Hallo zusammen, Lohnsteuerkarte, SteuerID, Sozialversicherungsnummer - was sieht der neue Arbeitgeber?

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4 Antworten

Ich glaube sie haben nicht richtig gelesen, was ich vorhin
geschrieben habe. Das er nicht rentenversichert war etc. ist uns allen
bekannt, nur wenn von 6 Jahren 2 jahre "nachträglich" eingereicht
werden, ändert das nichts an der Problematik, dass er ohne irgend etwas
handfestes auf dem Papier kaum eine Anstellung finden wird die über
Lohnsklaven-Arbeit hinaus geht. Es geht hier nicht darum, die AG in
Schutz zu nehmen, sondern zu schauen, dass der Junge eine vernünftige,
seiner Qualifikation entsprechende Arbeit findet und nicht wegen dem
schwarz Arbeiten, einen Job bei lidl an der Kasse machen muss, obwohl er
für fast 3 Firmen das Management gemacht hat und ausgebilder Therapeut
ist.

Nochmal : Die eigentliche Frage war - In wie weit kann der
neue AG anhand der steuerID und szl.versich.nummer etc SEHEN und prüfen
ob, wie und wann mein Neffe beschäftigt war?

Wenn es kein
ersichtliches "Erstellungsdatum" für diese Sachen gibt, anhand dessen
man ableiten könnte ob er etwas gemacht hat oder nicht ist er doch
zufrieden. der Junge ist ja nicht blöde! er weiss ganz genau das im 6
Jahre fehlen. Aber mit den Arbeitszeugnissen und den Qualifikationen,
kann er sich auf einen Führungsposten bewerben und das im Laufe der Zeit
wieder ausgleichen.

Wir werden wohl so oder so einen Anwalt dazu
ziehen, aber es kann ja nicht so schwer sein, wenigstens einmal auf die
eigentliche Frage zu antworten , anstatt jedes mal zu kommentieren, dass
im RV fehlt oder das Amt da hinterher sein könnte etc. Das WISSEN wir
alles!

Es geht lediglich darum OB und WIE der neue AG diese Sachen
überprüfen kann, wenn er bei der Bewerbung und bei ggf. Anstellung
seine Arbeitszeugnisse einreicht und die ehemaligen Chefs mitspielen und
bei Nachfrage bestätigen.

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Habe die frage zum teil überflogen. Aber ne Steuerkarte gibt es nicht mehr. Die Steuer id übernimmt das. Und nein...die anderem Arbeitgeber können daraus nichts lesen. Bei wem war er denn die zeit über Krankenversichert? Nicht das da eine fette nachzahlung kommt.

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Kommentar von FiatLuxxx
26.03.2016, 00:02

Danke erst mal für die Antwort. Naja, versichert über Familienversichert bis zum 23. Lebensjahr und das letzte Jahr eben über das Sozialamt bzw über das Arbeitsamt im allgemeinen.

Die Frage geht ja auch eher in die Richtung : Wenn er noch nie irgendwo offiziel gearbeitet hat und jetzt erst eine Lohnsteuerkarte bzw dieses elektronische Ding beantragt, sieht man dann nicht, dass er die erst vor kurzem beantragt hat und somit gar keine 6 Jahre beurfserfahrung haben "kann" ?

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ganz simpel : die steuerklasse I - die identifikations ID die GKV anmeldung - konfession - IBAN angeben und fertig .

die ihn beschäftigten, waren dumme ausnutzer .

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Wenn es so viele Firmen im Familienumfeld gibt und alle Deinem wohlgesonnen sind - wäre die Möglichkeit der " nachträglichen " Anmeldung zu überlegen? Für ein oder zwei oder x Jahre? 

Die wohlmeinenden ehemaligen Arbeitgeber könnten mal 200-300€ in die Hand nehmen und sich von einem RA für Arbeitsrecht beraten lassen, 

Das macht sich wirklich nicht gut im Lebenslauf - niemals abhängig beschäftigt gewesen zu sein ...... wenn er eine sozialversicherungspflichtige, abhängige Beschäftigung sucht. 

Er kann sich mit dem Zeugnis der Ausbildung bewerben und im Lebenslauf darstellen, dass er in der Familie / im Familienbetrieb ohne   Anstellung helfen musste /  " geholfen" hat. Gegen Kost und Logis.

Ich sehe das Problem eher für die wohlmeinenden, ehemaligen Arbeitgeber... Wenn Dein Neffe ein harter Hund wäre, würde er die AG in die Pfanne hauen... Ihm kann nicht viel passieren ... Der AG ist verpflichtet den AN anzumelden und da der AG eher der wirtschaftlich Störkere ist .... kann man den mal richtig zur Kasse bitten. 

Das ist jetzt KEINE Wertung .....

Nur was soll ein Arbeitszeugnis bei Schwarzarbeit?

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Kommentar von Messkreisfehler
26.03.2016, 06:06

Dem Neffen kann und wird in dem Fall durchaus was passieren. Sicherlich bekommen erst mal die Arbeitgeber einen auf den Deckel, man sollte allerdings nicht außer Acht lassen, dass der Neffe 1 Jahr Sozialleistungen bezogen hat und daneben schwarz gearbeitet hat. Es würde also sehr wohl was auf Ihn zukommen.

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Kommentar von FiatLuxxx
26.03.2016, 07:10

Wie bereits gesagt : Dass das nicht "gut" aussieht weiß er inzwischen wohl auch, deswegen hat er sich ja an mich gewandt und mich gebeten einmal im internet zu recherchieren. Die Frage ist ja nicht was passieren würde, WENN das auffliegt sondern OB es überhaupt auffliegen kann, wenn der neue Arbeitgeber nur Daten "senden" und nicht empfangen kann.

Die Frage ist doch, ob der Arbeitgeber im Ernstfall über die SteuerID, Lohnsteur , Krankenkasse oder sonstwo offiziell SEHEN könnte, dass er nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt war. zb indem die Lohnsteuerkarte bzw die SteuerID ein öffentliches "Erstellungsdatum" hat , welches er sehen kann oder sonstiges.

Ich kann zu 100% bestätigen, dass in dem Moment in dem Der AG bei den vorherigen Betrieben anruft und nachfragt - nix passieren wird, weil die alle bescheid wissen.

"Was soll das Arbeitszeugnis bei Schwarzarbeit" nun ja, dadurch dass mein Neffe einen Beruf im Gesundheitswesen ergriffen hat und in den Familienunternehmen jedes mal auch komplett in die wirtschaftlichen Ablläufe und die  Geschäftsführung etc eingebunden war, könnte er sich mit knapp 6 Jahren "offizieller"  Berufserfahrung in einer leitenden Position, wunderbar auf einen Filialeiter-Job bewerben oder alles andere, was über Lagerist oder Hilfsarbeiter hinaus geht, da er so gesehen 6 jahre lang mittelständische Betriebe mit geleitet und betreut hat. Mal davon abgesehen, dass er wirklich gute Arbeit macht, wäre es einfach nicht fair dem Jungen die Zukunft zu verbauen weil er sonst mit 24 praktisch mit "nichts" auf dem papier da stehen würde, obwohl er eigentlich 6 Jahre gearbeitet hat wie ein Esel und das auch noch immer sehr gewissenhaft und zuverlässig.

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