Frage von MisterX1996, 20

Hallo Was denkt ihr wie würde Hilllary Clintons Außenpolitik aussehen in Sachen Militär?

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 4

Was denkt ihr wie würde Hilllary Clintons Außenpolitik aussehen in Sachen Militär?

Schaue dir doch einfach an, was sie bereits getan hat: Sie hat bereits als Außenministerin der USA gearbeitet. Und in dieser Funktion hat sie maßgeblich daran mitgearbeitet, (völkerrechtswidrige) Kriege vom Zaun zu brechen und zu führen. 

Hier findest du einen großen Leitartikel der NY-Times, in dem du einige Hintergrund-Infos dazu bekommst: http://goo.gl/Fi08Jv

Ohne zu zögern, ohne Hintergrundinformationen, ohne einen Plan für die Zeit nach dem Sturz des Machthabers in Libyen überredete sie Obama (die NY-Times schreibt "presste sie Obama") dazu, einen völkerrechtswidrigen Krieg zu beginnen. Und sie zögerte nicht, die Gegner des Regimes mit Waffen ausrüsten zu lassen. 

Einfach so. Weil sie Bürgerkriege toll findet. 

Denn einen anderen Grund gab es nicht: Praktisch alle Nah-Ost-Experten hatten zuvor eindringlich vor der Unberechenbarkeit gewarnt. Doch sie wollte nicht hören. Sie wollte Blut sehen. Und sie hatte die Macht dazu

In diesem Video siehst du ihre Reaktion auf die Frage nach dem Libyien-Krieg. Siehst du da irgendwas wie Reue? Oder Mitleid mit den Menschen, die unter den Bürgerkriegszuständen leiden? Oder einfach nur Bedauern über den Bruch des Völkerrechts?

Sie wollte Gaddafi umbringen lassen. Sie tat es. Ihr sind Menschen völlig egal.

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Das war schon zu Zeiten des letzten Golf-Kriegs (unter Bush jr.) so, als sie bedenkenlos der (völkerrechtswidrigen) Kriegstreiberei der Bush-Regierung zustimmte. (Nochmals, denn das ist wichtig: Sie, als Demokratin, stimmte für die Interessen der Republikaner und gegen die Interessen der Demokraten, die damals diesen Krieg ablehnten; auch, weil er trotz der an den Haaren herbeigezogenen Lügen als Kriegsgrund schlicht völkerrechtswidrig war.) 

Und selbst, als sich herausstellte, dass die Bush-Regierung einfach nur nach Strich und Faden gelogen hatte und es gar keine "Massenvernichtungswaffen im Irak" gab, blieb sie dabei: Dieser Krieg war gerechtfertigt. Völkerrecht hin oder her. Hunderttausende tote ausländische - und unschuldige - Zivilisten sind "ein gerechtfertigter Preis für den Schutz der Interessen der USA im Ausland", sagte sie dazu. Und weiter sagte sie unter dem Protest so mancher Demokraten in ihrer Partei "Ich würde mich wieder so entscheiden."

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Und sie hat in ihrer Wahl-Werbung eine lange Liste von Staaten auf allen möglichen Kontinenten dieses Planeten aufgemacht, deren Staatschefs oder Regierungen sie nicht leiden kann. Ganz besonders den Iran scheint sie abgrundtief und irrational (aber das sind Kriegstreiber alle) zu verabscheuen. Sollte das Pentagon mitspielen (was nicht wirklich sicher ist, weil der Iran ein Atomwaffenprogramm hat), darfst du dich schon mal auf kommende Live-Übertragungen aus dem "Kriegsgebiet Iran" freuen.

Als ob das noch nicht genug wäre, spricht sie bereits wieder von einem "neuen Kalten Krieg gegen Russland". Es sei, so ihre Rhetorik, einzig die Entscheidung Putins, diesen zu verhindern. (Und wenn wir jetzt daran denken, dass es in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ebenfalls die Russen waren, denen du zu verdanken hast, dass du heute überhaupt leben kannst, dann freue dich schon mal auf die Kalte Kriegerin Clinton...)

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.... die NATO, das Pentagon und die Rüstungsindustrie unterstützen nicht etwa Trump, sondern Clinton. Und das ganz sicher nicht, weil das neuerdings alles pazifistische Vereine geworden sind...

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Trump ist nicht ohne. Er ist dumm. Er ist ignorant. Er ist selbstherrlich. Er ist ... ein Vollhonk, wie er im Buche gleich hinter Bush jr. steht. Guckst du dem Ex-Präsidenten der USA George W. Bush beim Reden zu:

Aber Clinton ist eine dreiste Lügnerin und eine Kriegstreiberin, dass einem echt schlecht werden kann...

So sagte sie im Jahr 2011 folgenden bemerkenswerten Satz:

"It’s Time for the United States to Start Thinking of Iraq as a Business Opportunity - Es ist Zeit für die USA, anzufangen, den Irak als eine Geschäftsmöglichkeit zu betrachten." (Hillary Clinton, 2011)

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Diese Frau hat NULL Skrupel, Kriege zu beginnen, Kriege anzuheizen und Kalte Kriege wieder aufleben zu lassen. Und sie betrachtet Bürgerkriege, die sie selbst mit verursacht hat, als "Geschäftsmöglichkeit für die USA".

Mehr muss - und kann - man dazu kaum sagen....

Antwort
von kunibertwahllos, 11

hmm die war ja schon ehrlich bei ihren Mails da wird sie sicher mit Ehrlichkeit und Solidarität glänzen so wie Guantánamo nicht existiert

Antwort
von voayager, 3

Ganz einfach, dann wird sehr rasch auf Krieg umgeschaltet. Libyen ist das Lehrstück hierfür.

Antwort
von Skinman, 3

Ziemlich genau wie die von Obama.

Aber wenn das so weiter geht, wird sie womöglich eine Mehrheit im Parlament haben, anders als Obama in den letzten sechs Jahren, und kann dann "durchregieren" (soweit man das in den USA mit ihren vielen erzkorrupten Parlamentariern überhaupt jemals kann.)

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