Frage von Hikari91, 77

Hallo zusammen Darf die Firma (Schweiz) einen Mann 9 Monate vor der Pension zur Kündigung zwingen (Wenn er nicht gehen würde, würde jemand anderes gekündet)?

Antwort
von Jack98765, 17

Zunächst mal, die Firma kann niemanden zur Kündigung zwingen. Sie werden dem Mitarbeiter aber das Leben auf Dauer schwer machen. Bei 9 Monaten kann man das aussitzen.

Da sich jeder selbst der Nächste ist, wäre es mir persönlich egal, wenn dann jemand anderers gekündigt wird.

Kommentar von Hikari91 ,

Hallo Jack98765
Danke für deine Antwort.

Antwort
von jerkfun, 26

Verlanget halt a Abfindung? Sozialauswahl / Brutalauswahl ?! Kündigscht hüüt ned,bischt morgen pleite? Is a schwierig Sach,nicht nur in der Schwyz,sondern auch in Düütschland .Grüezi miteinand.

Kommentar von Hikari91 ,

Hallo Jerkfun
Danke für deine Antwort.
Sie wollen das er selber kündigt. Weiss nicht ob man da noch eine Abfindung verlangen kann.

Kommentar von jerkfun ,

Das ist dann einfach ein Gespräch.Niemand wird zur Eigenkündigung gezwungen.Probieren kann der AG es ja.Ich würde gehen und sagen,gebt mir meinen halben Lohn und ich schreibe die Kündigung.Evtl.Rentenabschläge kann man als wichtigen Grund anführen.Tatsächlich könnte es unsozialer sein,wenn ein junger Familienvater,wegen kurzer Betzriebszugehörigkeit aber Guter Ausbildung gekündigt werden müsste.() Passt natürlich nur,in Kleinbetrieben und wenn es wirklich um relevante Überbeschäftigung oder Wegbrechen der Auftragslage geht.Ich will also  sagen,das es alles auch mißbräuchlich sein kann,ja bis hin zu Mobbing,Einschüchterung.

Antwort
von Elilein, 37

Überhaupt niemand darf über so ein Prinzip zum kündigen gezwungen werden, das ist schlicht und ergreifend Erpressung.

Kommentar von Hikari91 ,

Hallo Elilein
Danke für deine Antwort.
Das dachte ich mir eben auch. Kenn mich leider mit diesem Thema nicht so gut aus.

Antwort
von HalloRossi, 21

In Deutschland wäre das nicht möglich.

Kommentar von SirKermit ,

Aus welchem Grund sollte das hier in D verboten sein? Wegen der Aussage, die man als Erpressung verstehen könnte, die aber auch ganz anders interpretiert werden könnte?

Mal davon abgesehen, dass die Betriebsgröße eine ganz entscheidende Rolle spielt.

Kommentar von Hikari91 ,

Hallo Rossi
Vielen Dank für deine Antwort.
Das habe ich auch schon gehört. Da gibt es wohl ein Gesetzt oder so.

Antwort
von LiselotteHerz, 49

Hier geht es wohl darum, dass der Betreffende vorzeitig in den Ruhestand geschickt wird.

Wenn ein kleines Unternehmen unter einer schlechten Auftragslage leidet - nur so als Beispiel - kann es einem Arbeitnehmer kündigen. Und in solchen Fällen ist es logisch, dass man dem Mensch, der ohnehin in absehbarer Zeit in Rente geht, die Kündigung ausspricht. Dass sie ansonsten einen anderen Mitarbeiter entlassen, hört sich zwar irgendwie nach Erpressung an, aber das dürfen sie.

Ob man nun mit 64 oder 65 in Rente geht, macht bezüglich der Rentenauszahlung nicht allzuviel aus. Wozu der Stress? lg Lilo


Kommentar von Hikari91 ,

Hallo Lilo
Vielen Dank für deine Antwort.
Leider kündigen Sie ja nicht den Mitarbeiter, sondern wollen dass er selbst kündigt. (Hatte leider bei der Fragenstellung nicht so viel Zeichen) Ich nehme an, sie wollen das so, damit sie besser da stehen und keine Abfindung zahlen müssen.

