Hallo Wir haben uns am sonntag einen vier jahrigen jacky zugelegt.Er ist lieb ohne Ende aber man darf nicht in die nahe von sein fressen kommen bekommt es weg?

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10 Antworten

An Deiner Stelle würde ich versuchen, den Hund in den nächsten Wochen ausschließlich aus der Hand zu füttern bzw. das Futter nur im Rahmen des Trainings (z.B. Apportier- oder Sucharbeit mit einem Futterbeutel) zu geben.

Versuch bitte nicht, dem Hund Knochen oder ähnliches wegzunehmen. Damit bestärkst Du seinen Verteidigungsdrang nur noch. Spielzeug würde ich gar nicht rumliegen lassen, sondern mit Tauschhandel arbeiten und darauf achten, dass Du das Spiel beginnst und beendest.

Davon abgesehen halte ich einen Trainer allerdings für ausgesprochen sinnvoll. Resourcenverteidigung beschränkt sich oftmals nicht nur auf das Futter, sondern auch auf andere Bereiche und ist ein Zeichen für Probleme im Bereich der Führung. Der Hund wird in den nächsten Wochen innerlich ankommen, sicherer werden und die Probleme werden sich u.U. verstärken. Gut möglich, dass Du dann nicht nur ein Problem mit dem Futter, sondern auch bei Begegnungen mit anderen Hunden oder im Haus (Besuch) haben wirst. Hat sich dieses Fehlverhalten erst einmal verfestigt, wird es sehr viel Arbeit werden, es umzulenken.

JRT sind exzellente Beobachter, auf selbständiges Arbeiten und damit auf selbstständige Entscheidungen gezüchtet. Dein Hund testet Dich in einer Tour aus und beobachtet Dich. Beim Futter hat er sein Ziel schon erreicht und Dir gezeigt, wo der Hammer hängt. Damit hast Du ihm ein Erfolgserlebnis gegeben und er wird auch in anderen Bereichen testen, wie weit er gehen kann. Ein JRT ist kein Befehlsempfänger und er verhandelt ständig mit Dir. Mit Härte erreichst Du allerdings überhaupt nichts, sondern setzt Bindung und Vertrauen aufs Spiel. Es ist extrem wichtig, den Hund lesen zu können, um frühzeitig zu reagieren. Daran scheint es stark zu mangeln, denn sonst wäre das Problem, über das Du schreibst, nicht entstanden. Also überleg Dir bitte gut, ob Du nicht doch ein paar Einzelstunden bei einem Trainer buchen willst.

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Hallo,
Futter zu verteidigen hat weniger mit der „Rangordnung“ oder der „Dominanz“ zu tun, sondern viel eher mit der individuellen Motivation.

Also einerseits damit, was dem Hund ganz besonders gut schmeckt. Daher kommt auch die immer wieder falsch interpretiere Beobachtung, dass gebarfte Hunde „durch das rohe Fleisch aggressiver werden“. Nein, den Hunden schmeckt dieses Futter nur so gut, dass ihre Motivation, dieses Futter für sich zu „behalten“, sehr hoch ist und sie es daher verteidigen.

Andererseits geht es aber natürlich auch um bereits gemachte Erfahrungen. Hunde, die schon Hunger gelitten haben, unregelmäßig Futter bekommen haben, wo sich vllt. Ein Vorbesitzer den „Spaß“ gemacht hat, dem Hund das Futter immer wieder mal „wegzunehmen“ (nach dem Motto: das muss er dulden!!), haben eine sehr viel höhere Motivation, das Futter zu „sichern“.
Da euer Hund nun schon 4 Jahre alt ist, könnt ihr nicht so wirklich wissen, ob und welche Gründe es für sein Verhalten gibt.

Es ist jedoch anzunehmen, dass ein Hund, der sein Futter dem Menschen gegenüber verteidigt, bereits sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Also bitte nicht einfach versuchen, dem Hund das Futter wegzunehmen, so nach dem Motto: ich bin der Boss – ich darf das. Das kann ganz böse Folgen haben. Und führt außerdem immer auch zu einem Vertrauensbruch – und den sollte es zwischen Mensch und Hund nicht geben.

