Es gibt das Verbot schon lange aber viele halten sich nicht daran. Wer ohne Freisprechanlage telefoniert beim Autofahren ist dran wenn er erwischt wird. Gebt mal eure Meinung dazu ab und wie haltet Ihr es damit?

Immer wieder sehe ich vor mir Autofahrer fröhlich mit Handy am Ohr telefonieren. Meist sind sie mir zunächst durch unkonzentrierte Fahrweise aufgefallen, ehe ich das Handy entdecke. Soll mir keiner erzählen, daß man sich gleich gut auf den Straßenverkehr und das Telefonat konzentrieren kann! Na ja, das ist auch mit Freisprecheinrichtung nicht anders, aber wenigstens sind dann beide Hände am Lenkrad.
hab erst heute wieder einige gesehen mit handy am ohr.
sollte wohl doch noch höher bestraft werden, aber kontollen sind keine zu sehen.

Wie so vieles andere auch - erst wrden Vorschriften gemacht und dann nicht umfassend kontrolliert. Dann kann man alle Verbote, die es gibt auch wieder abschaffen.

Müßte 2 Sachen ankreuzen da zu wenig kontrolliert wird.Wärend der Fahrt mit dem Handy arbeiten (telefonieren oder SMS)uder das Navi programieren lenkt ab und ist gefährlich.
Erlebe sehr oft das mit dem Handy Auto gefahren wird. Teilweise mit gefährlichen Situationen, auch für die anderen Verkehrsteilnehmer.
Meines Erachtens sind nicht nur die Kontrollen zu wenig, auch die Strafen sind immer noch zu gering. Wenn jemand mehrmals Punkte in Flensburg kassierrt und auch noch kräftig zahlen muß, dann überlegt er es sich dreimal ob er unbedingt beim Autofahren telefonieren muß.

Ich halte generell nichts von Verboten.
Natürlich bin ich andererseits durchaus dafür, daß sich dies strafverschärfend auswirkt, wenn es dadurch zu einem Unfall kommt.
Um es klar auszudrücken: Ich halte gar nichts davon, wärend der Fahrt ablenkende Dinge - so auch telephonieren - zu unternehmen; ich bin aber aus grundsätzlicher Überzeugung gegen Verbote und Kontrollen.
Rolf u. Högemann am 14. Juli 2007 18:43 Lieber Wolf, es wäre schön, wenn wir Menschen ohne Verbote leben könnten, aber da durch die grosse Ich-bezogenheit des menschlichen Wesens oft für dieses Menschenwesen Gefahr für Leib und Leben besteht, können wir nicht ohne bestimmte Verbote leben. Wie wäre denn die Welt, wenn Vergewaltigung nicht verboten wäre, oder das Stehlen, Morden, Häuser anzünden, Tiere quälen - oder ist das auch jedem seine Sache? Oder sollen wir das einfach nicht VERbot nennen sondern GEbot?
WolfRichter am 14. Juli 2007 18:53 @Rolf u. Högemann: Um es noch klarer auszudrücken: Ich bin durchaus für harte Strafen, wenn jemand geschädigt wurde (wir sind uns sicher einig, daß dies bei Vergewaltigung, Mord etc. der Fall ist). Ich bin aber dagegen, Handlungen, die FÜR SICH GENOMMEN nicht schädigen, zu verbieten. Was zu tun ist, wenn es dadurch zu einem Schaden kommt, habe ich oben geschrieben.
Rolf u. Högemann am 14. Juli 2007 19:03 @Wolf: Muss es denn zu dem Schaden überhaupt kommen? Da viele NICHT freiwillig auf des Handy am Steuer verzichten MUSS doch ein Verbot ausgesprochen UND kontrolliert werden, damit andere Menschen geschützt werden durch Handlungen die durch Egoismus (oder was auch immer) hervorgerufen werden. Das gilt m.E. für alles, was leider durch Ge- und Verbote geregelt werden muss.Und speziell auf das Ursprungsthema: das Handytelephonate sehr stark ablenken, das kann man ja schon als Fussgänger sehen, wenn telephonierende Menschen einen voller Konzentration (für das Handygespräch)fast über den Haufen rennen.
PS: Es wäre ein paradiesischer Zustand, wenn wir Menschen so einsichtig wären, dass wir keine Verbote bräuchten... :-)

Hier bei uns wird derzeit sehr stark kontrolliert. Ich bekomme es teilweise über .... sehr gut mit, die "Ausbeute" ist jedes Mal segr reichlich.
Aber die "Strafe" ist einfach zu lasch, da lachen die meisten doch nur.

