Frage von stefanomereu, 151

Hallo zusammen! Warum fühle ich mich von Gott verlassen?

Seit ungefähr zwei Monate, fühle ich mich auf die Probe gestellt. In März habe ich meinen Großvater verloren und seitdem scheint alles gegen mich zu gehen. In der Arbeit treffe ich an jeden Tag Schwierigkeiten, außerdem kann ich meine letzte Klausur vor meinem Masterabschluss nicht bestehen. Manchmal fühle ich dass ich meinen Glauben verloren habe. Wie kann ich mich an Gott wenden, damit Er mich den Weg zeigt?

Grüße

Antwort
von TorDerSchatten, 53

Es ist im Leben einfach so, daß man auch Tiefpunkte durchleben muß. Nicht alles ist immer heiter, Glück und Zufriedenheit und alle sind fröhlich!

Jeder Mensch erlebt dies, du bist keine Ausnahme. Andererseits ist es aber völlig normal, daß die Großeltern irgendwann sterben, das ist der Lauf des Lebens und keine Strafe Gottes.

Gott ist aber kein Wunsch-O-Mat, der all deine Gebete erhört und in dem Sinn macht, was du möchtest.

Daher würde ich dir raten, im stillen Gebet zu überdenken, was du alles hast und wofür du danken kannst. Dann danke Gott für das, was da ist. Gleichzeitig bitte ihn, daß er dir den Weg für dein Leben zeigen soll (möglicherweise bist du auf einem falschen Weg) und daß er dir Kraft gibt, die Schwierigkeiten zu überwinden.

Manche Dinge im Leben erklären sich nur in der Rückschau, daß es gut war, wie es gewesen ist, auch wenn es einem damals vorkam, daß es schlimm war.

Antwort
von StellaLen23, 39

Es ist immer schwierig fest im Glauben zu stehen wenn man Schicksalsschläge und schwere Zeiten durchlebt. Aber gerade das ist auch wichtig. Natürlich ist es einfacher Gott für schöne Zeiten zu danken. Aber er verlässt uns nicht solange wir ihn nicht verlassen. Mir geht es immer besser wenn ich in der Bibel gelesen habe, da es für fast jede Situation Beispiele von Leuten gibt. Naja, ich sag dass jetzt so einfach mir geht es im Moment ganz gut. Aber ich kenne das gut. Letztes Jahr ging es mir lange Zeit schlecht und zu diesem Zeitpunkt habe ich auch an Gott gezweifelt und meinen Glauben in Frage gestellt. Aber ich habe mich dann noch mehr mit der Bibel beschäftigt und jetzt geht es bergauf. Und wenn etwas nicht klappt dann hat das auch seinen Sinn. Bete, dass Gott dir den richtigen Weg zeigt und wenn es der Richtige ist, wird auch alles gelingen. Ich wünsche dir alles Gute dabei.

Mit freundlichen Grüßen StellaLen23

Antwort
von JTKirk2000, 19

Sagt Dir das Gedicht Spuren im Sand etwas? Wenn Du meinst, Gott habe sich von Dir abgewandt, dann liegt es sehr wahrscheinlich daran, dass Du Dich von ihm abgewandt hast. Wenn Du umkehrst, Dich ihm also wieder zuwendest, wirst Du merken, dass er nie fern von Dir war.

Mein Beileid zu Deinem kürzlichen Verlust, aber auch ich habe vor kurzem meine letzte Großmutter verloren - sogar erst vor ein paar Tagen. Trotzdem fällt es mir nicht schwer, an Gott zu glauben oder dass er jedes seiner Wesen liebt, denn ich glaube nicht nur an Gott, sondern auch an das ewige Dasein und an ein Wiedersehen in diesem ewigen Dasein. 

Was Deine Klausur angeht, so solltest Du Dich möglichst gut vorbereiten. Gott nimmt Dir nicht alle Arbeit ab, sondern Du musst auch Deinen Beitrag leisten.

