Frage von Quickzz, 70

Hallo zusammen, ab wie vielen Jahren, denkt ihr sollte ich meine Kinder anfangen zu motivieren?

Antwort
von TheTrueSherlock, 13

Für was willst du sie motivieren?

Man motiviert Kinder schon von klein auf!

In der Pädagogik unterscheidet man zwischen intrinsischer Motivation (Motivation, die von innen herauskommt) und extrinsischer Motivation (von außen). Wenn du ein Kind mit i-einer materiellen Sache oder einem Lob belohnst, dann ist das eine von außen zugeführte Motivation. Wenn das Kind selbst gut in der Schule sein will, trägt es die Motivation in sich selbst. Wenn du ein Kind anfangen würdest, für jede gute Note zu belohnen (extrinsische Motivation), dann zeigt es das Verhalten solange wie du es belohnst. I-wann musst du aber in der Erziehung anfangen das Kind nur noch nach 5 guten Noten zu belohnen, dann nur noch unregelmäßig hin und wieder mal. I-wann belohnst du es gar nicht mehr so stark. Wenn das Kind dann immer noch gute Noten nach Hause bringt, dann ist es intrinsisch motiviert. Allerdings sollte es die guten Noten von sich aus wollen und nicht nur, weil es denkt, du freust dich dann darüber. Es soll ja für sich lernen.

Meine Psychologie-Lehrerin will die intrinsische Motivation in ihren Kindern stärken und statt ihr Kind für gute Noten zu loben, fragt sie es nur "Und? Wie fühlst du dich?" xD Ich fand das recht witzig, aber es ist wahr! So lernt das Kind auf die eigenen Gefühle zu horchen und merkt, dass es sich selbst für eine gute Note freut. Wenn es das gelernt hat, dann will es weiterhin dieses gute (Erfolgs-)Gefühl erleben und ist ehrgeizig gute Noten zu bekommen.

Motivation hat was mit Belohnen/Bestrafen zu tun. In dem du ein Kind belohnst, motivierst du es, dieses Verhalten öfter an den Tag zu legen.

Naja, nur ein kurzer Ausflug in die Welt der Pädagogik :)

Google doch nach diesem Thema. Du kannst mal diese Theorien abklappern: Operantes/Klassisches Konditionieren und Modelllernen.

Antwort
von teafferman, 14

Deine Liebe, Deine Fürsorge, Deine Bestätigung in ihrem So-Sein, die Geborgenheit und der Schutz welche Du ihnen bietest geben ihnen Raum, sich frei entwickeln zu können. 

Das Recht, sich frei zu entwickeln, steht ihnen tatsächlich von Geburt an zu. 

Ich bekomme auf Facebook Neuigkeiten aus aller Welt auch über herausragende Leistungen Minderjähriger. Und immer wird deren Lebensgeschichte kurz reflektiert: 

Sie wachsen in einem Elternhaus auf, welches ihnen alle Möglichkeiten bietet, die vorhanden sind. Das Elternhaus besteht nicht darauf, dass wegen einer Norm ein Thema weiter verfolgt wird. 

Es gibt einen Wettbewerb in Nordamerika für junge kreative Menschen. An diesem hat letztes Jahr ein junges Mädchen mit einer Erfindung teilgenommen, die schon Universitätswissen und -können in Physik, Chemie und so fort abverlangt. 

Das Mädchen war vor einigen Jahren von den Eltern aus der Schule abgemeldet worden. Es beherrschte nach dem Bericht drei Sprachen fließend. Inklusive dem Fachchinesisch. Kann durchaus auch sein, dass sie mehr beherrscht, aber ohne diese drei wäre sie nie so weit gekommen, wie sie war. Wenn ich recht erinnere, war sie noch keine 16. Alle hoch angesehenen Universitäten der USA boten ihr ein Stipendium in einem oder mehreren Fächern ihrer Wahl an. 

Das Kind ist nie von seinen Eltern "motiviert" worden. Die Eltern haben ihr nur ihren Spaß gegönnt. 

Die Eltern haben nach der Preisverleihung auch ausdrücklich betont, dass ausschließlich ihre Tochter darüber entscheidet, ob sie eines der Angebote annimmt oder nicht. Und wenn ja, unter welchen Bedingungen. 

So lese ich es immer wieder: Dem Kind seinen Spaß lassen. Das Kind als eigenständige Persönlichkeit annehmen und bestärken. 

Hier und da sehe ich mir auf youtube so Videos von Minidötzen an, die Musik auf geniale Weise machen. Manche können kaum laufen. Aber sie strahlen, wenn sie ihr Instrument spielen. 

Schaue ich dann nach, wie es dem einzelnen Minimenschen heute so geht, so lese ich öfter, dass das Kind eines Tages keine Lust mehr hatte auf Musik. Gut ist. Für die Eltern. Dann eben nächstes Thema. 

Wir Menschen sind von Natur aus neugierig, experimentierfreudig. Da brauchen wir keine Motivation. 

Motivation brauchen wir dann, wenn wir in den ersten Lebensjahren mit Tabus konfrontiert wurden, mit Schablonen, in die wir uns hineinzwängen sollen um irgendeiner Wahnvorstellung zu entsprechen. 

Jene Wahnvorstellung von Schablone muss durch sogenannte Motivation dann rückgängig gemacht werden. Und gelingt in der Regel dann nur dank therapeutischer Unterstützung einigermaßen. 

Antwort
von beangato, 14

Das macht man von klein auf.

Man lobt sie für Erfolge - das ist schon Motivation.

Antwort
von Volkerfant, 5

Kinder motiviert man immer, schon von Geburt an.

Antwort
von Sanja2, 23

Man kann und sollte Kinder in jedem Alter motivieren. Wie man das macht und für was man das macht unterscheidet sich halt je nach Alter des Kindes.

Antwort
von Virginia47, 23

Motivieren kann man sie schon von Klein an. Man darf es nur nicht übertreiben. 

Antwort
von schelm1, 15

Sobald die abgenabelt sind!

erste elementare Motivationen:

atmen

säugen

Weitere ergeben sich im Zuge der kindlichen Entwicklung bis hin zur evtl. späteren Promotion!

Antwort
von ichbinsmichi, 21

Warum motivieren?

Antwort
von dressurreiter, 3

Komische Frage, sofort natürlich.

Antwort
von KleinerTimmi, 39

Für was motivieren?

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