Frage von Superior62, 9

Hallo, wenn man in Aktien investiert mit einem großen Kapitaleinsatz, ist es dann gleich ein höheres Risiko, als wenn man ein niedrigeren Kapitaleinsatz hat ?

Antwort
von Bambushamster, 6

Es kommt darauf an. Prozentual bleibt das Risiko für dich gleich wenn die Aktie 11% fällt, so verändert sich auch der Aktienwert um 11%. Um so mehr du investierst desto mehr kann verloren gehen. Das wichtige bei Aktiengeschäfte mit Großenkapital einsatz ist das Prinzip der Mischung und Streuung um eine Sicherheit zu bekommen (Aktienhandel ist nie sicher einfach politsche veränderungen können starke folgen haben). Noch wichtig ist zu beachten, das die Rendite dir die Sichheit der Geldanlage verrät. In der Regel heißt es desto größer die Rendite destor Größer ist das Risiko. 

Um zurück auf das Prinzp der Mischung und Streuung zu kommen. Darunter versteht man, dass man nicht alles auf ein Pferd setzt sondern auf verschiedene und nicht nur auf Pferde sondern auch auf Hunde. Z.b. Du investierst dein Geld in Die Pharmaindustrie und in die Automobiel industrie, dazu setzt du nicht alles in die Basf sondern auch in Roche und andere Firmen bei den Autos genauso teilweise VW und dann noch Skoda. Das hat den Vorteil wenn Plötzlich eine Sparte stark getroffen wird ist die andere davon nicht betroffen und wenn nur ein Autohersteller wie VW betroffen wird kann es sein das die anderen Steigen du verteilst das Risiko bei teilweise gleichbleibender Rendite im Optimal fall entgehst aber dem Risiko alles auf einmal zu verlieren

Antwort
von rolfmartin, 2

Selbstverständlich. Da das Aktiengeschäft stark von äußeren Einflüssen abhängig ist, kann man mit einem Schlag alles verlieren. Aus diesem Grunde würde ich die Kapitaleinsätze so gestalten, dass, wenn es einen crash gibt, man bei einem großen Einsatz nicht seinen ganzen Einsatz verliert, sondern bei einem vorgenommenen Splitting den Verlust einer Anlage mit den anderen kompensieren kann. Subjektiver Vorschlag.  

Antwort
von TezZY1202, 6

Ja klar was ist wohl schlimmer 100 euro verlieren oder 100.000 euro verlieren der risikofaktor ist aufjedenfall höher

Antwort
von Sonnenstern811, 2

Wenn man von der Börse keine Ahnung hat, ist es ganz leicht, im Depot eine Million Euro an Wertpapieren zu haben. Voraussetzung ist lediglich, man hatte vorher 5 oder gar 10 Millionen. Du siehst also, auch hier ist (fast) alles wieder relativ.

Antwort
von kevin1905, 4

Relativ gesehen nein, absolut ja.

Wenn ich 1.000,- € investiere, kann ich 1.000,- € verlieren, wenn ich 100.000,- € investiere, kann ich 100.000,- € verlieren.

Aber eine unterschiedliche Menge Geld ist trotzdem dem gleichen Risiko ausgesetzt. 20% Einbruch betrifft die 1.000,- € ebenso wie die 100.000,- €

Antwort
von DerHans, 2

Wenn du bei deiner Bank als solvent bekannt bist, KANN sie dir Aktien auf "Kredit" besorgen. Dafür brauchst du selbst erst einmal nur 5 % zu zahlen.

Steigen die Aktien um 5 % in der vereinbarten Zeit, hast du dein eigenes Geld bereits "im trockenen"

Fallen sie aber um 5 % ist dein eingezahltes Geld komplett weg.

Wenn sie noch weiter fallen, musst du am Fälligkeitstag nachzahlen.

Das war der Zeitpunkt, als die Banker reihenweise aus dem Fenster gesprungen sind.

Antwort
von schelm1, 5

Ob man einen Cent oder gleich zwei einbüßt, da macht schon einen 100 % höheren Verlust aus.

Umgekehrt verhält es sich aber auch mit Gewinnen!

Antwort
von computerlippe, 3

Kommt drauf an. Wenn es Dir egal ist, mal 100.000 Euro zu verlieren, weil Du noch 4 Mio auf dem Konto hast, dann ist das Risiko nicht groß.

Wenn Du aber 10.000 Euro schwer zusammengespart hast und die insgesamt auf eine einzige Aktie setzt, Apple bspw., dann ist das Risiko für Dich größer. Wenn die Kurse runter gehen, auf 6000 Euro bspw., dann kann es schon weh tun.

Der Aktienmarkt ist wie eine Primaballerina. Sobald irgendwo irgendwas unklar ist, z.B., wer amerikanischer Präsident wird, dann bringen die - oft gezielt gestreuten - Gerüchte viele Menschen dazu, ihre Aktien zu verkaufen, weil sie denken, es geht nur noch abwärts. Und dann sinken die Kurse. Dann könnte es sein, dass Du Dein schwer Erspartes für eine gewisse Zeit verloren hast.

Doch wer jetzt Geld übrig hat, sollte dann kaufen, weil die Aktien u.U. nicht mehr so teuer sind. Du bekommst also für das gleiche Geld mehr Aktien. Das Risiko ist also wieder etwas verringert.

Und wer diese Schwankungen nicht ertragen kann und immer auf die Kurse starrt, kann sowas nur schwer ertragen. Für den ist Aktienhandel immer ein größeres Risiko.

Auf jeden Fall sollte niemand mit Aktien handeln, der nicht noch anderswo irgendwelche Rücklagen hat. Schlimmstenfalls für den Notfall.

Meiner Meinung nach.

Antwort
von Mignon5, 4

Denke mal nach, wo das höhere Risiko bzw. der größere Verlust liegen, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest:

Du hast € 5.000 investiert oder wenn du € 50.000 investiert hast?

Antwort
von Privat664, 3

Ja. Irgendwo ein bisschen logisch. Oder?

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