Frage von PhilippH81, 58

Hallo! Wir haben vom Notar fälschlich schriftlich mitgeteilt bekommen, dass wir ein Vorkaufsrecht für unsere Wohnung haben. Ist die Auskunft rechtswirksam?

Der Notar hat uns den Kaufvertrag zukommen lassen und uns das zweimonatige Vorkausrecht eingeräumt. In einem Telefonat hat mir der Vermieter mitgeteilt, dass dies ein Fehler war, da wir erst eingezogen sind nachdem die Wohnung schon von einer Miet- in eine Eigentumswohnung umgewandelt wurde.

Hat das Schreiben des Notars irgendeine rechtliche Wirkung? Ergibt sich daraus doch im Idealfall vielleicht doch noch ein Vorkaufsrecht?

Vielen Dank für Eure HIlfe!

Philipp81

Antwort
von EdnaImmers, 31

Lass dir das vom Notar erklären ..... in der Regel machen Notare in der Hinsicht keine Fehler. 

Der Vermieter ( der derzeitigeWohnungseigentümer) kann Dir viel erzählen .....die Geschichte die er erzählt   hört sich für mich "komisch" an. Eigentumswohnungen können vermietet werden und sind dann Mietwohnungen- er hat also wenig Ahnung und eine "Absicht" 😇( die Absicht die Wohnung nicht an Dich zu verkaufen)

Kommentar von PhilippH81 ,

Werde ich machen lasssen! Ich verstehe auch nicht so ganz, wo der Unterschied sein soll schießlich wohnen wir zur Miete... Danke!

Kommentar von schleudermaxe ,

.... Mieter ja, aber nicht in einem Mietshaus, ein gewaltiger Unterschied.

Kommentar von kirschfreund ,

Naja, so ganz muss das nicht stimmen. Auch Notare sollen Fehler machen. Wichtig ist, was im Grundbuch steht. Da sollte so ein Vorkaufsrecht eingetragen sein. Zudem kann der Notar den Fehler bei Bemerken oder auf Antrag berichtigen. Aber warum ihr plötzlich einfach so ein Vorkaufsrecht haben solltet, ist mir nicht ganz schleierhaft.

Kommentar von EdnaImmers ,

@ kirschfreund: es ist jedem klar: auch Notare sind nicht unfehlbar .

Und  genau deshalb sollte die Information über den Fehler und die Bitte um Berichtigung des Fehlers vom Notar kommen - nicht vom Vermieter ...... der Vermieter hat, es ausschaut, keine Ahnung 

Kommentar von AchIchBins ,

@ kirschfreund ... Tja, wer Ahnung hat weiß, dass so manches Recht eben nicht im Grundbuch steht  ;-)

Kommentar von schleudermaxe ,

Oh, ein Kenner?

Aber mit dem feinen Unterschied, daß eine ETW nicht wie eine Mietwohnung abgerechnet wird, weder bei den Betriebskosten noch bei denen für Wasser und Wärme und auch eigene Mietverträge kennt..

Antwort
von AchIchBins, 13

Hier solltet ihr unbedingt den Notar befragen. Er kann euch beantworten woraus er euer Recht ableitet. Wie lange wohnt ihr denn schon da? und eigentlich ist es schon üblich, dass man die Mieter zuerst fragt ob sie nicht Interesse hätten selbst zu kaufen. Also seltsam ist das schon. Der Vermieter kann zum Zeitpunkt der Umwandlung schon auch geschwindelt haben, wann soll das denn geschehen sein? fragt ihn. Jetzt wäre auch interessant wer der Käufer ist, hoffentlich weiß der, dass er euren Mietvertrag "mitkauft".

Antwort
von Ronox, 12

Nein, ein Notar kann keine Rechte erschaffen.

Antwort
von Feuerherz2007, 34

Wurde das Haus in Eigentumswohnungen aufgeteilt, während ihr dort schon gewohnt habt (1. Voraussetzung für ein Vorkaufsrecht)? Wurde euch im Grundbuch ein Vorkaufsrecht vom Eigentümer eingeräumt? (2. Voraussetzung für ein Vorkaufsrecht), sonst gibt es keine Vorkaufsrechte für Mieter.

Kommentar von PhilippH81 ,

Nein, wir haben nocht nicht dort gewohnt. Die Frage ist, ob das Schreiben des Notars vielleicht irgendeine Auswirkung hat... Die Hoffnung stirbt zuletzt :-(

Kommentar von Sheireen1990 ,

Nein, das Schreiben des Notars hat keine Auswirkung. 

Wenn die von Feuerherz aufgezählten Voraussetzungen bei euch nicht erfüllt werden, dann habt ihr auch kein Vorkaufsrecht. Egal ob der Notar euch schreibt oder nicht.

Antwort
von DerGeodaet, 5

Hallo,

es ist üblich, wenn Eigentumswohnungen gebildet werden, den Mietern ein Vorkaufsrecht anzubieten. Du kannst, muss es aber nicht annehmen.

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