Hallo.Wisst ihr, ob es Beweise für Gott gibt. Hab im Internet nichts gescheides gefunden.Weiss Irgendwie nicht, ob ich an Gott glauben soll Lg?

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13 Antworten

Alle bisher erbrachten "Gottesbeweise" sind mehr oder weniger große Fehlschlüsse.
Gäbe es einen wirklichen Gottesbeweis, würden ihn auch alle rational denkenden Menschen anerkennen. Den gibt es aber nicht. Die Legenden von Göttern sind durch die Errungenschaften der Naturwissenschaft für rational denkende Menschen nicht glaubwürdiger als irgendwelche Märchen. Sie enthalten zu viele Widersprüche, zu viele Geschichten haben sich als reiner Unfug herausgestellt und die Vielfalt an Religionen macht es auch nicht wahrscheinlicher, dass auch nur eine einzige Richtige darunter ist. 

An Götter sollte man lieber nicht glauben. Im besten Fall verschwendet man damit nur seine Zeit, im wahrscheinlichsten Fall verliert man Lebensqualität und Lebenszeit, im schlimmsten Fall tut man im Namen der Religion Verwerfliches, so wie es heute oft der Fall ist.
Religionen haben schon immer Zweitracht gesät, den Fortschritt aufgehalten und hingen der Entwicklung der Gesellschaft immer hinterher. Sie sind längst überholt und überflüssig.

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vielleicht möchtest Du ja einige Gründe/Argumente wissen, warum ich an Gott glaube:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht? Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Sie können auch im Internet nach "Mensch Gott" suchen.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Gott kann man nicht beweisen, denn wenn wir Wissen hätten, bräuchte es ja keinen Glauben. 😉

Ich persönlich halte es da mit dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal. Der schlägt in seiner berühmten Wette vor, anzunehmen, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt. Sollten wir die Wette gewinnen, gewinnen wir alles, was dazugehört. Sollten wir sie verlieren, verlieren wir... nichts.

Ich hoffe einfach drauf, dass es ihn gibt, weil das Leben mit einer Hoffnung schöner ist und einem viele Ängste erspart.  

Sollte es dennoch Humbug sein, habe ich in dem Moment, wo mir die Lichter ausgehen und alles aus ist, aber auch keine Gelegenheit mehr, mich über meinen Irrtum zu ärgern.  

Was will man mehr?  😀

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Kommentar von Rolf42
25.06.2016, 09:18

Obwohl Pascal ein großer Mathematiker war, hat er bei dieser Wette einen logischen Fehler gemacht: Er setzt einen bestimmten Gott und einen bestimmten richtigen Glauben voraus.

Sollte diese Annahme jedoch falsch sein, hat man möglicherweise an den falschen Gott geglaubt, und wird trotz - oder gerade wegen - seines Glaubens bestraft.

Es gibt auch Argumentationen, die daraus ableiten, dass nicht an einen Gott zu glauben, die sicherere Variante sei, aber das führt an dieser Stelle zu weit.

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Es gibt viele Gottesbweise und das ist ein sehr komplexes Thema. Ich hab mal aus dem wikipedia Aufsatz einen Gottesbeweis kopiert, der gut in unserer heutiges Denkschema passt (Kausalitätsbeweis):

---zitat on ---

In der Welt gibt es überall Ursachen (actio) und Wirkungen (reactio), die miteinander in Verbindung stehen.

Jede Wirkung setzt eine hinreichende Ursache voraus.

Wegen der Unmöglichkeit des regressus in infinitum bleibt nur der Schluss,

dass

die Welt eine prima causa efficiens (eine zeitlich erste Wirkursache) hat, welche selber incausata (unverursacht) ist.

---zitat off---

Also für jede Wirkung gibt es eine Ursache, verfolgt man alle Ursachen unserr Existenz wissenschaftlich nach aktuellem Stand zurück, kommen wir zur Zeit bis zum Urknall. Selbst dieser ist kaum unverursacht und es ist anzunehmen, dass es einen unverursachten Grund dafür gibt, den man als Gott bezeichnen könnte.