Antwort
von MondscheinStern, 50

Hallo, wende dich bitte an Dich, es ist schön das du zu Gott reden willst, dennoch liegt alles bei Dir. Du allein kannst alles hinbekommen und schaffen, wenn du das nur willst, schaffe dir neuen Mut und sehe Positiv in die Zukunft. Wenn du selber in tief bist hole dich da raus, mache dir Mut, lerne für die Masterabschluss und alles regelt sich von allein. Nur du bestimmst dein leben und Gott schaut dir zu, wie du es meisterst. Du schaffst alles, das weiß er, also gib alles :)

Viel Erfolg:)

Antwort
von Sascha0707, 35

Wenn Du Deinen Großvater verloren hast, hat das weh getan und Du bist erst mal in ein tiefes Loch gefallen.Da mußt Du wieder heraus kommen.Gott hilft Dir immer.Du mußt daran glauben und innig zu Ihm beten.geh doch auch mal in die Kirche.Muß ja nicht zu einer Messe sein.ich zum Beispiel bin gerne mal alleine in der Kirche und versuche dann ihn zu spüren.das aber macht jeder mit sich selbst aus.Manchmal empfange ich bei Händegeben nach dem gebet in einer Messe "Liebe" durch die Blicke meines gegenüber und dann denke ich das ist die Hilfe, die ich von anderen Menschen durch Gott erhalten darf.Versuche es mal.Ich wünsche Dir viel Liebe und Ausgeglichenheit mit Gott.

Antwort
von zebragirl33, 40

Hallo,

Ich weiss absolut nicht,ob dir das irgentwie weiterhilft,aber ich schreibs jetzt einfach mal. Du musst es dir ja nicht durchlesen... Also: ich bin nicht so religiös aufgewachsen, habe eigentlich nie so wirklich an gott geglaubt und hab auch nie gebetet. Meine Kindheit war (ist) nicht so die tollste Gewesen. Ich hatte viele schwierigkeiten in der Familie und hab mich oft unwohl gefühlt. Dann kam der Konfirmationsunterricht. Ich habe dort gelernt,was es heißt an Gott zu glauben! Seit ich Konfiunterricht hatte habe ich immer Gebetet. An guten und an schlechten Tagen. Manchmal lief ein Tag gut,manchmal war er eben nicht so,wie ich ihn mir vorgestellt habe. Aber ich habe ihn so hingenommen,wie er war.ich kann voll verstehen,das du enttäuscht bist,aber Gott kann eben auch nicht alle Probleme lösen. Deine Frage war ja,wie du dich an Gott wenden kannst,damit er dir den weg zeigt. Ich an deiner Stelle,würde einfach beten. Bete welche Sorgen du hast,was du gut & was du schlecht findest. Oder geh in die Kirche! Liebe Grüße und alles gute

Antwort
von quopiam, 13

Du hast nicht den Glauben verloren, sondern das Vertrauen. Das ist keine Prüfung, das ist normal, besonders in Situationen, wo das Leben einen gleich mit der Axt frisiert. Aber: ohne diese Zeiten würde Dein Glaube immer derselbe blieben und das wäre kontraproduktiv für eine lebendige Beziehung zu Gott.

Manchmal muß etwas, dessen man sich sicher war, zerschlagen werden, damit etwas neues, besseres nachwachsen kann. Aus dem Glauben Deiner Kindertage ist sicher auch schon etwas anderes geworden, als die Überzeugung, daß ein ganz, ganz lieber Gott mit seinen vielen Engelchen immer hübsch auf Dich aufpaßt, damit Du Dir nicht wehtust, oder?

Und jetzt bist Du wahrscheinlich wieder an so einer Stelle. Denk Dir, Du stehst an einem Abgrund und weil es neblig ist und dunkel, siehst Du nicht, ob da eine Brücke ist, um ihn zu überqueren. Doch am anderen Ende ist Gott und Du willst dort hin. Was nun? Das ist genau der Punkt, an dem es schwierig ist. Du mußt den Schritt auf Gott zu tun, auch wenn Du nicht weißt, was passieren wird und ob Du vielleicht stürzt. Die Lösung ist, die Hand auszustrecken über den Abgrund und den einen Schritt hinüber zu tun. Gott wird Dir seine Hand entgegenstrecken und Dich halten, aber um das zu erfahren mußt Du Dir ein Herz fassen und einen Schritt gehen - Du mußt einmal blind vertrauen. 

Du wirst nicht ins Bodenlose fallen - um im Bild zu bleiben. Du wirst vielleicht manchmal etwas von der Kante rutschen. Vielleicht hörst Du auch Geröll fallen, das Dein Fuß lostritt. Vielleicht ist es da, wo Du stehst, äußerst unsicher. Das muß Dir keine Angst machen und kein schlechtes Gewissen. Du mußt auch nicht eilen, nimm Dir Zeit und warte, bis Du den Mut hast. Eines Tages wirst Du das Vertrauen in Dir spüren und dann kommt auch die Beziehung zu Gott wieder in Ordnung. Alles Gute, q.