Kommentar von critter ,

Hatte leider bei der Fragenstellung nicht so viel Zeichen

Du hast 4.000 Zeichen zur Verfügung, von denen du kein einziges genutzt hast. :)

Kommentar von LiselotteHerz ,

Auf keinen Fall darauf einlassen. Wenn sie einem Mitarbeiter kündigen wollen, dann sollen sie das mal schön selbst machen. Geht es um Deinen Mann? Er soll das einfach aussitzen, ich sehe das in diesem FAll auch so, dass dieses Unternehmen gerne die Abfindung einsparen möchte und das ist ja wohl das Letzte, den Mitarbeiter auch noch unter Druck zu setzen.

Antwort
von conelke, 18

Was verstehst Du unter zwingen? Wird der Mann "gezwungen" selbst zu kündigen? Das kann man nicht erzwingen - wie auch? Man müsste das anders regeln. Wie vorzeitiger Ruhestand aufgrund betrieblicher Probleme oder so etwas. Würde der Mann selbst kündigen, würde er ja auch kein Geld bekommen oder wie ist das in der Schweiz geregelt?

Kommentar von Hikari91 ,

Hallo Conelke
Vielen Dank für deine Antwort.
So wurde es mir mitgeteilt. Deshalb bin ich darüber sehr verwundert, gleichzeitig macht es mich auch wütend, da der Mitarbeiter nächstes Jahr 50 Jahre hier arbeitet.

Kommentar von conelke ,

Aber wie sieht der Zwang oder Druck auf ihn aus? Welche Handhabe hat man denn, um ihn seine Kündigung unterschreiben zu lassen? Das verstehe ich nicht.

Antwort
von halbsowichtig, 3

Sie können niemanden zwingen, von sich aus zu kündigen. Sie können ihm entweder eine Abfindung anbieten oder ihm aus betrieblichen Gründen die Kündigung aussprechen.

Dass sie sonst einen Jüngeren rauswerfen, halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Denn nach neun Monaten fehlt sonst ein Mitarbeiter.

Wenn hingegen kein Mitarbeiter fehlt, wenn er in neun Monaten pensioniert wird, dann heißt das, der Jüngere ist überflüssig und würde dann sowieso ebenfalls gekündigt werden.

Es macht für den Jüngeren keinen großen Unterschied, ob er jetzt oder ein neun Monaten gefeuert wird. Deshalb ist die einzig sinnvolle Entscheidung, nicht selbst zu kündigen und die Sache auszusitzen.

Expertenantwort
von Robert Mudter, Fachanwalt für Arbeitsrecht, 15

Schweizer Mitarbeiter in der Schweiz? Dann wäre es schweizer Arbeitsrecht. Mitarbeiter einer schweizer Firma in Deutschland? Dann könnte deutsches Arbeitsrecht zur Anwendung kommen....nach Antwort Antwort

Kommentar von Hikari91 ,

Hallo RoCMu
Vielen Dank für deine Antwort.
Es ist ein Deutscher Mitarbeiter, der in einer Schweizer Firma in der Schweiz arbeitet.

Kommentar von Robert Mudter ,

hmmm, dann wird eher schweizer Arbeitsrecht zur Anwendung kommen, es sei denn Schwerpunkt der Tätigkeit wäre Deutschland. Dann wiederum könnte Deutsches Arbeitsrecht berufen sein. In schweizer Arbeitsrecht kenne ich mich nicht aus. Ich denke es kann auch in der Schweiz Niemand zu einer Kündigung gezwungen werden. Aber denken heißt in dem Fall nicht wissen. Also zu einem schweizer Kollegen und rechtssicheren Rat einholen. Falls dt. Arbr: Aufgrund Deiner Angaben ist eine Kündigung nicht denkbar. Natürlich kann der Arbeitgeber damit drohen einen anderen Mitarbeiter zu entlassen. Aber gerade so kurz vor der Pension sollte sich der Mann nicht erpressen lassen.

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