Dieser Beweis beruht auf philosophischer Logik, es ist natürlich kein wissenschaftlicher Beweis.

Keinen Beweis gibt es für die naivgläubigen Thesen der Weltreligionen von Wiedergeburt über Himmelsfahrten und einem Gott der sich uns in heiligen Personen oder Propheten offenbart. Da ist ganz ganz starker Glaube gefragt.

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Kommentar von Giustolisi
25.06.2016, 10:35

Diese angeblichen Gottenbeweise sind doch nur Fehlschlüsse. Der Kausalitätsbeweis verschiebt das Problem nur, denn wenn es für alles eine Ursache gibt, welche Ursache soll dann dieser Gott haben?

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Glauben bedeutet eben nicht wissen sondern GLAUBEN. Der springende Punkt ist, dass man sich auf Gott einlassen muss um ihn erkennen zu könne und dass Gott mit unserem "wissenschaftlichen Verstand" nicht zu erklären ist. Er steht über dem menschlichen weshalb wir ihn als menschen auch nicht ganz erfassen können (meiner Meinung nach)... Es gibt also nicht einen einzigen Beweis den jemand aufgestellt hat, wie bei irgendeiner Matheformel, jeder muss seine ganz eigenen individuellen "Beweise" finden.
Ich hoffe das hilft dir weiter :)

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Studiere mal die Nahtoderfahrungen. Das meiste ist halt in Englisch. Gemäss denen gibt es einen Gott und wir haben eine Seele. Es gibt Himmel und Hölle in jeder Religion. Das längste was ich je gehört habe war, dass jemand 5 Tage tot war und dann wieder zurück ins Leben kam. Sein Körper war bereits am verwesen aber er kam wieder zurück. Gemäss der Medizin bedeutet tot, kein Herzschlag und keine messbaren Hirnaktivitäten mehr. Und das haben alle Menschen mit Nahtoderfahrungen. In diesem Stadium ist die Seele viel sensiebler. Das Gehör ist bessser, die Sehkraft ist besser, der Geschmacksinn ist besser und auch auch das Empfinden von Glück oder Schmerz ist viel intensiver. Menschen welche blind geboren wurden konnten sehen weil die Seele ja nicht blind ist. Welche Religion dann die richtige ist sei dahingestellt. Auch Buddhisten haben positive und negative Nahtoderfahrungen.
Die meisten sagen nachher dass es nur einen obersten Gott und eine Religion für alle Menschen gibt.
Ein Wesen sagte mal einem Verstorbenen, dass die richtige Religion, die richtige Religion sei welche direkt zu Gott führe.

Ob Du nun am Schluss an einen Gott glaubst ist Dir überlassen. Atheisten haben auch positive oder negative Nahtoderfahrungen, und glauben danach an eine Existenz Gottes. 
Beim Tod  sehen die meisten nochmals ihr ganzes Leben und vor allem die "Sünden" und zum Teil auch alle Gedanken welche sie im Leben hatten.
Alles was wir im Leben sagten, dachten, sahen und taten ist in unserem Gehirn und somit in der Seele gespeichert.
Einige sehen ihre Taten auf dem Weg zur Hölle, andere auf dem Weg in den Himmel. Die Schöhnheit und das Glücksgefühl des Himmels können sie fast nicht beschreiben und manche wurden sogar von Krebs und Krankheiten durch das Licht geheilt. Die Höllenseite ist das pure Gegenteil und mit Elend, Depressionen und Schmerz verbunden. 
In diesem Stadium gibt es auch keine Zeit wie wir sie kennen. Einige dachten sie seien unendlich lang fort gewesen, dabei waren es nur Minuten oder Stunden.

Wenn man davon ausgeht dass jede Materie eine bestimmte Zusammenstezung hat,kann man es mit einem Code und Programm vergleichen. Ein Programm setzt ein Programmierer voraus, also einen Schöpfer. 
Gewisse Physiker sagen dass alles per Zufall erschaffen worden sei. Mein Argument, dass dies nicht sein kann ist, weil jeder physikalische Prozess eine Ursache und Wirkung hat. Nichts ist zufällig. Wasser hat einen atomaren Code (H2), Sauerstoff hat einen Code (O) usw.

