Frage von karl222, 73

Hallo,habe ein Problem nach eigener Kündigung?

Hab vor ein paar Tagen selbst bei meiner Firma per Einschreiben(einwurf) in der Probezeit fristgerecht zum 31.10. gekündigt-Am 1.11. geht der neue Job bei einer anderen Firma los.Jetzt schickt mir mein Arbeitgeber selbst eine Kündigung zum 28.10.Wie verhalte ich mich jetzt? gild meine eigene Kündigung zum 31.10. nicht ? sollte ich mich wegen drei tagen beim amt melden?

Danke schon mal...

Antwort
von jerkfun, 53

Ja,der Arbeitgeber möchte Dich nach Deiner Eigenkündigung nicht länger als gesetzlich notwendig beschäftigen.Das ist sein Recht.Die Kündigungsfrist hält er ein.Wenn Du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast und eine Ausfertigung besitzt ,macht es keinen Sinn für eine Meldung beim Amt.Du würdest nichts bekommen,da nur ein Wochenende zwischen Beendigung und Neuem Arbeitsverhältnis liegt,.Theoretisch,wenn Du eine sechs Tage Woche hättest,könntest ein paar Euro bekommen.^^ Es gilt Deine Kündigung,allerdings die Kündigungsfrist der erwiderten Kündigung.Es gibt schlimmeres.Beste Grüße

Kommentar von karl222 ,

Ja,den neuen Arbeitvertrag hab ich schon unterschrieben...

Kommentar von jerkfun ,

Alles gut.Kein Amt.Ich wünsch Dir einen Schönen" Blauen Montag "und erfülle bitte Deinen Job klaglos.Damit bekommst Du ein ordentliches Zeugnis.Bei einem halben Jahr ,würde ich auf Führung und Leistungsqualifizierung nicht bestehen.Denn diese kann meist ohnehin nicht richtig und umfassend bewertet werden,wegen der Kürze des Arbeitsverhältnisses.

Kommentar von Hideaway ,

Damit bekommst Du ein ordentliches Zeugnis

Das könnte der bisherige Arbeitgeber anders sehen. Das Zeugnis bedarf einer besonders sorgfältigen Prüfung. Auf jeden Fall wird man ihm entnehmen können, dass der Arbeitnehmer gekündigt wurde und dass es Probleme gegeben hat. Das lässt sich sogar noch in einer "wohlwollenden" Ausdrucksweise vornehm, aber dennoch eindeutig, umschreiben.

.Bei einem halben Jahr ,würde ich auf Führung und Leistungsqualifizierung nicht bestehen.

Das wird der Arbeitgeber aber unter Umständen gerne rein schreiben wollen.

Denn diese kann meist ohnehin nicht richtig und umfassend bewertet werden,wegen der Kürze des Arbeitsverhältnisses.

Das kann man durchaus.

Kommentar von jerkfun ,

Ich habe lediglich ausdrücken wollen,das es nichts bringt nun krank zu machen,etc.Du hast Recht,wobei man durchaus davon ausgehen kann das die Initiative zur Kündigung arbeitnehmerseitig war.Die Kündigung des AG erfolgte danach und de facto nur wegen der möglichen früheren Beendigung des Arbeitsverhältnisses.Im übrigen hast Du Recht.

Antwort
von Petrasilie, 29

Besser wäre gewesen, wenn deine Kündigung am 17.10 erst beim Arbeitgeber eingetroffen wäre. Das ist jetzt ärgerlich, aber wegen 3 Tagen würd ich mich nicht krumm legen. Viel Glück für den kommenden Job! :-)

Kommentar von jerkfun ,

Ja,oder so rum.Aber wer weis das schon? Jeder denkt,er kündigt zum Monatsende und fängt dann gleich wo anders an.

Antwort
von Novos, 54

Wenn die Kündigung des AG fristgerecht war, ist diese gültig.

Kommentar von jerkfun ,

Nur hinsichtlich der Frist,dem letzten Arbeitstag.Inhaltlich gilt die Eigenkündigung.Dies wäre relevant,sofern es (doch nicht) zur Arbeitsaufnahme am 1.November kommen würde,bzw.,wenn kein Neuer Arbeitsvertrag geschlossen wurde.

Kommentar von Novos ,

Bei Eigenkündigung musst Du mit einer Leistungssperre rechnen.

Kommentar von karl222 ,

...hab doch zum 1.11. schon einen neuen Job :)

Kommentar von Familiengerd ,

Nur hinsichtlich der Frist, dem letzten Arbeitstag. Inhaltlich gilt die Eigenkündigung.

Das ist so nicht richtig.

Da die nachfolgende Kündigung durch den Arbeitgeber zum 28.10. innerhalb der Kündigungsfrist liegt (rechtzeitiger Zugang beim Arbeitnehmer vorausgesetzt), wird damit das Arbeitsverhältnis auch am 28.10. beendet - und nicht nur der letzte Arbeitstag formuliert.

Man könnte nur - allerdings in diesem Fall unsinnig - darüber streiten (obwohl es offensichtlich ist), ob es sich bei der nachgeschobenen Kündigung durch den Arbeitgeber um eine unerlaubte Gegenkündigung handelt.

Kommentar von karl222 ,

...die Gegenkündigung ,war sicher eine Trotzreaktion um mir ne Sperre beim Amt reinzuwirken-er wüßte nicht ,dass ich schon ne neue Stelle hab...

Kommentar von Novos ,

Gerade umgekehrt. Wenn Du kündigst und den neuen Vertrag nicht eingehst, sondern zum Arbeitsamt mußt, bekommst Du eine Sperre.

Kommentar von karl222 ,

ach ja,hast recht

Antwort
von Hideaway, 14

Wenn der Arbeitgeber die Kündigungsfrist eingehalten hat, gilt der 28.10.

sollte ich mich wegen drei tagen beim amt melden?

Wozu? ALG bekommst du sowieso nicht und ab 01.11. hast du ja schon wieder Arbeit. Du musst dich nur darum kümmern, dass deine Krankenversicherung über den Zwischenraum weiter läuft.

Wirklich ärgerlich ist allerdings, dass du jetzt ein "krummes" Datum beim Ende des Arbeitsverhältnisses in den Papieren hast. Das signalisiert künftigen möglichen Arbeitgebern, dass es erhebliche Differenzen gab. Ich gehe mal davon aus, dass solches auch im Arbeitszeugnis angedeutet wird. Auch wenn du jetzt schon wieder Arbeit hast, kann dich das zu einem späteren Zeitpunkt noch mal einholen und du bist dann eine Erklärung schuldig.


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