Frage von Ugur2001, 110

Hallo zusammen, Ich bin jetzt bin 29 Jahre alt und nun ?

Hallo Ich habe mein Leben ganz gehörig verkackt. Ich bin nicht dumm . Doch seit ich denken kann, blockiert mich etwas - wie ein wütendes Kleinkind in mir - das sämtliche "erwachsenen" Lebens- und Verhaltensweisen sabotiert. So falle ich beruflich immer wieder auf die Nase. Ich erreiche nichts und bin wieder arbeitslos. Dabei habe ich mal studiert. Wusste aber weder damals noch heute, was ich kann und was ich will. Habe mich mit Nebenjobs etc. über Wasser gehalten. Befristete Stellen bekommen und nicht übernommen worden. Das innere Kind. Es verweigert jegliche Mitarbeit. Habe keine Familiare beziehung weil mein Mutter sich getrennt hat vom Vater. Mein Vater hat mir nichts beigebracht er ist ignorant und ein neidischer Mensch und gönnt niemanden was naja zurück zum Thema . Genauso privat - Partner sind "befristet" bei mir. Meist gehe ich, weil ich das Desinteresse der Gegenseite nicht ertrage. Ich bin immer auf andere angewiesen.Würde heute meine Vater sterben hätte ich keine Ahnung, was ich machen soll, an wen ich mich wenden soll. wohne seit 2012 beim Vater davor hatte ich eigene wohnung und Auto bischen Geld und weiter, seit 2010 wird es immer schlechter

wollte mir nur mal alles von der Seele reden.....

Hey ihr lieben ihr könnt ruhig kommentieren und diskutieren mir auch Vorschläge machen dafür bin für Alles offen

Antwort
von gamine, 52

Du hast dein Leben nicht verkackt, du hast es anders gelebt als die meisten es tun und anders als die Norm es vorgibt.

Mach doch einfach weiter so? Such dir eine Stelle und mach sie so lange, wie es eben dauert. Dann suchst du dir wieder eine andere Stelle. Vielleicht kommt es dir dazwischen ja mal in den Sinn, dass du irgend einen Beruf lernen möchtest, oder etwas studieren, das du wissen möchtest? Es gibt auch sonst viele Betätigungen, die man so gelegenheitshalber machen kann.

Sieh dich um! Es gibt viele Möglichkeiten. Dass du dich vom Vater abhängig machst, ist natürlich schlecht. Dadurch wirst du faul. Mach was, irgendwas.

Ich hab meine Ausbildung mit 36 gemacht. Bis dahin habe ich gelebt. Mal dies mal das. Heute sagen alle Leute, toll, das hätten sie auch machen wollen - aber sie stecken seit 30 Jahren im Alltagstrott... 

Antwort
von Schwoaze, 62

Du hast also das Problem erkannt. Das war ein wichtiger erster Schritt. Der zweiter Schritt wäre jetzt, sich nicht mehr wie ein trotziges Kleinkind zu benehmen. Das hört sich doch ganz leicht an!  Ist es aber nicht, ich weiß! Sich zu ändern ist eine gaaaanz schwere Aufgabe. Vor allem, weil Du es ja schon so lange anders machst.

Was für einen Beruf würdest Du gerne ausüben? Gibt es ein Ziel, auf das Du mit aller Kraft die Du hast, hinarbeiten willst? Setzt Dir Ziele - erreichbare Ziele und dann tu alles was Du kannst, um es zu schaffen!  Vielleicht geht's ja so? Was meinst Du?

Antwort
von Truffaldino, 33

Du scheinst keinen Plan zu haben, was du willst. Was hast du denn studiert? Hat dich das denn interessiert oder auch nicht? Warum hast du nicht weitergemacht? Ich finde, du schreibst wie eine verzogene und verwöhnte Person, die von ihrem Vater finanziell versorgt wird. Warum nicht? Aber dann solltest du dich negativer Kommentare zu seiner Person enthalten. Am Schluss schreibst du von Seele. Vielleicht ist das ein Ansatz - gerade jetzt von Weihnachten? Besuch doch mal einen Gottesdienst - vielleicht erreicht dich die Botschaft Christi und fängt an, deine innere Leere langsam auszufüllen. Was hältst du davon?

Kommentar von Ugur2001 ,

İch hatte technische zeichner  ausbildung gemacht 2 jahre und dann abgebrochen  grund dafür war das sich meine eltern getrennt haben da war ich 18 oder so,nach der trennung ist jeder sein weg gegangen irgendwie  auch ich wo ich natürlich ohne lebenserfahrung viele fehler gemacht habe

Kommentar von Truffaldino ,

Ich habe den Eindruck, du schiebst jetzt alles auf die Trennung der Eltern. Warum solltest du deswegen deine Berufsausbildung abbrechen, bzw. abgebrochen haben? Schade finde ich, dass du zu deiner Mutter überhaupt keinen Kontakt hast. Jetzt (bzw. schon seit längerer Zeit) lebst du halt bei Papa - der finanziert alles regelt (scheint sich das leisten zu können) und dir offenbar keinen Druck macht. Ihr scheint räumlich in komfortablen Verhältnissen zu leben, so dass dass ihr euch gegenseitig nicht auf die Nerven geht. Genieß es doch - aber versuch trotzdem, aus deinem Leben etwas zu machen. Die Jahre vergehen schnell - und kommen nicht zurück. Es ist halt ganz wichtig, herauszufinden, was du machen möchtest. Würde er dir eine längere Reise finanzieren? Vielleicht wäre eine Auszeit und ein Ortswechsel nicht schlecht, denn im Moment scheinst du irgendwie mit nichts voranzukommen und mit deiner Situation unzufrieden zu sein. Das kanns auch in einem goldenen Käfig geben.

Antwort
von Huflattich, 31

......Das innere Kind. Es verweigert jegliche Mitarbeit. Habe keine Familiare Beziehung weil mein Mutter sich getrennt hat vom Vater...... 

Manchmal erscheint es einem so ,dass alle anderen "Schuld" sind am eigenen  Elend. 

So weit weg bist Du doch gar nicht von der Lösung .Ja, "das innere Kind" fordert jetzt seinen Tribut. Höre auf es und beschütze es jetzt. Begegne ihm in einer Meditation und zeige ihm, dass Du als Erwachsener für es da sein wirst. 

Meditation ist überhaupt ein Schlüssel zum eigenen "ich"..... 

Ursachenforschung warum nicht ? Hinfallen ist doch auch noch ganz o.k. Problem ist das Hinfallen, und über die Eigene Situation jammern. Was willst Du denn mit dem verkorksten Leben jetzt anfangen ? Wie gesagt eine Meditation (gibt es genügend bei Youtube und auf CD)  die sollte Dir Wege aus der Sackgasse eröffnen . 

Wege gibt es genug - man muss sie nur finden...... 

Kommentar von Ugur2001 ,

Bei meiner situation
hat jeder ein bischen schuld natürlich ich am meisten 

Kommentar von Huflattich ,

Selbst wenn  es so ist - kein Grund um aufzugeben .

Antwort
von blumenkanne, 34

du scheinst ein massiv psychischisches problem zu haben. dafür gibts therapeuten u. psychologen, die dir helfen mit dir selbst klar zu kommen.

Kommentar von Ugur2001 ,

Das glaub ich auch letzter zeit 

Kommentar von blumenkanne ,

manchmal reicht es schon mit einem therapeuten zu sprechen. das heißt ja auch nicht das in deinem oberstübchen ne schraube locker hängt. aber eine andere sichtweise und ein anderer standpunkt lösen vielleicht ein paar blockaden in dir.

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