Antwort
von AntwortMarkus, 36

Gott ist für Dich da. Es gibt immer wieder schwierige  Situationen, die es einem schwer machen im Leben. Jesus hat es auch nicht leicht gehabt. Zum Schluss ist er ans Kreuz geschlagen worden.  Einen größeren  Schicksalsschlag kann man sich nicht vorstellen.  Doch er ist auferstanden. Das Leben hat über den Tod gesiegt.  Jesus hat alles durchlebt,  um zu erfahren, was es heißt, ein Mensch  zu sein. Er ist auch für Dich am Kreuz gestorben.  Einen gröseren Liebesbeweis kann es nicht geben. Dein treuer Begleiter und lässt dich  nicht im Stich. Wenn du katholisch bist so wie ich,  oder aber evangelisch,  dann spreche mit deinem Pfarrer.  Er ist schließlich  Seelssorger.  Er sorgt sich auch  um Dich. ☺

Antwort
von glueckskecks95, 49

Bete zu ihm auf deiner eigenen Art und Weise gehe regelmäßig zur Kirche usw.. Bin zwar keine Christin, deswegen weiß ich nicht viel darüber. Bin Muslimin und wenn ich Probleme habe, dann bete ich zu ihm und bitte um Hilfe und lese den Quran usw.. Hoffentlich hilft dir meine Antwort🙊

Kommentar von netflixanddyl ,

Würde ich auch sagen :)

Kommentar von glueckskecks95 ,

☺☺

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ich bin katholisch. Und besser hätte ich es auch nicht sagen können. Gott ist groß. Und es gibt nur den einen Gott. Egal wie wir ihn nennen.  Gott will, dass es uns gut geht. Und egal ob Moslem, Jude oder  Christ.  Wir beten alle zum selben Gott.  Wir sollten auf das schauen, was uns verbindet. Und das ist Gott. Das größte überhaupt.  Somit kann uns auch nichts trennen wenn wir es nicht zulassen.

Antwort
von Pandabeer, 58

Das kannst du nur für dich entscheiden...
Evtl. Sprich mit dem pfarrer/priester/... aus deinem ort

Antwort
von Philipp59, 10

Hallo stefanomereu,

leider ist es im Leben manchmal so, dass mehrere schlimme Dinge kurz hintereinander passieren, so dass man am Boden zerstört ist. Vor allem der Tod eines lieben Menschen, wie z.B. Deines Großvaters, kann einen so richtig aus der Bahn werfen. Kommt dann noch etwas obendrauf, denkt man, die ganze Welt sei gegen einen. In solchen Augenblicken zeigt sich, wie wertvoll ein starker Glaube ist.

Ich finde es gut, dass Du auch in Deiner Situation nach Gott fragst! Dass Du das Gefühl hast, Deinen Glauben verloren zu haben, könnte daran liegen, dass Du im Moment völlig niedergeschlagen und ohne Hoffnung bist. Diese Gefühle können in Verbindung mit der Trauer um Deinen Großvater durchaus auftreten. Da ich vor wenigen Jahren sowohl beide Elternteile als auch eine Schwester von mir verloren habe, weiß ich, wie schwer die Zeit danach sein kann. Wichtig ist dann, dass man die Trauer nicht unterdrückt, sondern zulässt.

Was mir in der Zeit der Trauer sehr geholfen hat, war die Gewissheit, dass der Tod meiner Angehörigen nicht Gottes Wille war und dass ich sie eines Tages wiedersehen werde. Jesus Christus gab einmal folgende deutliche Erklärung ab: " Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ..." (Johannes, Kapitel 5, Verse 21, 28 u. 29a). Diese Verheißung beschreibt, das Millionen von Verstorbenen wieder auf der Erde leben werden, und zwar unter besseren Verhältnissen als heute. Die Bibel lässt erkennen, dass wir dann unter friedlichen, paradiesischen Verhältnissen leben werden. Dazu heißt es in der Bibel in Psalm, Kapitel 37, Vers 29: " Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen."

Gemäß Matthäus, Kapitel 5, Vers 5 sagt Jesus:"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden." Viele halten das für unglaublich. Dir geht es möglicherweise auch so. Als Jesus auf der Erde war, zeigte er an mehreren Beispielen, dass er die Macht hat, Tote wieder zum Leben zu bringen (siehe z. B. die Auferweckung seines Freundes Lazarus gemäß Johannes, Kapitel 11, Vers 30 bis 44). Insgesamt berichtet die Bibel von 9 Auferweckungen, bei denen größtenteils Zeugen anwesend waren. Dazu gehörten auch erbitterte Gegner, die Jesus deswegen umbringen wollten.

