Frage von Mami3280, 368

Hamsterkäufe machen?

Ich weiß wurde schon hier gefragt aber ganz ehrlich für mich stinkt die Sache bis zum Himmel. Ich mache mir Sorgen und Gedanken um meine Familie. Ich bin 34 Jahre alt da hab ich noch nie gehört das wir hamsterkäufe machen sollen. Ich hab sehr große Angst. 😣

Antwort
von Kitharea, 251

Das letzte Mal als so etwas vorgeschlagen wurde war soweit ich weiß als der Tschernobyl Unfall war. Gebraucht wurde es nie. Davon abgesehen hat man doch ohnehin immer Vorräte im Haus grade wenn man Kinder hat sind Nudeln, Reis und diverses ohnehin obligatorisch immer da. Für 10 Tage reicht es auf jeden Fall. Ich würde mir da keine Sorgen machen.
Zumal das Thema grade ziemlich aufgebauscht wird. Und soweit ich weiß ist diese Empfehlung derzeit nur "in Planung" und noch nicht definitiv.

Antwort
von ponter, 236

Angst? Wovor?

Du hast das Thema "Krieg" angeführt, interpretierst etwas hinein und wenn du mal darüber nachdenkst, gibt es keinerlei Anzeichen, die auf einen Krieg im näheren Umkreis Deutschlands in der nahen Zukunft hinweisen, oder?

Es handelt sich lediglich um eine Empfehlung der Bundesregierung, wie es sie in Deutschland seit Jahrzehnten gibt, mehr nicht. Die Medienberichterstattung hat das Ganze zusätzlich aufgebauscht. Eine Empfehlung, die einige Jahrzehnte zuvor selbstverständlich war und auch von vielen Bürgern praktiziert wurde.

Im Vordergrund stehen hier eher "Notfälle", wie Extremwetterlagen o.ä., die z.Z. eine größere Bedrohung darstellen, als eine etwaige militärische Ausseinandersetzung. Das mussten wir leider auch in Deutschland vor wenigen Monaten selbst erfahren.

Sinn ist es hier, zu vermeiden, dass in einer Situation dieser Art die Menschen sich unnötigerweise eventl. in Gefahr begeben, Rettungsmaßnahmen provozieren oder behindern usw.

Anhand der Empfehlung habe ich festgestellt, dass wir persönlich wohl ca. 5 Tage mit dem auskommen, was wir derzeit im Hause haben. Ohne dabei auf die Gefriertruhe zurückgreifen zu müssen. Das trifft wohl heutzutage für 90% aller Deutschen eher nicht zu. Die Mentalität geht wohl dahin, dass die meisten Menschen mehrmals in der Woche oder sogar täglich einkaufen müssen.

Dies war zu Zeiten des Kalten Krieges beispielsweise noch anders.

Allein zu dem Thema aus den letzten Stunden.

https://www.gutefrage.net/frage/was-bedeutet-das-mit-den-not-vorraeten?foundIn=l...

https://www.gutefrage.net/frage/hamsterkaeufe-deutschland-krieg?foundIn=list-ans...

https://www.gutefrage.net/frage/wir-sollen-nun-offiziell-laut-bundesregierung-fu...