Durch ein Handy wird man ganz klar vom Straßengeschehen abgelenkt. Dadurch entsteht ein hohe Unfallgefahr das Menschenleben kosten kann. Wo ist das Problem. Es gibt Freisprecheinrichtungen.
Natürlich müsste das Gestz auch konsquenterweise für das Navigationsgerät und das Radio oder den CD-Player gelten. Bei der Bundeswehr ist aus Gründen der Ablenkungsmöglichkeit sogar das Rauchen während der Fahrt verboten.

Selbst mit einer Freisprecheinrichtung ist der Fahrer abgelenkt, weil er sich auf das Gespräch konzentriert, ohne natürlich noch viel mehr.
Es ist schon abenteuerlich, wieviele Fahrer sich um das Verbot einen Dreck scheren und dann Zickzack oder mal schnell mal langsam fahren oder die Vorfahrt missachten.
Es liesse sich sicher heftig darüber streiten, ob 50 in der 30-Zone gefählicher ist als das Fahren mit Handy am Ohr.
krueschahn am 14. Juli 2007 22:41 Nun Demosthenes, für Deine Behauptung: "Selbst mit einer Freisprecheinrichtung ist der Fahrer abgelenkt, weil er sich auf das Gespräch konzentriert, ohne natürlich noch viel mehr", stimme ich Dir nur zum 2ten Teil zu, ansonsten könnte man behaupten, daß auch "normale" Gespräche unter den Insassen ablenken würden. Was ist eigentlich mit den Servis,-u. anderen Dienstleistern? Bei vielen ist es Bedingung, daß sie erreichbar sind. Und im übrigen gilt immer wieder §1 der StVo.

Eigentlich würde ich gerne zwei Antworten geben, geht ja nicht füge es so hinzu, die Strafen sind zu gering und:

Wurde letztens fast von einem über den Haufen gefahren, bloß weil er mit seinem Handy rumhantierte. Wer zu blöd ist, eine Frechsprecheinrichtung zu installieren bzw. zu nutzen, hat hinterm Steuer nix zu suchen. Die Dinger kosten heute nicht mehr so viel und sind idiotensicher konzipiert.
Hab bisher auch noch nie gesehen, dass mal Kontrollen gemacht wurden. Besser noch: Auch Polizisten halten sich selbst nicht dran und telefonieren weiter mit dem Handy am Ohr. Sollten die nicht Vorbild für Andere sein?!
Ähnlich verhält es sich bei Radfahrern beim Fahren mit Ohrhörern. Es ist auch verboten, aber das interessiert die Polizei noch viel weniger - zu viel Aufwand, Anhalten, Personalienfeststellung usw..

Zwei Knöpfe im Ohr (mobile Freisprecheinheit inkl.Mikrofon + Ruftaste) sind für mich immer noch die beste Verständigung, dann autom.Spracherkennung für´s anwählen. Ich glaube die meisten Cellphones haben diese Möglichkeiten schon. Natürlich ist das Einrichten der bevorzugten Sprachbefehle aufwendig + das Gedächtnis wird gefordert, aber dieses Ohrgehänge kostet im Schnitt 25Euronen wenn es (nach intensiver Nutzung meistens mit Kabelbruch) defekt sein sollte. Was kassiert der Statt eigentlich, 40,- oder?
Mokli1 am 14. Juli 2007 21:10 40 Euro plus Bearbeitungsgebühr, das sind dann zusammen fast 70 Euros. Hab zuletzt zahlen dürfen/müssen, weil beim Telefonieren in einer Parkbucht stand, aber der Motor noch lief.
krueschahn am 14. Juli 2007 22:31 Auha, habe nachgesehen. Im Bußgeldkatalog steht: Nutzung eines Mobil- oder Autotelefons ohne Freisprecheinrichtung: als Kraftfahrer bei laufendem Motor 40 Euro + 1Punkt. Und ich dachte bislang, anhalten am Seitenstreifen, o. Parkbucht mit laufendem Motor reicht.
ich finde, dass es nicht unbedingt das Fahrverhalten beeinflußt. aber wenn man das telefonieren verbietet, sollte man auch alles andere verbieten, denn trinken, essen, am Radio rumspielen,... lenkt mindestens genauso ab!!!
das ist richtig so. Ich finde das ist eine gute Sache. Das gehört schon lang verboten.