Ursache und Wirkung bezieht sich demnach auch auf unseren freien Willen und alles Positive und Negative fällt irgendwann mal auf uns zurück.

Ich glaube es ist besser an einen Gott und Himmel und Hölle zu glauben und demnach auch ein anständiges Leben zu führen. Anständig bedeutet wohl, die Mitmenschen so zu behandeln wie Du behandelt werden möchtest. Ob Dein Leben schlussendlich glücklich verläuft sei dahingestellt weil die Menschen und das System ja die Angewohnheit haben sich gegenseit und die Welt auszubeuten und unglücklich zu machen.Purer Egoismus.

Die Nahtoderfahrungen zeigen aber auch dass vieles von der Kirche und Religionen mit ihren Dogmen und Sakramenten Irrlehren sind.

Wenn Du an Jesus und seine Botschaft glaubst, dann denke ich,ist dies ein guter Ansatz. Aber er ist sicherlich nicht für unsere Sünden gestorben wie viele meinen. Warscheinlich ist er auch nicht am Kreuz gestorben.
In der Bibel wurde auch die Lehre der Reinkarnation gelöscht. Und Gott hat sicher nicht einen Kugelschreiber genommen und ein Buch aufgeschlagen wo er seine Botschaft reinschrieb.
Gott sprach durch Jesus und seine Botschaft war kurz und einfach. Eine solche Bibel währe wohl nur eine Seite lang.

Wie ich mal gehört habe: Erlösung muss man sich verdienen. Die wird nicht gratis geliefert. Wenn nicht in diesem Leben, dann im Jenseits oder im nächsten Leben.

Ich glaube an Gott und die Botschaft Jesu. Schaden kann es ja nicht.
Das Universum ist ein physikalisches abgeschlossenes System und dort geht keine Energie verloren. Somit gehen auch wir nicht verloren.

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Kommentar von HumanistHeart
25.06.2016, 15:21

Netter Behauptungskatalog.
Leider nicht mehr als das.

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Kommentar von Giustolisi
26.06.2016, 15:52



Ich glaube an Gott und die Botschaft Jesu. Schaden kann es ja nicht....

...dachte sich der Kreuzritter, während er einem weiteren Andersgläubigen sein Schwert in den Leib trieb.


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Hallo LolaMaier,

es kommt immer darauf an, welche Art von Beweisen jemand gelten lässt. Einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes gibt es nicht, da dieser einfach nicht erbracht werden kann. Warum nicht? Weil Gott außerhalb unserer materiellen Welt existiert.

Dennoch gibt es Beweise, die jeder täglich vor Augen hat: unsere eigene Existenz und die Werke der Natur. Zu diesen zählt z.B. auch der menschliche Körper. Nehmen wir als Beispiel nur einmal unsere Augen. Sie sind in Zusammenspiel mit dem Gehirn in der Lage, zahllose Farben zu unterscheiden, sich bewegenden Objekten zu folgen und Dinge dreidimensional wahrzunehmen. Möglich wird all das durch verschiedene hochkomplexe Mechanismen des Auges. So kann sich beispielsweise die Pupille von 1,5 auf 8 Millimeter weiten und damit die 30-fache Menge an Licht ins Auge lassen. Das Licht wird nun durch die Linse gebündelt und auf die Netzhaut gelenkt, wo es dann 100.000 mal verstärkt wird.

Die Netzhaut ist aus 6 Millionen Zapfen aufgebaut, die für das farbliche Sehen zuständig sind, sowie etwa 120 Millionen Stäbchen, die 1000 mal empfindlicher sind als die Zapfen und uns auf diese Weise das Sehen selbst bei sehr schwachem Licht ermöglichen. Die Nervenzellen der Netzhaut, die mit den Zapfen und den Stäbchen verbunden sind, können in kürzester Zeit auf Veränderungen der Lichtreize reagieren. Diesen Anpassungsmechanismus nehmen wir z.B. dann wahr, wenn wir einen längeren Autotunnel verlassen und wieder ans Tageslicht kommen. Wir sind zwar im ersten Moment etwas geblendet, doch das Auge passt sich in Sekundenschnelle an die neuen Lichtverhältnisse an.

