Hallo, wohne in Frankfurt schon 7 Jahre lang, Komme aber aus Würzburg, finde aber mittlerweile Frankfurt zu klein.Wie findet ihrs u.wieso hab ich das Gefühl?

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1 Antwort

Was bedeutet denn "zu klein"?

Zu wenig los? Zu wenig Einkaufs-/Freizeitmöglichkeiten? Räumlich zu klein?

Frankfurt a.M. hat "nur" ca. 700.000 Einwohner, Berlin 3,5 Mio., Hamburg 1,8 Mio., München 1,4 Mio. und Köln immer noch über 1 Million. Damit ist Frankfurt nach Einwohner tatsächlich die kleinste der genannten Städte und - wenn überhaupt - hier höchstens mit Köln vergleichbar. Immerhin halten sich tagsüber inklusive der Tagespendler (Berufstätige, etc.) in Frankfurt aber auch über 1 Million Menschen auf.

Und wenn man die unmittelbar aneinander grenzenden Orte miteinbezieht, d.h. den Ballungsraum ( oder Agglomeration genannt), dann sind der Großraum München (2 Mio.), Köln (1,9 Mio.) und Frankfurt (1,9 Mio.) ungefähr gleich groß.

Man muss also auch in Frankfurt sicher nicht das Gefühl haben, in der tiefsten Provinz zu wohnen.

Das Gefühl, das eine Stadt (Frankfurt) zu klein ist, liegt also vermutlich eher daran, dass man sich gut auskennt, alles überschauen kann und kaum noch etwas neues findet. Dann wirkt alles viel kleiner. Das gilt ja ähnlich sogar schon für Hotelanlagen im Urlaub, Freizeitparks oder Museen die man zum x-ten mal besucht, etc. Mit einer Stadt ist das nicht anders und sicher auch irgendwann in Berlin der Fall, wenn es hier auch deutlich länger dauern wird, bis man die gesamte Stadt gut kennt.

Falls es daran nicht liegt, empfehle ich allerdings einen Umzug nach Mexico City (Stadt 8,8 Mio. Einwohner, Ballungsraum ca. 20 Mio.) Ich habe die Stadt zwar nie direkt besucht sondern nur einmal bei einer Zwischenlandung auf dem dortigen Flughafen von oben gesehen, aber wenn DIE nicht groß genug ist, wird es wohl insgesamt zu eng für Dich auf unserem Planeten ;-)

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