Muß man 3 Monate Kündigungsfrist einhalten/bezahlen, wenn im Mietvertrag nichts schriftlich vereinbart wurde?

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6 Antworten

Das ist im allgemeinen Mietrecht so festgelegt. Wenn individuellen Mietvertrag nichts anderes steht, gilt das Gesetz.

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Ist vertraglich für den Mieter keine kürzere K-Frist vereinbart gilt die gesetzliche. Das sind 3 Monate.

Bis zur Beendigung des Mietverhältnisses sind Miete und Nebenkosten zu zahlen.

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Die schriftliche Kündigung muss bis zum dritten Werktag eines Monats beim Vermieter vorliegen, dann kann man zum Ende des übernächsten Monats kündigen (§ 573c BGB). Selbstverständlich muss man bis dahin seine Pflichten (Miete + Nebenkosten zahlen) erfüllen.

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Die gesetzliche Kündigungsfrist für Mieter beträgt 3 Monate, es sei denn, im Mietvertrag wurde eine kürzere vereinbart. Für Vermieter ist die KV bis zu 9 Monate festgeschrieben, je nach Mietdauer. Bei deinem Vater wären die 9 Monate zutreffend. Sollte dein Vater im Gebiet der ehemaligen DDR liegen, wären 14 Tage KF lt. ZGB und Einigungsvertrag bindend.

Bis zum Ablauf der KF ist die volle Miete, also incl. Betriebskosten, zu zahlen.

Würde jetzt gekündigt, wäre das zum 29. 2.16 möglich.

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Wenn mietvertraglich keine Kündigungsfrist vereinbart wurde gilt die gesetzliche Kündigungsfrist gem. § 573 c BGB. Demnach gilt für Mieter eine Kündigungsfrist von 3 Mon.. Während dieser Kündigungsfrist ist bis zum Mietvertragsende auch die Miete plus Nebenkosten zu zahlen.

http://www.internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein/Kuendigung/ka4.htm

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Es sind 3 Monate Kündigungsfrist und für diese 3 Monate muß die Miete auch gezahlt werden.

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