Das ausgeklügelte Sinnessystem des menschlichen Auges übertrifft die leistungsfähigsten Kameras bei weitem. Die Zeitschrift Popular Photography schrieb dazu einmal: "Die Kamera mit dem menschlichen Auge zu vergleichen stellt keine gute Analogie dar. Das Auge des Menschen entspricht eher einem erstaunlichen modernen Supercomputer mit künstlicher Intelligenz, mit Möglichkeiten der Nachrichtenverarbeitung, mit Geschwindigkeiten und Operationsweisen, die diejenigen eines jeden von Menschen geschaffenen Geräts — Computer oder Kamera — in den Schatten stellen."

So faszinierend das Auge auch ist, es ist nur ein Organ von vielen, das eindrucksvoll ein großes Maß an Intelligenz und Genialität erkennen lässt. Das komplexeste und beeindruckendste all dieser Organe ist jedoch ohne Zweifel das menschliche Gehirn. Der Autor Peter Russel schrieb folgendes darüber: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen." (The Brain Book). Und der Neurochirurg Dr.  Robert J.  White gab zu: „Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als die Existenz einer höheren Intelligenz anzuerkennen, die den immer aufs neue verblüffenden Zusammenhang zwischen Hirn und Geist geplant und entwickelt hat. Über die Vorstellungskraft des Menschen nämlich geht dieses Phänomen weit hinaus. .  .  . Ich muß einfach glauben, daß dies alles einen intelligenten Anfang gehabt, daß jemand es in Gang gesetzt hat" ("Kümmert sich Gott wirklich um uns?" Seite 6).

Ist es wirklich glaubhaft, das Auge, das Gehirn oder irgendein anderes Organ als das Produkt einer langen Kette zufälliger Ereignisse zu sehen? Viele Wissenschaftler sind zwar davon überzeugt und liefern eine Menge Denkmodelle dazu, doch andere Wissenschaftler haben ihre Zweifel. Zu ihnen zählt John Polkinghorne von der Universität Cambridge (England). Seine Überlegungen führen ihn zu folgendem Schluss: "„Der theoretische Physiker Paul Dirac entdeckte die sogenannte Quantenfeldtheorie, die für das Verständnis der physikalischen Welt grundlegend ist. Ich kann nicht glauben, daß Diracs Fähigkeit, jene Theorie zu entdecken, oder Einsteins Fähigkeit, die allgemeine Relativitätstheorie zu entdecken, eine Art Abfallprodukt von unseren Vorfahren ist, die sich vor Säbelzahntigern verstecken mußten. Etwas Tiefgründigeres, Rätselhafteres ist im Gange. .  .  .
Wenn wir uns die vernünftige Ordnung und die transparente Schönheit der materiellen Welt ansehen, die durch die physikalische Wissenschaft enthüllt wurde, sehen wir eine Welt, die mit Indizien für einen Verstand übersät ist. Für einen gläubigen Menschen ist es der Verstand des Schöpfers, der auf diese Weise zu erkennen ist" (in Commonweal, aus: "Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?", Seite 52).

Wie Du also siehst, bewerten Menschen das, was sie sehen und beobachten können, auf unterschiedliche Weise. Wie die angeführten Beispiele jedoch zeigen, ist es auch nicht unwissenschaftlich, von der Existenz Gottes überzeugt zu sein. Letztendlich muss jedoch jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

LG Philipp

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Kommentar von Rolf42
26.06.2016, 15:30

Gerade das Auge ist ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht das Ergebnis einer planvollen Schöpfung sein kann, sondern durch einen langen Evolutionsprozess entstanden sein muss, in dem sich zwar die Veränderungen durchsetzten, die eine Verbesserung der Sinneswahrnehmung bewirkten, das Endergebnis aber eine äußerst mangelhafte Konstruktion darstellt.

