Frage von Ninche, 114

Hallo,darf ein Lehrer einen Schüler für eine Stunde rausschicken u.ihm zusätzlich eine 6 verpassen?

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 16

Hallo!

Grundsätzlich darf ein Lehrer einen Schüler schon aus dem Zimmer rauswerfen --------> etwa wenn der betr. Schüler den Unterricht stört, trotz wiederholter Aufforderung nicht aufhört, sonst i.wie Ärger macht und/oder auch sich weigert, an ihn gestellte Aufgaben pflichtgemäß zu erledigen. 

Die Note 6 beschränkt sich dann zwar auf die mündliche Note.

In diesem Fall - wenn sich ein Schüler nicht sofort hinsetzt & eine Frage stellt - halte ich das Vorgehen rein persönlich für überzogen. Wenn nicht mehr vorgefallen ist, ist das definitiv nicht in Ordnung & die Note 6 würde ich dann nicht akzeptieren. So was sollte man dann auch melden -------> man darf sich nicht alles bieten lassen, auch nicht von Lehrern!

Wenn ihr's dem Rektor sagen würdet, hält er sicher zu dem Lehrer ... eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus & unter Lehrern ist es oft so, dass man zusammenhält auch wenn man genau weiß, dass man eig. im Unrecht ist bzw. es verkehrt ist. Insofern würde ich das Ganze mal direkt dem Schulamt melden bzw. bei der schulamtlichen Beratungsstelle (sowas gibt es) anfragen. Vorausgesetzt, das hat sich auch wirklich ALLES genau so abgespielt!

Egal was dabei auch immer rauskommt und obwohl Chemie als Nebenfach nicht versetzungsrelevant ist ... man sollte zumindest durch diese Handlung zeigen, dass man sich nicht alles bieten lässt.

Alles Gute :)

Antwort
von ponyfliege, 49

für leistungsverweigerung, nicht erbrachte leistung und permanentes stören des unterrichtes darf der lehrer eine entsprechende note (in d die 6, in ch die 1) vermerken.

rausschicken unter normalen umständen nicht. aber - wenn anders kein normaler unterricht möglich ist, kann der schüler tatsächlich vor die tür gesetzt werden. das recht auf unterricht der übrigen schüler steht über dem recht des einzelnen schülers, der den unterricht unmöglich machen würde.

verbunden ist sowas gewöhnlich mit einer meldung an das rektorat, den klassenlehrer und einem brief an die eltern.

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korrekt würde die frage lauten:

"unter welchen umständen darf der lehrer einem schüler eine 6 verpassen und ihn für den rest der stunde vor die tür setzen?"

Kommentar von flutterfly ,

wenn sie die umstände aber nicht wissen möchte? xD

Kommentar von Ninche ,

Die Umstände waren:er setzt sich nicht sofort auf seinen Platz,stellt einer Schülerin noch ne Frage,wartet d.Antwort ab,fliegt raus und kriegt ne 6.

Antwort
von Suboptimierer, 50

Mit dem Rausschicken ist es immer so eine Sache, wegen der Aufsichtspflicht. Hier kommt es auf das Alter an und ob der Lehrer sicher sein kann, dass der Schüler nicht ausbüchst.

Dem Schüler eine 6 zu geben, sollte für einen Lehrer kein Problem sein.

Antwort
von Kuhlmann26, 34

Ob er das darf, hängt vom Vergehen des Schülers ab und in welchem Fach die 6 gegeben wurde.

Natürlich bleibt das Vorgehen des Lehrers Unfug, selbst wenn er so handeln durfte.

Gruß Matti

Kommentar von Ninche ,

Das Vergehen meines Sohnes bestand darin,sich zu Stundenbeginn nicht sofort hingesetzt zu haben u.einer Schülerin noch eine Frage gestellt hat-daraufhin der Rausschmiss u.6 in Chemie.

Kommentar von ponyfliege ,

laut aussage des sohns oder laut aussage des lehrers?

