Frage von jadoll, 21

Hallo zusammen! Wie wirkt es sich umlagemäßig aus, wenn in einem 11-Parteien-Haus seit 6 Jahren eine Wohnung nicht bewohnt wird (Strom, Heizung, Wasser usw.)?

Ich wohne in einem 11-Parteien-Miethaus. Für eine Wohnung wird zwar Miete bezahlt, aber sie wird nicht bewohnt. Auch nicht gelegentlich. Demzufolge wird u.a. auch keine Kehrwoche usw. gemacht. Das zieht sich jetzt schon über 6 Jahre hin. Dem Vermieter ist es egal (!), solange die Miete bezahlt wird. Wir MIeter fragen uns, ob sich das umlagemäßig auf die Nebenkosten auswirkt. Bitte nur Antwort/Info, die auf Fakten bzw. ges. Vorschriften/Grundlagen basieren, geben. Danke im voraus.

mfg jadoll

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von anitari, 21

Auf die verbrauchsunabhängigen Nebenkosten hat das nicht die geringste Auswirkung.

Denn danach ist es egal ob die Wohnung genutzt wird oder nicht.

Auf die verbrauchsabhängigen bei einem 11parteienhaus kaum bis gar nicht.

Antwort
von bwhoch2, 15

Die Nebenkosten werden so umgelegt, als wenn die Wohnung bewohnt wäre. Wasser wird nicht verbraucht. Heizkosten werden nach Fläche (30-50%) und der Rest nach Verbrauch auch auf den Mieter dieser Wohnung umgelegt.

Bleibt einzig die Verpflichtung zur Kehrwoche. Diese Verpflichtung hat jeder Mieter, der eine solche in seinem Mietvertrag stehen hat. Ist der Mieter, der die Wohnung nicht nutzt, aufgrund seines Mietvertrags nicht gemß Mietvertrag oder Hausordnung zur Kehrwoche verpflichtet, muss er auch nichts machen. Es besteht auch seitens der anderen Mieter kein Anspruch darauf, dass die jeweils 11. Woche anteilig an sie erstattet wird.

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