Hier zwei Artikel, die diese und ähnliche "Fehlkonstruktionen" beschreiben:

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/55885/
http://www.tagesspiegel.de/wissen/evolution-dummes-design/1018536.html

Kurioserweise gibt es auch Tiere, bei denen diese Mängel nicht auftreten (z.B. Tintenfische), aber ausgerechnet bei den Wirbeltieren (und damit auch dem Menschen) sind sie vorhanden.

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Gott lässt sich nach menschlich rationalem Verständnis nicht beweisen. Wenn das so einfach wäre, bräuchte man ja keinen "Glauben" und alle gescheiten Menschen müssten, der simplen Logik folgend, an ihn glauben. 

Gott (wenn man an seine Existenz glauben will), existiert außerhalb unserer irdischen Sphäre und menschlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten. Wenn man Gott sucht und finden will, muss man sich deshalb mit den Inhalten der verschiedenen Religionen auseinandersetzen, diese prüfen und vergleichen und zu der Schöpfung um uns herum in Bezug setzen.

Wenn man dies aufrichtig tut, dann kann man das Glück haben, Gott zu finden und so stark an ihn glauben, dass man von seiner Existenz absolut überzeugt ist, obwohl man ihn noch nicht gesehen hat.

Die Religion, welche im Vergleich gesehen, Gott am überzeugendsten darstellt und beschreibt, wie man zu ihm findet, ist meiner Meinung nach das Christentum. Allein im Glauben an Jesus Christus muss der Mensch nicht versuchen, aus eigenen Werken vor Gott "gerecht" zu werden, wozu er in Wirklichkeit genauer betrachtet nie fähig ist. - Selbstkritisch betrachtet bleiben nämlich immer Fehler und persönliches Versagen übrig.

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Ein Materialist aus Ägypten ging zum Debattieren nach Mekka, wo er auf Imam Jaafar as Sadiq den Sohn/Nachfahre des Propheten Muhammad traf. Der Imam sagte ihm, er solle seine Frage stellen. Doch der Ägypter schwieg.

Da fragte der Imam: "Akzeptierst du, dass auf der Erde ein oben und ein unten gibt?"

Ägypter: "Ja."

Imam: "Woher weißt du denn, was unter der Erde ist?"

Ägypter: "Ich weißt es nicht, aber ich denke, dass unter der Erde nichts ist."

Imam: "Die Vorstellung ist ein Zeichen der Hilfslosigkeit, wenn man mit etwas konfrontiert wird, dessen man nicht sicher ist. Nun sage mir, warst du jemals oben in den Himmeln?"

Ägypter: "Nein."

Imam: "Ist es nicht seltsam, du warst weder im Westen noch im Osten, du bist weder unter der Erde gewesen noch in den Himmeln geflogen oder über sie hinaus, um zu wissen, was dort ist. Dennoch verneinst du, was dort existiert. Wird denn ein weiser Mann etwas negieren, worüber er keine Kenntnis hat? Und du sagst, du leugnest die Existenz eines Schöpfers, weil du ihn nicht mit deinen Augen sehen kannst?"

Ägypter: "Niemand hat vorher je so zu mir gesprochen."

Imam: "Es ist doch so, dass du Zweifel bezüglich der Existenz Gottes hast. Du denkst dir, er könnte existieren und er könnte aber auch nicht existieren?"

Ägypter: "Vielleicht."

Imam: "Mensch, die Hände dessen, der nichts weiß, sind leer von jeglichem Beweis, denn der Ignorante kann nie irgendeinen Beleg besitzen. Sei dir bewusst, dass wir nie irgendeinen Zweifel noch ein Zögern bezüglich der Existenz Gottes haben. Siehst du nicht die Sonne und den Mond, den Tag und die Nacht? Regelmäßig wechseln sie sich ab, einen bestimmten festgesetzten Kurs folgend. Wenn sie selbst irgendwelche Kräfte hätten, so lassen wir sie doch ihren Kurs verlassen und nie wiederkehren. Warum kehren sie immer wieder? Wenn sie frei in ihrem Wechsel und ihrer Rotation wären, warum wird die Nacht nicht zum Tag und der Tag wird nicht zur Nacht? Ich schwöre bei Gott, sie haben keine freie Wahl bei ihren Bewegungen. Er ist es, der dieses Phänomen verursacht, dass sie einem festgesetzten Kurs folgen. Er ist es, der es ihnen befehligt und Ihm allein gebührt alle Größe und aller Glanz."

