Frage von 0815Ewald, 71

Handy mit 14 kaufen ohne Eltern?

Ich will meiner Mutter ein Handy als Geschenk kaufen da sie ein neues will aber das Geld nicht dazu hat. Ich bin 14 und verdiene nebenbei etwas. Ich darf ja Kaufverträge schließen die dem Taschengeldniveu entsprechen.(Teilgeschäftsfähigkeit die man mit 7Jahren erlangt.)Jedoch bekomme ich ja kein Taschengeld sondern verdiene es! Lg

Antwort
von andie61, 28

Hast Du niemanden über 18 der mit Dir mal das Handy kaufen gehen kann?

Antwort
von Vinly, 28

Das Rechtsgeschäft wäre in diesem Fall schwebend unwirksam da du noch nicht über volle Geschäftsfähigkeit verfügst was bedeutet wenn deine Mutter im Nachhinein nicht möchte das du so viel Geld ausgegeben hast muss das Geschäft bei den das Handy gekauft wurde das Geld wieder rauß rücken. Ich bin übrigens auch erst 14 und habe das alles im Wirtschaftsunterricht gelernt

Kommentar von 0815Ewald ,

Der "Taschengeldparagraph" besagt ich darf so viel Geld ausgeben wie viel mir von meinen Eltern überlassen wird. Es können teoretisch Millionenbeträge fliesen.

Kommentar von andie61 ,

Auch hier noch einmal,das ist absolut falsch!

http://www.taschengeldparagraph.com/

Antwort
von Dosen36, 29

Ja sollte eigentlich klappen wenn das Handy nicht allzu teuer ist. Versuchs doch einfach. Also ob das Geld verdient ist ist eigentlich egal...

Antwort
von DerCoon01, 32

Du warst dir das Handy kaufen, wenn du es sofort kaufen kannst also ein Handvertrag auf Raten darfst du erst mit 18 abschließen

Kommentar von 716167 ,

Nein, siehe meine Beiträge zur Frage.

Antwort
von 716167, 38

Ein Handy ist ausserhalb dessen, was man üblicherweise als Taschengeldbudget ansieht.

Kommentar von 0815Ewald ,

Der "Taschengeldparagraph" besagt ich darf so viel Geld ausgeben wie viel mir von meinen Eltern überlassen wird. Es können teoretisch Millionenbeträge fliesen.

Kommentar von 716167 ,

Davon weiss aber der Verkäufer nicht, der sich an den allgemein üblichen Beträge orientieren muss.

Kommentar von andie61 ,

Das ist absolut falsch,lese mal das im Link

http://www.taschengeldparagraph.com/

Kommentar von 716167 ,

Nur komisch, dass die Webseite, die du verlinkst, genau meine Aussage bestätigt.

Im alltäglichen Geschäftsleben stellt es für die Verkäufer aber
natürlich ein Problem dar, dass sie nicht wissen können, wie viel Geld
genau dem Kind zur freien Verfügung überlassen wurde.

und weiter:

Anders sieht die Sache aus, wenn das Kind sich beispielsweise einen  teuren Fernseher kaufen will. Dann würde der Taschengeldparaph nach §  110 BGB im Normalfall nicht greifen, so dass der Verkäufer aller  Voraussicht nach auf eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten beharren
wird, um Rechtssicherheit bei diesem Geschäft herzustellen. Sonst  bestünde für ihn die Gefahr, dass er die Kosten einer spätere  Rückabwicklung des Kaufs tragen muss.

Ich sehe hier (Käufer 14 Jahre alt, Handy - relativ teuer, auf jeden Fall über dem üblichen Taschengeld) das Problem, dass der Verkäufer sich weigern wird.

Kommentar von andie61 ,

@716167 ich meinte auch nicht Deine Antwort und nicht Deinen Kommentar der noch nicht da stand als ich meinen Kommentar geschrieben habe,sondern den von 0815Ewald,ich hätte das deutlicher machen müssen.

Kommentar von 716167 ,

OK, dann sind wir uns einig. :-)

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