Kommentar von Ninche ,

Laut Aussage meines Sohnes und ja,er ist kein Waisenknabe,hat aber auch keinen Grund sehr wesentliche Details wegzulassen.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Es ist doch piep egal nach wessen Aussage.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Naja. Das zeugt natürlich von Schizophrenie beim Lehrer. Er kann einen Schüler ja nicht daran hindern, eine Leistung zu erbringen und anschließend die Nichterbringung bestrafen.

Es gibt eben immer noch Despoten in unseren Beleerungs- und Erziehungsanstalten. Wobei Dein Beispiel zeigt, dass es vor allem um Erziehung geht und nicht darum, etwas zu lernen.

Aber das passiert eben, wenn Erziehungsmethoden aus dem 19. Jahrhundert auf moderne Jugendliche treffen. Es muss zu Konflikten kommen.

Die Frechheit in unserem Schulsystem besteht nun darin, dass Dein Sohn nicht sagen kann, mit diesem Despoten möchte ich in Zukunft nichts mehr zu tun haben. Und dieser hat das Recht, seinen sinnlosen Frontalunterricht durchzuführen und zu dessen Durchsetzung Erziehungsmaßnahmen zu ergreifen.

Woher ich weiß, dass er Frontalunterricht macht? Wenn er keinen machte, wäre die Frage Deines Sohnes an eine Mitschülerin keine Störung und es bestünde kein Grund, ihn des Raumes zu verweisen. Wenn alles schweigt und einer spricht, so nennt man das den Unterricht.

Ich kenne Schulen, da ist der Austausch und das Gespräch unter den Schülern nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Und damit meine ich nicht das Pausengespräch, sondern den Gedankenaustausch während des Lernprozesses. Unterricht gibt es an solchen Schulen überhaupt nicht mehr und in den meisten Klassenstufen auch keine Noten.

Leider ist an den meisten Schulen das Reden im Unterricht nur nach Aufforderung bzw. Erlaubnis möglich. Selbst für den Gang aufs Klo bedarf es der Genehmigung.

Auch wenn der Lehrer das darf, was ich nicht weiß, sollte man solche Zustände anprangern. Aber aus Sorge vor einer nicht mehr reibungslosen Schullaufbahn des Schülers unterbleibt die Beschwerde meist und solche Lehrer können weiterhin ihrem autoritären Tageswerk nachgehen.

Kommentar von Ninche ,

Genau das,was du geschrieben hast,meine ich nämlich auch.Vielen Dank für deine Sätze!!!Es ärgert mich maßlos, dagegen nicht vorgehen zu können weil ich befürchte,mein Sohn muß dann mit den Konsequenzen leben.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Wenn Du wissen möchtest, was wirkliche Konsequenzen sind, dann ließ Dir das mal durch. Da hat sich ein Schüler mit Einverständnis seiner Eltern gegen eine gängige und gesetzlich rechtmäßige Schulpraxis gewehrt; den Unterricht nämlich. Genauer gesagt, gegen den Chemieunterricht.

http://kraetzae.de/schule/unterrichtsverweigerung/

Sich überhaupt auf dieser Internetseite umzuschauen, ist sehr lehrreich. Junge Leute trauen sich eine ganze Menge, wenn man ihnen vertraut. Auch die Gruppe, die hinter der Seite steht, ist von Schülern gegründet worden.

Antwort
von Darkmalvet, 46

Kommt darauf an, was vorgefallen ist

Kommentar von Ninche ,

Mein Sohn hat sich zu Beginn der Stunde nicht sofort hingesetzt u.noch jemandem ne Frage gestellt.

