlichen Gründen eingesetzt. Von Erhöhung der Lebensdauer habe ich allerdings noch nie etwas gehört.

    Kommentar von tribble tribble

    Ich empfehle die Webseite der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin, die dir auch Infos postalisch - oder im Netz - zukommen lassen können: http://www.cannabis-med.org

  • 2
    Antwort von Arwen45 Arwen45

    Ich weiss, dass in den USA Krebspatienten das Rauchen von Dope erlaubt wird, weil es in Ausnahmefällen gegen die Schmerzen helfen soll. Aber hier in Deutschland habe ich davon noch nichts gehört.

    Kommentar von Techno2009 Techno2009Techno2009

    weil deutschland intollerant ist!

  • 1
    Antwort von xpert xpert

    In Deutschland gibt es die Möglichkeit THC, das in größter Quantität in Hanf vorkommende Cannabinoid, in Form von "Dronabinol" per Betäubungsmittelrezept ärztlich verschrieben zu bekommen.

    Dies bietet zwar den Vorteil der Legalität ist aber mit immensen Kosten verbunden, da es Teilsynthetisch ist (d.h. mittels aufwendiger chemischer Verfahren aus THC-armen Nutzhanf hergestellt wird, anstatt das im "Rauschhanf" vorhandene THC zu extrahieren). Die Behandlungskosten können sich, je nach Krankheitsbild, auf 300 bis 800 Euro belaufen, die die GKK idR. nicht übernehmen.

    Evtl. interessant: Ein mg "künstliches THC" aus der Apotheke kostet überschlagen ~1; selbst wenn man Cannabisprodukte mieser Qualität auf der Straße erwirbt, kostet ein mg THC umgerechnet nur ~0,02 €!

    Abgesehen davon enthält "richtiger" Hanf neben THC noch viele weitere Cannabinoide und andere Stoffe die eigenständig oder in Verbindung mit dem THC ihre Wirkung entfalten, wodurch das teilsynthetische Produkt nicht wirken kann wie "Rauschhanf".

    Dadurch stecken die Betroffenen oft in einer Zwickmühle: Behandlung mit teuren THC - oder teuren und teilw. stark nebenwirkungsreichen anderen "klassischen" Medikamenten, die allerdings von Kassen akzeptiert werden oder doch der Ausflug in die Kriminalität?

    Die in meinen Augen preisgünstigste, wirksamste aber leider illegale Eigenproduktion des gewünschten Medikaments (sprich: Anbau von Hanfpflanzen) wäre aus Sicht der Betroffenen wohl die beste Methode um die Beschwerden zu erleichtern, wodurch sich der Kranke aber auf dünnem Eis bewegt weil er sich nebst seinen Leiden auchnoch strafbar macht und bei Bekanntwerden entsprechend verfolgt wird.

    Dass THC (bzw. Cannabis) bei AIDS-Leiden das Leben verlängert ist vermutlich nur ein Sekundäreffekt, der durch die von diesem Stoff erhöhte Nahrungsaufnahme und besserer psychischer Verfassung bedingt ist.

    Aber angenommen Hanf hätter "nur" die Fähigkeit die psychischen Leiden, die ein Schwerkranker oft durchlebt, zu mildern, stellte dies immerhin einen massiven Anstieg dessen Lebensqualität dar, was alleine die Behandlung in meinen Augen schon rechtfertigen würde. Dass dann auchnoch bei bewiesenen weiterem medizinischen Nutzen der Zugang dermaßen erschwert wird ist im Grunde ein Armutszeugnis für unser Gesundheitssystem.

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    Antwort von BBQyou BBQyou

    Eher unglaubwürdig. Oder glaubst du auch Red Bull verleiht flügel?

    Kommentar von tribble tribble

    Red Bull ist ja auch legal....

    Kommentar von MrSlurmey MrSlurmeyMrSlurmey

    bitte informier dich richtig...guck zumbeispiel den film "hanf-das milliarden dollar kraut" auf youtube.....oder guck mal auf cannabislegal.de oder google mal cannabis medizin

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    Antwort von fabienne1997 fabienne1997

    das haben bestimmt Hanfsüchtige erzählt...ich glaube das ist ne behauptung...frag doch mal deinen Arzt danach!

    Kommentar von tribble tribble

    Da zeigt sich mal wieder, was für ein eingeschränktes Weltbild manche Menschen haben...

    Kommentar von MrSlurmey MrSlurmeyMrSlurmey

    erzähl doch nicht so dumme lügen.....google mal nach cannabis medizin oder guck mal auf cannabislegal.de

    ich bin echt entsetzt wie intollerant die meisten deutschen sind....es darf nicht sein,dass schwer kranke menschen aus ideologischen gründen leiden müssen...bitte informiert euch über das thema!

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    Antwort von zimtstein zimtstein

    Es regt zumindest wie auch bei Krebspatienten den Appetit an

    Kommentar von Arwen45 Arwen45Arwen45

    Das ist appetitanregend? Warum sind dann die Kiffer immer so ausgemergelt?

    Kommentar von BBQyou BBQyouBBQyou

    Weil sie nach dem Kieffen und essen, sich übergeben

    Kommentar von iwiAnders iwiAndersiwiAnders

    @ BBQyou:aha hab ich ja noch nie gehört das die sich übergeben aber ok :D

    Kommentar von tribble tribble

    das kommentar von bbqyou ist falsch

    Kommentar von frijola frijolafrijola

    Wahrscheinlich sind sie zu faul, um zum Kühlschrank zu gehen...

    Kommentar von jobo22 jobo22jobo22

    Kiffer sind nicht ausgemergelt! Heroinabhängige sind das!

    Kiffen regt extrem den Appetit an...

    Kommentar von Butterblumen ButterblumenButterblumen

    Da kennst du nur das Klischee. Es gibt eine Menge wohlgenährter Kiffer- du erkennst sie nur nicht.

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