Da also die Toten nicht für immer im Grab bleiben werden, verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf. Sowohl der Tod, als auch der Schlaf sind Zustände ohne Bewusstsein. So, wie es aus dem Schlaf ein Erwachen gibt, so gibt es auch aus dem Tod ein Erwachen durch die Auferstehung. Es ist vielleicht damit zu vergleichen, als ob der Tote auf eine lange Reise gegangen wäre, von der er eines Tages zurückkehrt. Ich finde, das ist ein sehr tröstlicher Gedanke! Wenn der Tod wirklich nur eine Unterbrechung des Lebens darstellt, dann verliert er enorm an Schrecken und ist viel leichter zu ertragen, nicht wahr?

Obwohl die Auferstehungshoffnung den Glauben sehr stärkt, reicht sie allein nicht aus, um sich mit Gott eng verbunden zu fühlen. Wenn Du möchtest, dass Gott Dir den Weg zeigt, dann ist es sehr wichtig, dass Du Dich regelmäßig mit Gottes Wort, der Bibel, beschäftigst. Sie ist im Grunde wie ein langer Brief eines Vaters an seine Kinder, wenn er auch in einer ganz anderen Form verfasst ist. Du musst nicht unbedingt ganz vorn in der Bibel anfangen zu lesen (das könnte Dich nämlich schnell ermüden). Ein guter Einstieg wären beispielsweise die "Psalmen" oder die vier Evangelien. Es kommt nicht so sehr darauf an, möglichst viele Seiten zu lesen; viel besser wäre es, immer mal wieder innezuhalten und sich zu fragen, was dieser oder jener Vers über Gott aussagt oder wie diese oder jene Aussage mein Leben verändern könnte. Ja, erst durch Lesen und Nachdenken hat man durch die Bibel einen Gewinn und man kommt Gott näher.

Du solltest auch nicht unterschätzen, wie wertvoll das Gebet ist. Es ist eine einzigartige Möglichkeit, mit Gott zu kommunizieren! So kann man sich jederzeit an ihn wenden und so oft wie man möchte. Und man kann Gott im Gebet alles sagen. Die Bibel fordert uns auf: "Vor ihm schüttet euer Herz aus" (Psalm 62:8). Ich selbst habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich mich nach einem Gebet sehr erleichtert gefühlt habe. Auch zu wissen, dass Gott einen in allem versteht, besser als jeder Mensch, kann eine große Hilfe sein.

Ich wünsche Dir, dass Du bald nicht mehr so niedergeschlagen bist und sich das eine oder andere in Deinem Leben zum besseren wenden!

LG Philipp

Antwort
von BettercallSaul1, 50

Hey,

Ich denke du brauchst eine Auszeit, nimm dir ein paar tage frei ;)

Lg BettercallSaul1

Antwort
von Cupcake1400, 35

Jeder hat so seine eigenen Auffassungen von Gott und der Welt. Ich war auch schon oft in der Situation wo ich mich gefragt habe warum Gott das alles macht. Eine Antwort hab ich nie bekommen :D aber du wirst wieder zu Gott finden. Das mag jetzt eine schwierige Phase sein aber das wird wieder. Gott liebt dich egal was du machst und wenn du das Gefühl hast dich von ihm zu entfernen dann wird er so lange warten bis du wieder kommst. In der Schule wurde uns dann immer gesagt dass wir von Gott mit offenen Armen empfangen werden. Das wird also wieder :)

Antwort
von IchbinPilotAB, 17

Gott kann dir keinen Weg weisen es gibt keinen 

Nur du kannst dich aus deiner misäre retten 

Kommentar von glueckskecks95 ,

natürlich gibt es einen Gott!!!

Kommentar von Meatwad ,

Soso... welchen gibt es denn?

Kommentar von IchbinPilotAB ,

Es gibt keinen Gott!

Man denkt die Menschen heut zutage seien gebildet aber glauben trotzdem jeden sch...Was in einem Buch steht 

Antwort
von LovelyBlondie13, 48

Das tut mir sehr leid aber ich hab auch Mega krasses erlebt...naja jedenfalls musst du beten aber nicht einmal oder zweimal sondern jedem tag

Antwort
von comhb3mpqy, 4

Hallo,

ich bin Christ. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mal auf mein Profil gehen und bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen, dort findet man Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben. Sie können mich aber auch in den Kommentaren fragen, ich kann Ihnen Argumente auch schreiben.

