Frage von Caroline200990, 25

Hallo zusammen, ich habe eine Frage zur Vorsteuerabzugsberechtigung!?

Und zwar sieht es folgendermaßen aus ich verkaufe auf selbstständiger Basis Versicherungen die keine Umsatzsteuer beinhalten, aber ich verkaufe auch Baufertigteile die Umsatzsteuer beinhalten. Meine Frage ist: Bin ich jetzt zu 100 % vorsteuerabzugsberechtigt oder darf ich nur einen Teil (zum Beispiel 50%) der Umsatzsteuer mit der Vorsteuer verrechnen? Ich hoffe ihr versteht was ich meine... MfG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ernsterwin, 11

Grundsätzlich hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. Du ordnest die vorsteuerbehafteten Leistungen den jeweiligen Umsätzen zu - Fahrkosten für Versicherung den Versicherungsumsätzen, Wareneinkäufe den Baufertigteilen beispielsweise. Dann kannst Du die Vorsteuer für den "Geschäftsbereich" Baufertigteile komplett abziehen.
  2. Du ermittelst am Ende des Voranmeldezeitraums den Anteil der Umsätze mit Baufertigteilen an den Gesamtumsätzen (beispielsweise 50 %) und ziehst mit dem gleichen Prozentsatz die Vorsteuer ab.
Antwort
von Silverbear, 23

So einfach ist es nicht. Hier ist das Stichwort "Vorsteuerabzug bei gemischten Umsätzen".

Wenn du für deine Steuerpflichtigen Umsätze Material einkaufst kannst du auch dafür die Vorsteuer geltend machen. Aber eben nicht generell.

Antwort
von Asceroon, 12

Für allgemeine kosten wie telefonisch nur anteilig. In der Regel wird der Anteil anhand der Umsätze definiert

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