Vorhin hat mich ein Freund angerufen: er hat einen Flatrate-Vertrag bei einem großen Unternehmen abgeschlossen. Es wurde ihm ein kostenloses Handy versprochen, dem Werber eine Gutschrift. Die Gutschrift kam bei seiner Freundin an, aber bei ihm wurde für das Handy hundert Euro in Rechnung gestellt und abgebucht, kommentarlos. Ist das nun ein Versehen? Was soll er tun?
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Es stinkt nach einen typischen Fall von Abzocke. Dein Freund soll sich den Vertrag genau durchlesen und den Händler auf den Fehler hinweisen. Er hat 6 Wochen Zeit das Geld zurück zu buchen.
ein Vertrag ist eine gegenseitige Willenserklärung. Sollte hier ein Verstoß gegen die Vertragsvereinbarungen vorliegen, kann Ihr Freund den Vertrag für nichtig erklären. MfG
Wobei er die Beweislast hat und das ohne Zeugen schwieig werden dürfte...
Wichtig wäre die Frage ob er (wie in der Regel üblich) irgendetwas unterschrieben hat (Bestellung o.ä.) Wenn er das Handy gleich mitgenommen hat, muss er ja eine Rechnung haben. Ansonsten einfach mal beim Anbieter anrufen oder direkt in den Shop.
Er kann das Geld zurückbuchen, aber der Anspruch des Anbieters besteht deswegen trotzdem. Und er darf dann noch Mahngebühren usw. zahlen. Keine gute Idee.
Nein hier ist die Frage ob der Vertrag sittenwidrig Zustande gekommen ist. Gemäß BGB ist bein Vertrag sittenwidrig wenn er unter Vortäuschung falscher Tatsachen zustande gekommen ist.
Geh zu einer Verbraucherzentrale die wissen das mit §§ hinterlegt und können Dir sagen wie weiter.