Frage von DaniSkoumal, 22

Hallo,habe die kündigung bekommen,in der steht,das arbeitsverhältnich vom 28.10.2014 wird gekündigt,aber mein arbeitsvertrag fing erst zum 01.12.2014 an?Was tun

Antwort
von Interesierter, 11

Ich vermute mal, dass du zum 01.12. angefangen hast aber der Vertrag am 28.10. geschlossen wurde. 

Die Kündigung ist aus diesem, Grund nicht zubeanstanden. Sie wäre es auch nicht, wenn es hier tatsächlich Unstimmigkeiten gäbe. 

Natürlich wäre zu prüfen, ob die Kündigung aus anderen Gründen evtl. zu beanstanden wäre. 

Wenn du gegen die Kündigung vorgehen willst, musst du das schnell machen, denn die Klage muss innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung bei Gericht eingereicht werden. 

Kommentar von DaniSkoumal ,

Stimmt---ok vielen dank

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht & Kündigung, 12

Lass mal das Anfangsdatum beiseite.

Weißt Du warum Du gekündigt wurdest? Ist die Kündigung fristgemäß? Wie groß ist der Betrieb? Gibt es einen Betriebsrat?

Wenn Du nicht gerade in einem Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Vollzeitkräften arbeitest, kannst Du innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage einreichen.

Das Datum des Arbeitsbeginns spielt dann eine Rolle, wenn Kündigungsfristen auf die Dauer des Arbeitsverhältnisses bezogen sind.

Bevor ich jetzt mehr dazu schreibe, solltest Du meine Fragen beantworten.

Kommentar von DaniSkoumal ,

Wahrscheinlich zu oft krank,betrieb ist mit 50 mitarbeitern,betriebsrat gibt es nicht...Bin seit 2 jahren bei der firma

Kommentar von Hexle2 ,

Du solltest jetzt auf alle Fälle innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage einreichen.

Eine Kündigung wegen Krankheit ist zwar möglich aber an viele Voraussetzungen gebunden.

Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast oder Gewerkschaftsmitglied bist, reicht ein Anwalt die Klage beim Arbeitsgericht ein.

Du kannst aber auch selbst zur Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts gehen. Bei der Klageformulierung wird Dir geholfen und das ist kostenlos. Es gibt in der ersten Instanz keine Anwaltspflicht.

Kommentar von DaniSkoumal ,

vielen dank

Kommentar von Hexle2 ,

Gerne und alles Gute

Kommentar von DaniSkoumal ,

danke

Kommentar von Havenari ,

Was heißt hier "wahrscheinlich"? Die Kündigung muss eine Begründung enthalten.

Kommentar von Hexle2 ,

Die Kündigung muss eine Begründung enthalten.

Das ist falsch!

In der Kündigung muss kein Grund genannt werden. Bei einer fristlosen Kündigung muss der AG auf Nachfrage des AN den Kündigungsgrund nennen aber nicht im Kündigungsschreiben.

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