eine freundin von mir ist vor ca. eineinhalb jahren in ein niedrigenergiehaus gezogen und leidet in dieser neuen umgebung ( viel holz usw.) seither öfters an kehlkopfentzündung, heiserkeit, halsweh und dergleichen - das ist für eine sängerin äusserst unangenehm - wer hat eine idee, ob das ursächlich zusammenhängen kann ?? HNO wurde besucht und der hat eigentlich nichts gefunden, das diese symptome auslösen könnte - bitte um hilfe....
Ectl. wurde das Holz mit chemischen Mitteln behandelt. Die giftigen? Ausdünstungen könnten die Atemwege reizen. Man kann die Raumluft auf Giftstoffe prüfen lassen. Das macht, glaube ich, ein Umweltmediziner.

Wahrscheinlich leidet sie unter der Trocknen Luft, was oft bei guter Isolierung und einer relativ hoch eingestellten Fußbodenheizung durchaus Vorkommt. Ich würde empfehlen, täglich den Büden feucht zu wischen. Die Temperatur im Haus unter 22°C zu haten und möglichst viele geegnete Pflanzen in der Wohnung aufstellen. Ansonsten kann man die Luft im Hause auch künstlich befeuchten.
Indy72 am 25. Mai 2008 16:11 Apropos... Oft liegt es an den verbauten Materialien, wenn die Atemwege gereizt werden. Oft liegt eas an Farben, Putz, Klebstoffen oder Bindemitteln. Da hilft am besten ein häufiges Lüften, was zumindest in der Warmen Jahreszeit problemlos sein durfte. Irgendwann sind die Ausdünstungen weg.
Giftstoffe... Die ach so natürlichen Terpene und andere VOC z.B. aus Naturholz ("duftet ja so toll") sind auch nicht der Liebling aller Atmungsorgane. Allergien (wenn´s denn eine sein sollte) werden meist von Naturstoffen hervorgerufen.
Allergien schwächen übrigens nicht die Immunabwehr, sie sind vielmehr ein Zeichen einer überschießenden Immunabwehr (die in unserer Keimarmut nichts mehr zu tun hat)!
Viel Sport - an der frischen Luft! - kann schlecht schaden, schäme mich eigentlich ob dieses trivialen Ratschlages. Ist gut für das Immunsystem, die Seele, die Lunge, alles was die Sängerin von Welt braucht! (Kein Scherz!)
Das mit dem Temperatur runterstelle ist auf jeden Fall gut, befeuchten würde ich nicht, da freuen sich nur Schimmel und Milbe! Bringt außerdem auch nichts, wie mann leicht nachrechnen und -messen kann.
HNO hätte aber zu trockenen Nasen- und Halsbereich festtsellen können (müssen).
Sind bereits Abstriche im Rachenbereich genommen worden, um festzustellen, um welche/n Erregertyp/en es sich ggfls. handelt?
Allergische Reaktionen vermögen die Immunabwehr zu schwächen, so dass sich derartige Infekte ergeben können.
Kehlkopfentzündungen sind alles andere als harmlos, sie beziehen zumeist die Stimmbänder mit ein, "rutschen" in die Brpnchien und wachsen sich unbehandelt oder falsch behandelt gerne zu veritablen Lungenentzündungen aus.
Vielleicht nimmt der Hausarzt über einen Abstrich schlicht eine Erregertypbestimmung vor, wenn es der HNO-Arzt unterlassen haben sollte?

Freunde bewohnen auch so ein Haus. Wenn wir zu Besuch sind, empfinde ich die indirekte Lüftung als unamgenehm und fühle mich, als wäre ich ständig einem leichten Luftzug ausgesetzt.

Vielleicht ist die seelische Belastung mit dem neuen Haus zu groß. Wenn man sich soviel aufhalst das man es "nicht mehr schlucken" kann, können auch psychosomatische Probleme auftauchen. Nur so ein Gedanke.... Abhilfe kann regelmäßiger mäßiger Sport bringen. Der steigert auch die Abwehrkräfte.
Deine Frage ist denke ich schwer zu beantworten, denn jeder Neubau in Deutschland ist technisch gesehen ein Niedrigenergiehaus (hast du vielleicht noch einige Details über das Haus? Belüftung mit Klimaanlage? Was für eine Heizung? Was für Mauertypen etc ?) Generell könnte ich mir vorstellen, dass die Luft dort zu trocken ist (Klimaalange?) Oder vielleicht gibt es einen verstecken Pilzbefall ?