Kommentar von atzef ,

Du kannstdoch wohl bis drei zählen?! Als ob es in den Tiefen und Weiten unseres Universums irgendeinen Lehrer gäbe, der deinen Sohn dafür mit einem Rausschmiss und einer Sechs bedenken würde...:-)))

Pubertiernde haben die grenzenlose Fähigkeit, aus Mücken Elefanten und aus diesen wieder Mücken zu machen - gerade so, wie sie es brauchen... :-)))

Kommentar von flutterfly ,

jaaaaaa das ist so ne Sache... waren sie denn dabei? Kinder lügen gerne mal oder vertuschen etwas... bin selbst eins... so würde ich es meiner mutter auch erzählen wenn ich den ganzen unterrichtlang gequatscht hätte... lehrer machen sowas nicht ohne grund

Kommentar von Darkmalvet ,

Wenn es nur das war, dann kannst du natürlich gegen die 6 Einspruch erheben.

Lohnt sich aber nur bei einer Klausur/Klassenarbeit, eine normale Mitarbeitsnote einer einzigen Stunde macht eh nicht viel aus

Kommentar von Ninche ,

Da muß ich direkt mal nachfragen.

Antwort
von MegaCornan, 31

Ja:
Der Schüler wird rausgeschickt, da er den Unterricht stört.
Da der Schüler nicht am Unterricht teilnimmt, kann er ihn eine 6 geben.

Kommentar von Ninche ,

Das find ich doch sehr fragwürdig,würde dann ja bedeuten,die Stunde könnte als generelle Fehlstunde gewertet werden?!!

Kommentar von MegaCornan ,

Nein, anwesend war er zuvor schon.

Kommentar von Ninche ,

?????also keine Fehlstunde,er war ja zu Beginn in der Klasse,6 geht wegen nicht erbrachter Leistung,Leistungsverweigerung oder wofür auch immer-geht ja nicht-er war ja nicht da.!!!!??

Kommentar von flutterfly ,

eine fehlstunde ist es gewissermaßen(!) schon.. da er ja den größten teil nicht mitgearbeitet hat... aber der schüler wird im Klassenbuch nicht als fehlend markiert.. das meinte megaCornan wahrscheinlich

Antwort
von ettchen, 33

Selbstverständlich.

Und der betreffende Schüler sollte begreifen, dass er oder sie wohl ganz erheblich was falsch gemacht hat.

Kommentar von Ninche ,

Doppelte Bestrafung?!,vor die Tür setzen u.ne 6.

Antwort
von danielschnitzel, 46

eine mündliche 6 ginge glaube ich.. 

Antwort
von atzef, 29

Ja.

Das kann absolut angemessen sein.

Kommentar von Ninche ,

Wann ist es absolut angemessen?

Kommentar von atzef ,

Bei fortgesetzter Störung des Unterrichts im Verbunnd mit Leistungsverweigerung z.B. ...

Antwort
von flutterfly, 30

ja... wegen schlechtem verhalten die 6 und damit der unterricht nicht weiter gestört wird, wird der rausgeschickt

Kommentar von Ninche ,

Wegen schlechtem Verhalten eine 6 im Fach u.Rausschmiss??!

Kommentar von flutterfly ,

Das rausscheißen ist ja nicht wirklich eine Bestrafung sondern das dient dazu dass er unterricht ungestört fortgesetzt werden kann

Kommentar von Ninche ,

Der Unterricht hatte noch nicht angefangen u.Rausschmiss wird als Bestrafung deklariert.Die 6 für Leistungsverweigerung passt dann wohl auch nicht.

Kommentar von flutterfly ,

so nochmal... die Kinder nehmen es wie eine Bestrafung aber in unserer schule gibt's noch einen trainingsraum... und DAS ist eine Bestrafung.. vor die tür setzen ist nur eine Handlung um den unterricht normal weiterzuführen.. die 6 kann mehrere gründe haben... etweder leistungsverweigerung, stören des Unterrichts oder sonstiges... das müssen sie so hinnehmen... Punkt, aus und ende... sie können sich natürlich auch ber der Lehrerin beklagen aber dadurch wird die 6 auch nicht weggehen


ich frage mich aber warum sie eine frage stellen und dann trotzdem diskutieren wenn ihnen alle sagen dass es die Lehrerin so machen darf

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