Ich hoffe mal, dass es in eurem Haushalt keine Kinder gibt, die ohne Aufsicht beim Hund sind, wenn er sein Fressen bekommt?

Lasst den Hund nun erst mal ganz in Ruhe fressen – und ihn bei euch ankommen. Für einen Hund ist der Umzug in eine neue Familie und eine neue Umgebung größter Stress – er braucht Zeit, sich zurecht zu finden – die Zeit sollte man ihm geben, ohne allzu viel von ihm zu fordern.

Wenn er merkt, dass er bei euch ganz in Ruhe fressen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ihm jemand zu nahe kommt oder ihm etwas wegnehmen will und wenn er euch dann auch kennengelernt hat und eine vertrauensvolle Bindung aufgebaut hat, dann wird er wahrscheinlich schon gemerkt haben, dass von euch futtertechnisch keine Gefahr ausgeht.

Nach dieser ersten Zeit würde ich einen Teil der Nahrung als Trockenfutter wählen und dieses Futter aus der Hand füttern. Auch so lernt der Hund Vertrauen. Und die Handfütterung sollte man so gestalten, dass das Trockenfutter im Napf liegt - der Napf sich aber in zuerst mal in der Hand des Menschen befindet und man den Hund daraus mit der anderen Hand füttert. Wenn das gut klappt, kann der Napf immer mehr in Richtung Boden wandern, bis er schließlich ganz auf dem Boden steht, der Hund aber nicht dran darf, sondern der Mensch weiter mit der Hand füttert (bitte einen anderen Napf wählen, als den eigentlichen Futternapf!). Das ist natürlich ein Lernprozess und ein Training, dass nicht innerhalb weniger Tage abzuspulen ist - dazu braucht man meistens schon viele Wochen.

So lernt der Hund "ganz nebenbei", dass der Mensch ins Futter und in den Napf greift, und es nichts Negatives ist, sondern sogar positiv (denn nur dann gibt es Futter).

Futtersuchspiele eignen sich später ebenfalls sehr gut, denn auch die schaffen eine positive Verknüpfung für den Hund zwischen „Mensch – Futter“.

Gutes Gelingen

Daniela

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Kommentar von dicker1234
21.01.2016, 11:59

Danke das werden wir ausprobieren soll sich wohl und sicher fühlen bei uns.

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Hm, der hat wohl die Erfahrung egmacht,d ass ihm da wer sein Fressen klaut?

Vielleicht beschummelst Du ihn mal.. das hab ich schon bei Pferden gemacht, bei nem Hund, den ich paar Tage dogsittete, und bei Freundins Katze wirkte es auch:

Futter gibts nur bei Dir.

Sprich: erstmal gibts nix. Dann stellst Du den Napf z.B. vor deinen Stuhl. Und tust was rein. Verhälst Dich ganz ruhig, sprichst nur ggf. beruhigend mit ihm. Und das nach und nach. Irgendwann,w enn er das schon mal gepeilt hat, dann vielleicht auch mal vorsichtig streicheln. reden. Bis es wirklich problemlos ist.

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Kommentar von dicker1234
21.01.2016, 10:52

Ich denke auch das er schlechte Erfahrung gemacht hat sonst ware sein verhalten anders nur traurig ist das der Vorbesitzer sich nicht aussert dazu

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Hey das ist ein ganz normales verhalten. Er muss erst mal spüren das Ihm das keiner wegnimmt. Vielleicht hat der vorbesitzer psychotricks mit Ihm gemacht. Und es immer mal wieder weggenommen.

Sobald das vertrauen da ist wird das nicht mehr passieren.

Wuff Wuff

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Kommentar von dicker1234
21.01.2016, 10:50

Ich hoffe das es sich legt ist so ein toller kerl nur mit sein fressen hält nicht

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Kommentar von Berni74
21.01.2016, 11:05

Also "normal" ist dieses Verhalten ganz und gar nicht.

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Sobald er knurrt oder irgendwelche Anzeichen von Unmut zeigt, Futter sofort wegnehmen bzw ihn an der Leine vom Futter wegführen. Er darf erst essen, wenn er ruhig und entspannt ist.

