Hallo wir suchen einen billigen&guten Stromanbieter?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo oOmausOo!

Als Erstes möchte ich Dir zustimmen: Den richtigen Anbieter zu finden ist eben nicht Mal so nebenbei getan. Leider. :(

Die gute Nachricht: es geht dennoch, und "wirkt" dann auch. :-)

Ich habe weiter unten einige Punkte aufgeführt, welche es bei einem Wechsel, aus meiner
Sicht, zu beachten gilt. Außerdem möchte ich anführen, dass es wohl den
perfekten Lieferanten nicht gibt. Irgendeinen Kompromiss muss man immer
eingehen. - Nur meine Meinung. -

Mir erscheint Wichtig, sich darüber klar zu werden, was man möchte. Soll es
Öko-Strom sein. Will ich mich evtl. auch länger binden oder, weil der Preis das Wichtigste ist, im nächsten Jahr wieder wechseln. Und, sind mir Boni oder "Begrüßungs"-Prämien wichtig.

Öko oder nicht, kann jeder für sich sicher leicht beantworten.

Länger oder wieder wechseln, bleibt letztlich auch eine individuelle Entscheidung. Ich glaube aber, darauf werdet Ihr im Laufe des kommenden Jahres, der jetzige Wechsel ist ja beschlossen, eine Antwort finden.

Zu Boni und Sofort-Prämien fällt mir die Antwort schon schwerer. Hier gilt es zu beachten, dass ich, der Kunde, diese Vergünstigungen in aller Regel zu mindestens 80 % vorfinanziere.

Wie das???

Schaut man einmal genauer hin, so sind die entsprechenden Tarife in ihren Einzelheiten meist teurer, als alternative Tarife des gleichen Anbieters ohne Boni. D.h., ich zahle über die Laufzeit höhere Grund- und Verbrauchskosten, was dann auch bedingt, dass die Abschläge ebenfalls höher ausfallen!

Daher eigenen sich derlei Tarife nicht dazu, die laufenden, fixen Kosten zu
senken.

Hat man dagegen finanzielle Spielräume, bleibt nach Auszahlung/Verrechnung der Rabatte, eine mehr oder weniger große Ersparnis, gegenüber dem günstigsten nicht rabattierten Tarif.

Wohlgemerkt, solange die Rabatte gelten! Also kaum im zweiten Jahr, usw.

Sehr gut erkennbar wird dies hier: http://www.gruenwelt.de/  (KEIN
Lieferanten-Vorschlag!)

Einfach mal eine beliebige Abfrage tätigen und die beiden ausgegebenen Tarife, mit und ohne Bonus, in Grund- und Arbeitspreis vergleichen.

Jetzt noch ein Punkt, welchen ich besonders wichtig finde.

Wähle ich einen mit Boni belegten Tarif, ist doch eigentlich sicher, dass, zum Ende der Mindestvertragslaufzeit, erneut gewechselt werden soll/muss. Warum dann nicht sofort nach Vertragsbeginn wieder fristgerecht kündigen?!

Damit stelle ICH sicher, dass keine Fristen verstreichen und es im zweiten Jahr teuer wird!

Einen neuen Lieferanten kann ich doch trotzdem jederzeit, in Ruhe, wie gewohnt, beauftragen. Wichtig ist nur, fristgerecht zu kündigen.

Zur Verdeutlichung:

12 Monate Belieferung = 1. Tag + 365 - 1 Tag
Beispiel: Lieferbeginn 01.04.xxxx + 12 Mon. = 31.03.xxxx

Mit diesen Hinweisen und dem weiter unten angeführten Punkten, gelingt Euch sicher eine für Eure Bedürfnisse gute Wahl!

Viel Glück im neuen Heim!

hsb

>>>

Paketangebote sind, meiner Meinung nach, kritisch zu sehen, erfordern
sie doch genaueste Kenntnisse des eigenen Verbrauches. Ansonsten geht
der Schuss fast immer nach hinten los oder ist zumindest ärgerlich, da
ein Mehrverbrauch viel teurer wird und bei geringerem Verbrauch keine
Gutschrift erfolgt.

Tarife mit Boni (Sofort- und Neukundenbonus) können eine legitime Möglichkeit sein, günstig an Leistungen zu kommen. Jedoch gilt: vor Abschluss unbedingt die AGB genau zu studieren und abzuwägen, ob man die dort festgelegten Bedingungen für den Erhalt des Bonus (Laufzeit,
Kündigungsmöglichkeiten, etc.) sicher erfüllen kann.
Wenn nicht, wird ein solcher Tarif teurer als das preiswerteste Angebot ohne
Bonus.

