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Handwerker kann Termin nicht einhalten - was tun?

gefragt von Boldtbregu am 26.07.2007 um 9:13 Uhr

Für die kommende Woche haben wir mit einem Handwerker die Renovierung unseres Badezimmers vereinbart, im Auftrag war die 31. KW als Ausführungszeitraum zugesagt. Gestern ruft nun die Firma an und sagt, die Ausführung werde sich um 1 Woche verschieben, da man bei einem anderen Auftrag nicht fertig werde. Müssen wir das hinnehmen? Was können wir dagegen tun? Die Fliesen werden geliefert, außerdem gerät unsere gesamte sonstige Planung durcheinander. V.a. befürchten wir, dass nach der ersten Verzögerung auch noch die zweite folgen wird und aus der zugesagten einen Woche dann erheblich mehr wird...


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Kabark
beantwortet von Kabark am 26. Juli 2007 09:22
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Macht ihn doch mal drauf aufmerksam, dass er sich bei schriftlich fest zugesagtem Termin, der seinerseits (nicht aus höherer Gewalt) nicht eingehalten werden kann, sich in Verzug befindet und ihr evtl. den Verzugsschaden geltend macht.

Nur so als Vorschlag...


miccy
beantwortet von miccy am 26. Juli 2007 09:20
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Einem anderen Handwerker dem Auftrag geben.sofern es möglich ist! Viel Glück


anonym
beantwortet von Auskunft am 26. Juli 2007 09:29
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Schließe mich der Antwort von miccy an, denn:

Hält der Handwerker vereinbarte Arbeitstermine nicht ein, dann kann man ihn in Verzug setzen. Beziehungsweise wenn er einen Termin verstreichen lässt, ist er praktisch schon in Verzug, wenn der Termin fest vereinbart war.

Und man kann gegebenenfalls durch die Verzögerung entstandene Schäden ersetzt verlangen.

Die muss man aber nachweisen.

In der Regel bekommt man nur Schäden ersetzt, die auch in Euro und Cent berechnet werden können.

Wenn man zum Beispiel bezahlten Urlaub genommen hat, um einen Handwerker ins Haus zu lassen, und der Handwerker kommt nicht, dann hat man zunächst mal Pech, denn bezahlter Urlaub ist kein Schaden.

Allenfalls wenn man unbezahlten Urlaub genommen hat, entsteht ein Schaden, nämlich dann am Verdienstausfall, weil man sonst gearbeitet hätte.

(http://www.vz-nrw.de/UNIQ118543437216386/link23653A.html)


anonym
beantwortet von dea71 am 26. Juli 2007 10:38
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Ich arbeite selbst in einem Sanitärbetrieb und würde zu einem freundlichen Anruf raten. Es kann jederzeit passieren, dass an einer Baustelle Verzögerungen auftreten und dafür sollte man in einem gewissen Maß Verständnis haben.

Es hilft aber in jedem Fall Kontakt aufzunehmen, so dass der Betrieb nochmals darauf hingewiesen wird, dass als nächstes dieser Auftrag ausgeführt werden muss.

Ich finde es immer ziemlich "unfair" gleich die harte Linie zu fahren. Auch bei der besten Planung kann mal etwas dazwischen kommen.

Kommentar von Boldtbregu am 26. Juli 2007 10:54

Nein, gleich die harte Tour zu fahren liegt mir auch nicht; aber eben deswegen habe ich andererseits auch ein wenig Sorge, dass ich deshalb jetzt immer wieder hintenangestellt werde, wenn eben ein anderer Auftraggeber massiver auftritt.

Kommentar von dea71 am 26. Juli 2007 12:46

Man kann ja deutlich seine Meinung sagen, dass man erwartet als nächstes dran zu sein...da spricht nichts dagegen und wenn die Verzögerung "nur" eine Woche ist, dann ist es in meinen Augen noch vertretbar. Wird man dann aber weiter versetzt, würde ich auch eine härtere Gangart einschlagen. Bei manchen Antworten hört es sich aber so an, als ob einige sofort Ultimaten stellen, etc. Das finde ich eben nicht fair.


anonym
beantwortet von gemaalsa am 26. Juli 2007 09:46
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Immer sprechen ist gut. Ruf Ihn an, mache doch den Vorschlag, doch einen Jemand zu schicken, der berreits anfängt. Da wird es sich zwar nach hinten verschieben, aber er kann seinen Auftrag fertigmachen, und beiDir wir bereits angefangen. Der Versuch ist auf jedenfall möglich. Bei Renovierungsarbeiten, kann sowas immermal passieren. Das ist für beide Parteien unangenehm. Sprechen, sprechen, sprechen.




Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 26. Juli 2007 10:08

Reden ist Silber, Machen ist Gold. ;-)





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