Antwort
von joergbauer, 13

In der Bibel steht in Jakobus 4,8: "Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch...".  Wenn wir also das Gefühl haben, Gott habe sich zurück gezogen, dann sollten wir IHN einfach wieder suchen - durch Gebet, Bibel, Gemeinschaft mit Gleichgesinnten in einer Gemeinde. Dort kann man für dich beten (Fürbitte). Und wenn etwas zwischen dir und Gott steht, dann bekenne das und bitte um Vergebung. Gott ist ein Gott der Beziehung, kein Flaschengeist oder Oberhaupt einer Religion. Gott ist Liebe und wenn du ein Kind Gottes bist (durch Glauben an die Vergebung der Sünden in Jesus Christus), bist du auch nie alleine. Selbst dann, wenn es dir so vorkommt. Unsere Gefühle können uns auch täuschen und irritieren. Glaube ist kein Gefühl.

Manchmal haben wir sicherlich auch zu kämpfen und die Dinge laufen nicht immer so wie erhofft. Das geht allen Christen so. Aber wenn etwas nicht klappt, wir versagen oder Türen sich schließen, bedeutet das nicht daß Gott einen verlassen hat oder uns bestrafen will. Manche Umwege und Hürden sind auch durch Menschen verursacht oder einfach (aus welchen Gründen auch immer) das Ergebnis mancher Entwicklungen, die wir richt richtig wahrnehmen. Dennoch dient einem Christen letztlich immer alles zum Besten bzw. wirkt zum Guten mit (Römer 8,28). Auch dann, wenn wir das nicht verstehen. Gut möglich, daß Gott uns auch manchmal erprobt wie es um unseren Glauben bestellt ist. Wir werden auch erzogen. Manche Enttäuschungen dienen auch dazu, daß man seine eigenen Täuschungen los wird! Das wäre wichtig.

Alles Gute!

Antwort
von NightCandle22, 39

Überlege mal, warum du angefangen hast, an Gott zu glauben, vll. hilft dir der Grund, wieder an ihn zu glauben.

Ich selbst bin Atheist, also habe ich auch eigentlich nichts dagegen, wenn du deinen Glauben verlierst :D

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ich bete für Dich.  Das tolle an Gott ist nämlich,  er ist für uns alle da. Auch für Dich. Du mußt nicht an ihn glauben, damit es ihn gibt. ☺ Schönen Abend noch. 

Antwort
von Sturmwolke, 18

Mein Beileid zum Verlust Deines Großvaters. Niemand kann einfach so zur Tagesordnung übergehen, wenn er einen Menschen verloren hat, mit dem er eine enge Beziehung hatte. Trauer braucht Zeit!

Der nachfolgende Artikel soll Dir einige Hinweise dazu geben:

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Wenn der Tod die Liebsten raubt

Gott weiß, wofür es gut war. . . . Wein doch nicht!“

Diese Worte flüsterte man einer Frau namens Barbara * bei der Beerdigung ihres Vaters ins Ohr. Er war bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Barbara stand ihrem Vater sehr nah. Diese gut gemeinten Worte einer Freundin der Familie waren für sie aber eher schmerzhaft als tröstlich. „Sein Tod war für gar nichts gut“, sagte sie sich immer und immer wieder. Jahre

später beschrieb sie diese Erfahrung in einem Buch und es war klar: Sie
trauerte immer noch.

Wie Barbara erlebte, kann es lange dauern, bis man seine Trauer verarbeitet hat, besonders wenn man dem Verstorbenen sehr nahe stand. Der Tod wird in der Bibel deutlich als „letzter Feind“ bezeichnet (1. Korinther 15:26).
Er kommt wie aus dem Nichts, trifft unser Leben mit voller Wucht und
raubt uns unsere Lieben. Keiner ist vor seinen furchtbaren Folgen
geschützt. Es ist kein Wunder, wenn wir uns dem Tod und seinen
Auswirkungen hilflos ausgeliefert fühlen.

Wie lang braucht man eigentlich, um Trauer zu verarbeiten? Wie kann man mit Trauer umgehen? Wie tröstet man andere? Gibt es für unsere lieben
Verstorbenen eine Hoffnung? Vielleicht haben Sie sich das auch schon
gefragt.

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Quelle und Fortsetzung mit diesen Themen:

Darf man überhaupt trauern?

(mit Beispielen aus der Bibel über Trauerarbeit)

Sie werden wieder leben!

(was die Bibel über die Auferstehung sagt)

Was passiert nach dem Tod?

(Acht Menschen, die wieder zum Leben kamen und was wir dadurch über den Tod erfahren)

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wachtturm-nr3-2016-mai/trauern...

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