Hallöchen, kurze Frage: Ist man krankenversichert, wenn man seine Nachbarin pflegt?

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5 Antworten

das Pflegegeld aus der Pflegeversicherung wird idR an die zu pflegende Person ausgezahlt. bei Pflegestufe III sind das glaub ich gerade 728 Euro. die pflegebedürftige Person bezahlt dann damit die von ihr ausgesuchte Pflegekraft in der Höhe, wie sie es miteinander ausgehandelt haben.

wer während der Pflege keinen Anspruch auf Familienversicherung hat und auch keiner Beschäftigung nachgeht, muss sich in der Kranken- und Pflegeversicherung in der Mindeststufe selbst versichern, da die Pflegetätigkeit idR nur im Rahmen der Unfallversicherung abgesichert ist.

wenn sie eine bestimmte Anzahl an Stunden pro Tag pflegt, können auf Antrag noch Rentenversicherungsbeiträge von der Krankenkasse bezahlt werden.

für de Krankenversicherung muss sie aber selbst aufkommen.

wenn es ihr Job ist, warum ist sie dann nicht selbständig bzw. bei einem Pflegedienst angestellt?

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Ich kenne eine Frau die eine Nachbarin pflegt. Sie bekommt dafür Pflegegeld (ich glaub so heißt das?).

Nein - das Pflegegeld bekommt die pflegende Nachbarin!

Kann man aus deinem Text entnehmen, dass die Frau die du kennst, die Nachbarin pflegt und dafür einen Lohn erhält. Bedeutet dann aber auch, dass die Nachbarin dies beim Zoll anmelden muss und die Frau die du kennst, entsprechend Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge zahlen darf.

http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Arbeit/Privatperson-als-Arbeitgeber/privatperson-als-arbeitgeber_node.html

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Wenn sie den Pflegejob nicht angemeldet hat, also schwarz macht,  ist sie auch nicht krankenversichert und muss sich freiwillig selbst versichern. Außer sie ist familienversichert, was ja wohl nicht so ist.

 Das sind nun mal 160 Euro im Monat.

Auch wenn man es auf 450 Euro Basis macht, muss sie ihre KV Beiträge dann selbst zahlen.

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Die Nachbarin ist selbständig tätig und daher nicht gesetzlich versichert. Sie muss sich also selbst versichern. Das hat so schon seine Richtigkeit.

Außerdem müssen auch Arbeitnehmer (für den Fall, dass sie beispielsweise in einem Pflegedienst angestellt wäre), Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung zahlen. Ich verstehe daher deine Frage gar nicht.

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Kommentar von Kleckerfrau
18.12.2015, 10:55

Ich denke nicht das sie selbständig ist. Selbständige zahlen viel mehr KV Beiträge. Sie wird es als Minijob haben.

Ich zahle auch 160 Euro monatlich an die KV . Nennt sich freiwillig selbst versichert. Und ich habe auch noch einen 450 Euro Job.

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kommt darauf an wieviel Stunden sie das macht und ob sie diese Tätigkeit haubtberuflich ausübt

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