Antwort
von Biberchen, 177

Zum Selbstschutz sollten die Bürger zudem angehalten werden, "einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen vorzuhalten, um durch entsprechende Eigenvorsorge die staatlichen Maßnahmen zu unterstützen". Eine beispielhafte Liste hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zusammengestellt:Beispiel für einen Vorrat an Grundnahrungsmitteln für eine Person und 14 TageGetreideprodukte, Brot, KartoffelnVollkornbrot1.000 gZwieback400 gKnäckebrot1.000 gNudeln, roh500 gReis, roh250 gHafer-/Getreideflocken750 gKartoffeln roh1.000 ggeschältGemüse, HülsenfrüchteBohnen in Dosen 800 gAbtropfgewichtErbsen/Möhren in Dosen900 gAbtropfgewichtRotkohl in Dosen/Gläsern700 gAbtropfgewichtSauerkraut in Dosen700 gAbtropfgewichtSpargel in Gläsern400 gAbtropfgewichtMais in Dosen400 gAbtropfgewichtPilze in Dosen400 gAbtropfgewichtSaure Gurken im Glas400 gAbtropfgewichtRote Bete400 gAbtropfgewichtZwiebeln, frisch500 gObstKirschen im Glas700 gAbtropfgewichtBirnen in Dosen250 gAbtropfgewichtAprikosen in Dosen250 gAbtropfgewichtMandarinen in Dosen350 gAbtropfgewichtAnanas in Dosen350 gAbtropfgewichtRosinen200 gHaselnusskerne200 gTrockenpflaumen250 gFrischobst1.000 gGetränkeMineralwasser28 LiterZitronensaft0,2 LiterKaffee (Pulver)250 gTee schwarz, trocken125 gMilch, MilchprodukteH-Milch 3,5 % Fett3 LiterHartkäse700 gFisch, Fleisch, EierThunfisch in Dosen150 gAbtropfgewichtÖlsardinen in Dosen100 gAbtropfgewichtHeringsfilet in Soße, Konserve100 gCorned Beef in Dosen250 gBockwürstchen im Glas/Dose300 gAbtropfgewichtKalbsleberwurst im Glas/Dose300 gDauerwurst (z.B. Salami)360 g10 Eier Gewichtsklasse M (à 60 g Einkaufsgewicht)528 g ohne SchalenanteilFette, ÖleStreichfett (Butter oder Margarine)250 gÖl (z.B. Maiskeim, Sonnenblumen)0,3 LiterEs handelt sich um allgemeine Empfehlungen, die ggf. an die individuellen Ernährungsbedürfnisse angepasst werden müssen.•Bei dem vorgeschlagenen Mineralwasservorrat sind neben dem durchschnittlichen Getränkebedarf eines Erwachsenen in Höhe von 1,5 Litern pro Person und Tag auch die zum Kochen der angegebenen Mengen an Nudeln, Kartoffeln und •Reis erforderlichen Wassermengen in Höhe von 0,5 Litern pro Person und Tag berücksichtigt. Für Personen im Alter von 65 Jahren und älter wird eine erhöhte Getränkezuführ in Höhe von 2 Litern pro Person und Tag empfohlen, •Kinder (nicht Säuglinge) im Alter von bis zu 12 Jahren haben einn durchschnittlichen Getränkebedarf in Höhe von 1 Liter pro Person und Tag. Die Angaben beruhen auf Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und dem Max Rubner-Institut - Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel.Angaben in Anlehnung an: Deutsche Gesellschaft für Ernährung; Österreichische Gesellschaft für Ernährung; Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung (Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Umschau Braus, Frankfurt/M. (2000).Medizinische VersorgungEs soll geprüft werden, ob die Auslastungsreserven, die es schon jetzt bei der stationären Versorgung "im Großschadensfall" gibt, auch Kernbereiche wie Operationssäle oder Intensivstationen einbeziehen und im Jahresdurchschnitt eine stabile Versorgung gewährleisten würden.Bislang ist nach dem Papier des Innenministeriums durch bestehende Verpflichtungen eine flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen gesichert. Nicht erfasst sei bislang aber die "Situation eines sprunghaft ansteigenden Bedarfs spezifischer Arzneimittel oder Medizinprodukte in bestimmten Krisensituationen". Auch die Deckung eines länger als zwei Wochen dauernden Zeitraums sei nicht erfasst.BargeldversorgungFür die Kreditinstitute bestehe derzeit keine Verpflichtung, für einen Krisenfall "eine Notfallplanung bereitzuhalten, um zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung des gesamten Bargeldverkehrs beizutragen", stellt das Innenministerium fest. Die Bundesbank habe für ihr Haus zwar umfangreiche Risikovorsorgemaßnahmen getroffen, die vor allem auf Ad-hoc-Maßnahmen bei kürzeren Krisen mit einer Dauer von ein bis fünf Tagen abzielten.Eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld durch die Bundesbank könne aber nicht geleistet werden. Dafür wären die 35 Filialen der Bundesbank im Vergleich zu rund 50.000 Geldautomaten und den über 30.000 Bankfilialen in Deutschland "gänzlich unzureichend". Eine funktionierende Logistikinfrastruktur, die nicht im Einflussbereich der Bundesbank liege und die Kreditinstitute einschließe, sei deshalb "für eine geordnete Bargeldversorgung der Bevölkerung unbedingt erforderlich".Auch durch eine verstärkte Automation wie durch automatische Kassentresore in Bankfilialen oder an Geldautomaten könnten die Möglichkeiten zur Geldauszahlung im Krisenfall beeinträchtigt sein, warnen die Experten weiter. Unverzichtbar sei es daher, die IT-Verfügbarkeit und die Energieversorgung der Kreditinstitute herzustellen. Bei diesem Punkt dürfte es unter anderem um die Vorsorge gegen Cyber-Attacken auf das Finanzsystem gehen.© dpaWer die Möglichkeit hat sollte sich auch mit Waffen und ausreichend Munition versorgen.