Ägypter: "Du spricht wahres."

Imam: "Wenn du dir vorstellst, dass die Natur und die Zeit den Menschen vorwärts tragen, warum dann tragen sie ihn nicht zurück? Und wenn sie ihn zurück tragen, warum tragen sie ihn dann nicht vorwärts?"
Wisse, dass die Himmel und die Erde Seinem Willen unterworfen sind. Warum fallen die Himmel nicht auf die Erde? Warum stürzen die Lagen der Erde nicht um und warum ragen sie nicht hinauf in die Himmel? Warum halten jene, die auf dieser Erde leben, sich nicht einander fest?"

Ägypter: "Gott, der der Herr und Meister der Himmel und der Erde ist, bewahrt sie vor dem Einstürzen und der Zerstörung."

Die Worte des Imams begannen das Licht des Glaubens in dem Herzen des Ägypters anzuzünden. Er erkannte die Wahrheit und akzeptierte den Islam.

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Kommentar von Giustolisi
26.06.2016, 15:57

Er erkannte die Wahrheit und akzeptierte den Islam.

Er saß wohl einem Fehlschluss auf.

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Die Frage ergibt keinen Sinn. Ob du an Gott glauben sollst oder nicht, hängt doch nicht davon ab, ob seine Existenz bewiesen werden kann.

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Es gibt Gott, Beweise gibt es auch!

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Kommentar von HumanistHeart
25.06.2016, 15:23

Nö. Gibt es weder noch.

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Kommentar von stoffband
25.06.2016, 18:36

wetten

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Ich denke Gott beweist man am besten im eignenen Inneren, durch Innenschau oder besser gesagt durch Kontemplation. Hier ist es ratsam mal kurz zu gucken, was die alten Mystiker und Kirchenväter hier schon wussten. Allen voran Teresa von Avila und Johannes Cassian (Ruhegebet, Hesychasmus).

Hier erfährt man, dass es auch im Christentum schon seit den ersten Christen Kontemplations-Techniken gab, die - so die Gnade es will - einen sozusagen näher zu Gott bringen.

Im Verlauf mit der Auseinandersetzung mit diesen Techniken stellt man fest, dass es hierbei viele Übereinstimmungen mit den Meditations-Techniken im Zen-Buddhismus gibt. Das ist auch der Grund warum in vielen Kirchengemeinden heutzutage Zen oder Zen-ähnliche Methoden angeboten werden.

Am deutlichsten wird der "Gleichklang" von alt-mystisch-christlichen Methoden und der Zen-Meditation in dem Büchlein: Die Wolke des Nichtwissens (vorausgesetzt man hat mal ein bischen gelesen wie die Meditation im Zen funktioniert). Dieses Buch wurde um 1390 in England, wahrscheinlich von einem Kartäuser-Mönch geschrieben und stellt eine ausführliche Anleitung für die christliche Kontemplation dar.

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Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies
bezeichnen möchte - finden sich m. E. in folgendem sehr interessanten
und empfehlenswerten Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Kommentar von chrisbyrd
25.06.2016, 11:30

Als weitere Antwort möchte ich einige Belege/Beweise/Indizien/Fakten aufzählen, dass Jesus Christus nicht nur gelebt hat, sondern sogar von den Toten auferstanden ist und lebt:

1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33). 2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.

VerschiedeneHistoriker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 

3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür.

Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab.Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenigüberzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand.

4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung.

Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.

5 . Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde.

Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des„Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandeneihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgtund bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun? 

6. Die herausfordernde Botschaft.

Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.

7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt.

Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Empfehlenswerte Literatur zum Thema:

- "Der Fall Jesus" von Lee Strobel"Fakten des Glaubens" von Josh McDowell

- "Fakten des Glaubens" von Josh McDowell

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