Frage von nicko111, 111

Handyversicherung will den Schaden nicht übernehmen, was tun?

Guten Abend allerseits, ich habe vor ein paar wochen mein samsung galaxy s5 ausversehen zuhause fallen lassen. Es ist mir aus der Hülle rausgefallen und dann gegen die Bettkante und anschließend auf den Boden gefallen. Nun ist das Display richtig geschrottet, es funktioniert aber alles noch. Ich hatte beim kauf vor 1,5 Jahren noch eine Versicherung auf 2 jahre abgeschlossen, die mir mein Handy im falle von unvorhergesehen eigenverschuldeten Ereignissen es ersetzen würde. Nun habe ich mein Handy abgegeben und nach 2 wochen bin ich dann zu media markt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass sich ein Gutachter mein Handy angesehen hat und der Meinung ist, dass der entstandene Schaden nicht durch den durch mich beschriebenen Vorfall entschanden sein kann. Ich hatte als das Handy gefallen ist keine direkten Zeugen, aber meine Schwester und mein Bruder waren nebenan und sind direkt zu mir als sie es gehört haben. Und ich habe jetzt keine Ahnung was ich tun soll? Ich ziehe ein Gerichtsverfahren in Erwägung, aber möchte nicht, dass falls ich verlieren sollte, meine Eltern dafür aufkommen müssen. (Bin ja gerade erst 17 ) Ich hoffe ihr könnt mir helfen :/

Antwort
von holger1stone, 64

Sachverständige können anhand der Beschädigungen sehr genau feststellen, auf welche Oberfläche diese gefallen sind. Also zum Beispiel ob das ein Fliesenboden oder Asphalt war. Aber auch aus welcher Höhe es gefallen ist usw.

Jetzt kann es sein ein Handy evtl. früher mal woanders heruntergefallen ist und dabei verkratzt wurde, aber das Display erst durch den neuen Schaden endgültig zerbrach.

In einem solchen Fall kann ein Sachverständiger durchaus mal zu dem Schluß kommen dass der Schaden nicht wie geschildert durch den Fliesenboden entstand wenn von Vorschäden nichts berichtet wurde.

Wie auch immer: Zunächst mal kommt es drauf an ob die Schilderung wirklich ehrlich und korrekt war.

Wenn nicht dann Finger weg von weiteren Versuchen, da die unrichtige Schilderung bereits strafrechtlich relevant ist.

Wenn Schilderung korrekt war sollte auf das Schreiben mit einem Widerspruch reagiert werden. Den Hergang und die Umstände dabei möglichst genau beschreiben. Auch auf mögliche vorherige Beschädigungen hinweisen. Fotos vom Schadenort (Bettkante und insbesondere Boden) beifügen und um neue Prüfung auf Plausibilität bitten.Gutachter können auch mal irren.

Wenn neue Ablehnung kommt helfen nur noch rechtliche Schritte. Natürlich nur wenn alles so wie ursprünglich geschildert passiert ist.

Antwort
von Apolon, 57

 Ich hatte beim kauf vor 1,5 Jahren noch eine Versicherung auf 2 jahre abgeschlossen,

(Bin ja gerade erst 17

Wie konntest Du denn bereits mit 15 Jahren ein Handy kaufen und zusätzlich auch noch eine Versicherung abschließen ?

Hast Du da mit deinem Geburts-Datum etwas geschwindelt ?

Antwort
von Spirit528, 60

Ich finde nicht, dass man wegen einem kaputten Display ein teures Gerichtsverfahren anstreben sollte.

Wer meint Versicherungen zu brauchen und sich dann wundert, dass sie nicht zahlen, der ist eh selbst schuld. Die arbeiten profitorientiert, schon klar, oder? Verstehe ich das richtig, dass Du Dir von einem Discounter eine Versicherung hast andrehen lassen? Okay, das hilft Dir nicht. 

Ein Ersatz-Display für das Galaxy S5 gibt es schon so um die 150 EUR. Einbauen kann man es selbst oder machen lassen.


Doch wie kannst Du jetzt Anfang 17 sein aber vor 1,5 Jahren eine Versicherung abgeschlossen haben wofür man mindestens 16 sein muss? Anfang 17 schätze ich weil Du denkst Deine Eltern würden haften. Bis so ein Prozess durch ist, wärst Du längst 18 wenn Du heute mindestens 17,5 bist.

Antwort
von FreierBerater, 54

Dir sollte klar sein, dass derjenige, der in D vor Gericht klagt, erstens in Vorleistung zu treten hat! Zweitens hat er zu beweisen, beispielsweise mit einem Gutachten, was er ebenfalls zu zahlen hat...

Kommt das Gericht zu dem Schluß, dass die Gutachten A (der Versicherung) und das Gutachten B (deines) nicht ausreichend unabhängig sind, wird es eine weitere Expertise beauftragen.

Der Ausgang dieses kostentreibenden Verfahrens ist völlig offen! Gibt es einen Vergleich auf 50% Basis, also jeder trägt die Hälfte und zwar eben auch von den Verfahrenskosten...  Willst du jetzt immer noch wegen knapp 120 EUR vor Gericht ziehen??

Antwort
von DarkGamingYT, 69

Hallo,

Ich empfhele dir vor Gericht zu gehen.Aber sei dir sicher das du auch die Wahrheitheit sagst.Wenn ja ziehe vor Gericht.Dann gibt es ein neuen Gutachter uvm.

Lg Dark

Kommentar von nicko111 ,

Hey, danke erstmal für die Antwort. Also ehrlich bin ich auf jeden Fall habe schon gewisse Rufe in der Schule ( Bei den lehrern gut aber bei den Schülern eher  nicht.... ) Naja aber das Problem ist, was mache ich denn wenn dieser Gutachter auch auf das selbe ergebnis kommt. Dann stehe ich da ziemlich blöd da :(

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