Frage von illumi000, 26

Handyvertrag über Onlineshop abgeschlossen, Onlineshop verweigert 14. tägiges Widerrufsrecht.?

habe einen handy vertrag 24 monate mit Tablet bei einem onlineshop abgeschlossen und innerhalb 14 tagen per einschreiben mit rückschein widerrufen.

der onlineshop verweigert das widerrufsrecht mit der aussage " aufgrund ihrer verbrauchereigenschaft sind sie für widerruf nicht berrechtigt.

Meine frage jetzt muss ich die monatlichen vertragsgebühren an den provider bezahlen?

oder was sollte ich am besten jetzt machen?

mfg

stefan

Antwort
von ninamann1, 16

Für einen im Laden abgeschlossenen Vertrag gibt es kein Widerrufsrecht. Das gilt nur für online und telefonisch geschlossene Verträge

WANN BESTEHT WIDERRUFSRECHT?

Widerrufsrecht besteht für den Verbraucher wenn es sich um eines der folgenden Vertragsformen handelt:

Fernabsatzverträge nach §312b und §312d BGB, also Verträge die ohne die körperliche Anwesenheit der Vertragsparteien zustande gekommen sind. Dazu zählt der Vertragsantritt via Brief, Katalog, Telefonat, E-Mail, Internet, etc.Haustürgeschäfte nach §312 BGB, also als mündlicher Vertrag der im Bereich der Privatwohnung oder am Arbeitsplatz, anlässlich einer durch das Unternehmen oder eines Dritten abgehaltenen Events, bzw. bei überraschender Ansprache in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf öffentlich zugänglichen Flächen geschlossen wurde.Teilzeit-Wohnrechtevertrag (§481 und §485 BGB), also ein Vertrag zur Untermiete, der es einem Verbraucher ermöglicht öfter innerhalb eines Jahres in einer Wohnung unterzukommen.im Versicherungsrecht §8 VVG. Beim Abschluss von Versicherungen besteht generell das Widerrufsrecht.beim Dahrlehensvertrag, wenn dieser nicht notariell beurkundet worden ist oder § 504 Abs. 2 oder § 505 BGBgreifen.bei Ratenlieferungsverträgen, also wenn die gekaufte Sache aus mehreren Teilleistungen besteht und das Entgelt in Teilzahlungen zu entrichten ist, eine regelmäßige Lieferung von Gütern oder eine Verpflichtung zum wiederkehrenden Erwerb einer Sache vorliegt.laut Fernunterrichtsschutzgesetz, wenn ein Fernunterrichtsvertrag zustande gekommen ist, also zum Beispiel mit einer Fern-Uni.

Es gibt allerdings auch hier Ausnahmen. So besteht bei Fernabsatzgeschäften, deren Vertragsgegenstand im Download einer Software liegt, kein Widerrufsrecht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die erbrachte Leistung nicht zurückgegeben werden kann.

http://meine-kuendigung.de/widerrufsrecht/



Kommentar von Odenwald69 ,

der Vertrag wurde ONLINE abgeschlossen . Auch gilt das nur für Privatleute , der Fragesteller ist nach meiner Auffassung der ablehnung .. aber ein Gewerblicher Anwender..

Kommentar von ninamann1 ,

Oh, ich habe es überlesen, zu Standartmässig geantwortet , mein Fehler .

http://www.frag-einen-anwalt.de/Ausschluss-des-Widerrufsrechts-fuer-Gewerbetreib...

Antwort
von Odenwald69, 13

wenn ich es richtig verstehe wurde der Vertrag auf ein Gewerblichen Kunden ( Dich) ausgestellt, dazu zählen auch Freiberufler usw.

Gewerbliche Kunden sind vollkaufleute und haben kein gesetzliches Wiederrufsrecht.

Antwort
von illumi000, 18

ich habe in dem onlineshop über internet abgeschlossen den vertrag unterschrieben und per email zurückgesendet es ist ein volumen vertrag 6000 MB davon  habe ich 1000 MB verbraucht.

Antwort
von illumi000, 9

bin privatmann kein gewerbe oder ähnliches

Antwort
von wiedermalich, 16

erstmal musst du die sache klären ...

wenn du ein vertrag abschließt, wo du 500mb frei hast und 10 tage lang täglich 1000mb verbrauchst und DANN den vertrag widerrufst, dann hat der shop recht. du hast kein widerrufsrecht!

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