Habe ich im Internet gefunden.

Kommentar von Schnoofy ,

Wer die Möglichkeit hat sollte sich auch mit Waffen und ausreichend Munition versorgen.

Die Strafverfolgungsbehörden werden ihre helle Freude haben.

Antwort
von DerTroll, 218

Man sollte immer genügend Vorräte haben, daß man zur Not auch ein paar Tage auskommt. Das ist nichts neues, aber aufgrund von mehreren Anschlägen sieht sich die Regierung wohl dazu veranlaßt, jetzt noch einmal deutlich darauf hinzuweisen. Ich würde das nicht so hoch bewerten, wie es hier bei gf in letzter Zeit sehr viele User tun.

Antwort
von AriZona04, 79

Egal, was viele hier sagen: Ich habe AUCH Angst! Da ist irgendwas im Busch und wir sollen einfach weitermachen wie bisher! Die Wahrheit wird einem doch nie gesagt!

Kommentar von Mami3280 ,

Genau

Antwort
von strolo1, 72

Um dass jetzt noch einmal anzuführen.Deutschland liegt mitten auf einer Erdplatte.Bei Überschwemmungen braucht es meistens keinen Tag bis Helfer ankommen(und diese Überschwemmungen gibt es seit Jahrzehnten ohne dass man einen bundesweiten Notfallplan braucht).Terroristen die das ganze Land in Schach halten unrealistisch(würde es einen so labilen Gesetzesarm geben würde Deutschland heute anders aussehen).Es ist die erste Empfehlung seit 25 Jahren so etwas zu machen.Die Begründung im kalten Krieg gab es diese Warnungen auch und passiert ist trotzdem nichts(das Wettrüsten zwischen Ost und West hat eventuell alle dazu veranlasst sich darauf vorbereiten zu müssen)halte ich für undurchdachten Quatsch.

Ein Börsencrash führt zum Einbruch des Geldsystems

Trump wird Präsident( er ist unberechenbar neigt zu starken Emotionsausbrüchen und ist überheblich: könnte Krieg provozieren)

Die realistischen politschen Gefahren wären:Nato-Russlandkonflikt der grade in Syrien weitergeführt wird und die Usa-China Spannungen im süd chinesischen" Meer welche momentan in einen direkten Konflikt zwischen China und den Usa mündet.

Es gibt momentan einfach keine realistischen Situationen außer Krieg oder der totale Ausfall der Banken was eine Regierung in einem der sichersten Länder der Welt, mit einer der besten Infrastrukturen der Welt dazu führen könnte dass man 10 Tage lang nicht seine Bevölkerung versorgen kann und keine Hilfsinstitutionen greifen können und von einem Sommerloch kann man 2016 nun wirklich nicht sprechen.

Antwort
von Mami3280, 164

Es geht einfach nur um das was die Bundesregierung gesagt hast. Um den Vorrat. Und das ich mir da sorgen mache.

Antwort
von 1900minga, 144

Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.
An diesem Plan wird schon seit Jahren gearbeitet.
Davor gab es auch schon einen, der wurde nun aber erweitert, verbessert und angepasst

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