Frage von Christian198704, 94

Hallo zusamen. Ich hatte vor einiger zeit eine alkoholfahrt und wurde erwischt. Es waren 2,07 Promille im blut ohne unfall. Der Führerschein wurde eingezogen ?

Nun kam das richterliche schreiben. 1jahr Fahrverbot und 1200€ strafe. Allerdings nichts von mpu. Muss ich keine machen oder wie ist das.?

Antwort
von furbo, 36

Der Richter hat dir sicher nicht ein Fahrverbot auferlegt, sondern den Führerschein entzogen und der Behörde untersagt, dir vor Ablauf eines Jahres einen neuen FS auszustellen. 

Gehst du nun nach der Sperrfrist zur Behörde um einen Führerschein zu bekommen, wird diese sicher einen Abstinenznachweis und eine MPU fordern. Mit 2,07 Promille wirst du als Alkoholiker eingestuft und bist kraft Gesetzes ungeeignet ein Fahrzeug zu führen. Erst nach einem Jahr (mind. 6 Monate) Abstinenz darf sie dir wieder eine Fahrerlaubnis ausstellen. 

Wenn du wartest, bis die Sperrfrist vorbei ist, ist zu spät. Du musst sofort anfangen, dich mit deinem Problem zu beschäftigen und es zu verarbeiten. Versuche  einen Weg zu finden, jetzt schon abstinent zu leben und die Tests zu machen. Gehe alsbald zu einer Suchtberatungsstelle. Sie wissen, was in solchen Fällen zu tun ist. 

Ziemlich viel Imperative, versuche dennoch sie zu befolgen. Alleine auf dich gestellt wirst du die MPU niemals schaffen. 

Antwort
von gri1su, 63

Die MPU ist nicht Sache des Gerichts, sondern eine Entscheidung der Verwaltungsbehörde / Führerscheinstelle.

Bei dem Promillegehalt kannst du getrost davon ausgehen, dass irgendwann diese Auflage kommen wird - spätestens dann, wenn du deinen Führerschein zurück haben möchtest

Antwort
von 716167, 58

Die wird dann von der Führerscheinstelle angeordnet wenn du deinen Führerschein neu beantragst.

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