Frage von DerMane92, 37

Hallo ich hätte eine Frage bezüglich eines Neben- oder Kleingewerbes!?

Unzwar möchte ich mir Privat einen 18t LKW mit Allrad und Ladekran kaufen, zum Haus bauen und für meinen eigenen Wald zum Holztransport, ein Traktor lohnt sich nicht, da der Wald ca. 25-30km von mir weg ist. Möchte den LKW hauptsächlich privat (bzw. landwirtschaftlich) nutzen und keine Firma aufbauen, aber wenn Bekannte und Bekannte von Bekannten mal nach einer Fahrt oder mal einen Kraneinsatz fragen, möchte ich einfach auf der sicheren Seite sein und keine Schwarzarbeit betreiben. Sicherheitsprüfung, HU/AU und Kranprüfung muss ich sowieso machen. Welche Art von Kleingewerbe kann man da am besten anmelden?

Habt Ihr Tipps für mich?

Danke Leute!

Grüße

Manuel

Antwort
von wfwbinder, 19

Da Du ja Hauptberuflich gerantiert etwas anderes machst, wäre das ein typisches Gewerbe als Nebenerwerb.

Aber lasse es dir genau durch den Kopf gehen, wenn Du mit dem Wagen auch anderen elfen willst.

Es ist bestimmt auch ein Untrschied in der Versicherung, wenn Du ein Fahrzeug mit Ladekran unterhältst udn wenn Du für andere Leute fährst, wenn auch nur gelegentlich, ist auch eine Betriebshaftpflicht fällig.

Kommentar von DerMane92 ,

Danke für deine Antwort ! :) 

Müsste ich dann mal schauen, was alles bei einer eventuellen Anmeldung als Kleingewerbe zu beachten ist.

Hauptsächlich ging es mir erstmal um die Art eines Kleingewerbes, da ein reines Transportunternehmen wegen dem fehlenden Sachkundenachweis flachfällt. Und ich nicht weiß ob derartige Transport wie z.B. Schotter oder Erdaushub transport, oder auch diverese Kranarbeiten noch unter Gartenbaufirmen oder auch Forstbetriebe fallen.

Ich will damit kein Geld an sich verdienen, es sollten damit zumindest bei Gefälligkeitsarbeiten die Kosten gedeckt werden und Schwarzarbeit soll es auch nicht sein, lieber steht der LKW das ganze Jahr in der Halle ;)

Kommentar von wfwbinder ,

Kleingewerbe gibt es nicht. Deshalb schrieb ich ja ausdrücklich Gewerbe als Nebenerwerb.

Du musst den Weg durch den Dschugel der Genehmigungen finden.

Antwort
von Nightlover70, 18

Wenn Du Transporte für Dritte anbieten willst, auch wenn es nur ein Nebenerwerb ist, benötigst Du eine Lizenz und unterliegst den Bestimmungen des GüKG. Dazu muss unter anderem ein Sachkundenachweis erbracht werden.
Entsprechend muss eine Transportversicherung eingedeckt werden. Die Fahrzeugversicherung ist bei gewerblichen Transporten auch teurer.
Der Fahrer bei gewerblichen Transporten muss über eine Berufskraftfahrerqualifikation verfügen.

Kommentar von DerMane92 ,

Hallo Nightlover, erstmal danke für deine Antwort,

ich hätte meine Frage noch erweitern sollen, dass mit dem Sachkundenachweis, bei einem reinen Transportunternehmen, weiß ich bereits, die Berufskraftfahrerqualifikation, sprich die Schlüsselzahl 95, hab ich, da ich neben meinem Hauptjob noch auf 450€ Basis bei einer Spedition als Kraftfahrer angemeldet bin.

Wusste nur nicht, ob es doch irgendeine Möglichkeit gibt ein Kleingewerbe anzumelden, z.B. eine Gartenbaufirma oder eine Art Forstbetrieb? Denn die Bereiche würden am ehesten zu einem Kipper mit Ladekran passen :) 

Ich möchte ja damit kein Geld verdienen, es würde schon ausreichen, dass bei einer Gefälligkeitsarbeit die Kosten gedeckt werden, den LKW brauch ich ja Haupsächlich Privat/Landwirtschaftlich.

Danke!! :) 

Kommentar von Nightlover70 ,

Sobald man Transporte für Dritte durchführt ist man im Bereich des GüKG.

Eine Anmeldung als "Kleingewerbetreibender" gibt es eigentlich gar nicht. Man meldet ein Gewerbe an und kann u. U. dann später eventuell Vereinfachungen steuerlicher Art in Anspruch nehmen wenn die Umsätze nur gering sind.

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