Um zu sehen, wie viel man tatsächlich monatlich, als auch über das gesamte Jahr zahlt, empfiehlt es sich, die Gesamtkosten für ein Jahr (Verbrauch x Preis/kWh + Grundpreis), mit den Angaben zu berechnen, welche ausgewiesen werden, wenn es keinen Bonus gäbe. Z.B., direkt auf den Webseiten der Anbieter.
Damit hätte man die Berechnungsgrundlage des Lieferanten für die
Abschlagszahlungen. Hier bleibt noch zu berücksichtigen, ob 11 oder 12
Raten eingezogen werden (siehe die AGB).

Nach meiner Erfahrung, bleiben nach dem Anrechnen dessen, was ich mit
den Abschlägen über das gesamte Jahr zahle, nur 20% bis 30% des Bonusbetrages, gegenüber dem günstigsten Tarif ohne Bonus.

Fällt der Bonus aus irgendeinem Grund weg, zahle ich, bezogen auf diesen, also bis zu 80% mehr. Außerdem muss zum Ende des mit Bonus belegten Zeitraumes in aller Regel erneut gewechselt werden, da diese Tarife ohne den Bonus immer teurer sind.

Zusammengefasst:


- Stets die Auswahlkriterien der Suche manuell festlegen!
- Keine Vorkasse!
- Bevorzugt maximal 12 Monate Vertragslaufzeit und Preisbindung für eben diese!
- Mehrere Vergleichsportale nutzen.
- Sieht man Einsparpotenzial, bringt ein hoher Arbeitspreis die größte Kostensenkung (eingesparte kWh x Arbeitspreis). Umgekehrt verhält es sich, wenn kein Einsparpotenzial vorhanden, oder sogar ein Mehrverbrauch zu erwarten ist (hoher Grundpreis, niedriger Arbeitspreis = geringere Kostensteigerung [Mehr-kWh x Arbeitspreis]).
- Angebote der Vergleichsportale immer direkt auf den Seiten der Lieferanten mittels Arbeitspreis, Grundpreis und Verbrauch rechnerisch prüfen.
- 2-4 günstige Anbieter auswählen und die genauen Vertragskonditionen auf der Homepage des jeweiligen Anbieters auf Fallstricke durchforsten.
- Ggf. im Internet nach Kundenmeinungen suchen.

Ich empfehle, den Vertragsabschluss direkt auf der Homepage des ausgewählten Lieferanten zu tätigen. Dort gibt es manchmal noch Vorteile, welche sonst eventuell zugunsten der Vergleichsportale wegfallen. Außerdem minimiert dies Übertagungsfehler.

Folgender Link führt bei Bedarf zu einer Website mit noch ausführlicheren Infos und Tipps für einen Wechsel.

https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/stromanbieterwechsel.php

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In den Portalen wie Check24 usw. kann man sich informieren. Allerdings blickt man bei der Vielzahl von Anbietern und Tarifen nicht immer durch. Letztendlich ist nicht immer der Anbieter der beste, der an 1. Stelle steht. Vernünftige und seriöse Beratung durch einen Berater halte ich da für sinnvoller. Selbst bei den Verbraucherzentralen ist keiner wirklich darauf geschult, was für den Kunden gut und richtig ist. Erfahrungen im Energiemarkt sind das A und O einer seriösen Beratung und auch der Blick auf die letzte Abrechnung und in die Vertragsunterlagen des aktuellen Lieferanten gehören dazu. Ich kann aus eigener Erfahrung nur dazu raten, dass ihr euch einen Berater sucht, der euch durch den Dschungel der Tarife und Anbieter hilft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube richtig günstige Stromanbieter gibt es nicht. 1000 Tarife und man kommt immer auf den selben Preis, man bekommt nur Wechselbonus oder sowas in der Art. Also Bauernfang.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

geht mal auf http://www.check24.de

Fragt doch mal bei der EnBW nach ob es da irgend welche andere Tarife gibt für Euch.

Also bei unserem Anbieter war das gar kein problem und habe in einen Family Tarif gewechselt und kommen jetzt damit günstiger weg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oOmausOo
01.04.2016, 11:54

da war ich au schon, also auf check24....

0

Also zunächst einmal habt ihr für die neue Wohnung auch einen Vertrag beim Stromanbieter abgeschlossen, an den ihr bis zum Ablauf gebunden seit, sofern sich keine Preiserhöhung ankündigt.

Wenn die Zeit zum Wechsel gekommen ist und  ihr dann über ein Vergleichsportal wie z.B. Check24, oder Verivox einen Preisvergleich startet, braucht ihr doch nur euren letzten Jahresverbrauch angeben - am besten ohne Bonus, Paketpreis und sonstiges.

Dann könnt ihr ersehen, welcher Anbieter für euer Postleitzahlengebiet der Günstigste für euch ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Versuchen Sie es doch mal bei den Vergleichsportalen. Da gibt es zum Teil sogar Ökostrom günstiger als konventionellen. Z.B. hier: strompreis-2016.de

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung