Hallo, wie kann ich als Unternehmen am besten das Kreditrisiko (schlechtes Zahlungsverhalten/Ausfall) italienischer Kunden minimieren?

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6 Antworten

Deine IHK bietet mit sicherheit Beratungen an, sonst habe ich mich immer an den (kostenlosen) Publikationen und Seminaren des Enterprise Europe Network (http://www.een-deutschland.de/regional.html) orientiert.

Publikationen gibt es bei der Rheinland-Pfalz-Vertretung der EEN:

http://www.eic-trier.de/marktbearbeitung-in-europa/zahlungssicherung-und-forderungseintreibung-in-der-eu/

http://www.eic-trier.de/app/download/5801760697/Sicherung_Eintreibung_Forderungen_EU.pdf

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Das kommt darauf an, was du verkaufst.

Bei größeren Geschäften macht natürlich eine Absicherung über Banken (Bankbürgschaften, etc.) oder Treuhandkoten bei einem Notar, Sinn

Bei geringerwertigen Waren oder Dienstleitungen ist konsequente Vorkasse das Mittel der Wahl. Erst Vorkasse oder Paypal. Dann erst liefern. Ohne Ausnahme.

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ich weiss nicht welchen Betrag und welche Branche .. aber ich würde einfach nur per Vorkasse liefern. Oder Bankbürgschaft verlangen.

Ich bekomme auch nirgendwo einen Lieferantenkredit wenn ich nicht langjähriger solventer und bekannter Kunde bin. 

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Meine Italienische Familen hälfte ist 10x so Kreditwürdig und zahlt auch schneller als meine Deutsche... Wann hören die Vorurteile endlich auf?

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Im internationalen Handel, wenn es um größere Warenlieferungen geht, gibt es das Instrument des Dokumentenakkreditivs. Dann garantiert dir die Bank des Importeurs die Zahlung sobald ihr der Frachtbrief vorliegt. Deine Bank berät dich sicher gerne.

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Wenn es sich um größere Beträge handelt, ist das über eine Ausfallbürgschaft möglich.

Das kostet natürlich auch etwas. Das muss dann der Kunde letztlich zahlen (du musst das eben in deiner Kalkulation berücksichtigen)

Wenn du deswegen in der Ausschreibung zu hoch liegen solltest, ist es vielleicht besser, auf das unsichere Geschäft zu verzichten.

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