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Ich zitiere "Er ist lieb ohne Ende".... "Er hat mich schon gebissen wo ich nur vorbeigegangen bin".... Das paßt jetzt nicht direkt zusammen. :-)

Aber zu Deinem Problem.

Auf irgendwelche Kämpfe mit ihm würde ich mich nicht einlassen.

1. Ich würde ihn ausschließlich aus der Hand füttern. Futter gibt es weder aus dem Napf, noch steht ein leerer Futternapf irgendwo ru.

2. Ich würde nichts rumliegen lassen, was er irgendwie "verteidigen" könnte - kein Spielzeug, keine Kauknochen o. ä.

3. Der Hund käme bei mir nicht aufs Sofa, nicht auf Sesse, Stühle und schon gar nicht ins Bett (nur, falls er das bei Euch darf). Denn das werden die nächsten Dinge sein, die er dann verteidigen wird. Geht er hoch, würde ich es ihm unbequem machen. Zum Beispiel eine Decke druntre lagen und die dann wegziehen. Oder den Weg zu erhöhnten Liegeplätzen "verbauen" oder irgendwas drauf legen (Kartons o. ä.), damit für ihn kein Platz ist.

4. Der Hund ist ganz neu bei Euch und muß sich auf jeden Fall erstmal einleben und zur Ruhe kommen. Daher würde ich noch nicht sofort mit einem Hundetrainer anfangen. Allerdings könnt Ihr Euch jetzt schonmal nach einem guten Trainer umschauen, Kontakt aufnehmen und mit ihm den geeigneten Termin ausmachen, um mit dem Hund zu trainieren. Ihr werdet mit Sicherheit ganz viel lernen und beachten müssen, um mit diesem Hund ein glückliches und harmonisches Leben führen zu können. Besser, man holt sich da von Anfang an Hilfe.

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Ich würde ihm wenn er firsst immer mal was feines hin werfen. Damit er kapiert keiner will mein fressen und ich bekomm sogar was feines wenn da einer ist.

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Sonntag ist nicht lange
Warte doch mal ab

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Kommentar von dicker1234
21.01.2016, 10:55

Das will ich ja auch muss sich ja auch einleben

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Kommentar von mimi142001
21.01.2016, 11:02

dein Hund kennt bestimmt kein richtiges Zuhause Bestimmt musste dein Hund sein Essen immer verteidigen gib ihm Zeit damit er lernen kann zu vertrauen und wie schön ein Zuhause ist

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Was hast Du für ein Problem mit einer Hundeschule? Es gibt doch auch welche, die Privatstunden anbieten. Das kostet schon nicht die Welt und bringt doch im allgemeinen 100% Erfolg.

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Kommentar von dicker1234
21.01.2016, 10:54

Problem habe ich nicht damit nur das kommt immer als Antwort.denke ja das es helfen konnte nur will ich es so versuchen

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Das wird ein Problem mit der Rangfolge sein.


Wenn er begriffen hat, wer der Herr im Haus ist (Du) und wer nicht (Er), wird das anders. Das kann und sollte sich mit der Zeit legen, wenn Du Dich ihm gegenüber immer souverän und für ihn verständlich verhälst.


Provozieren würde ich das nicht und Erzwingen kannst Du das auch nicht. Du weißt ja: "Druck erzeugt Gegendruck..." Das gilt auch hier. Geduld wird da die bessere Methode sein. Nach vier Tagen kannst Du ohnehin noch keine Aussagen machen. Nach 4 Wochen vielleicht schon langsam eher.


Bedenke, alles ist neu für ihn. Alles. Da verhält er sich einfach auch aus Unsicherheit so. Das paßt schon so.


Oder halt... (aber das willst Du ja nicht hören)


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Kommentar von dicker1234
21.01.2016, 11:24

Ja gebe ihn Zeit setze ihn nicht  unter Druck oder der gleichen denn ich weiß das er Zeit braucht was auch gut ist denke legt sich irgendwann nur Gedanke macht man sich hält viel drüber was erlebt haben konnte

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