Frage von xxxkristina, 40

Hallo sind vom Hochwasser betroffen und mieter in einer rrh. Unsere vermieter haben eine gebäudeversicherung mit elementar u wir müssen tgl die helfer?

Aufschreiben. Da die vermieter dafür geld bekommen. Jetzt ist es so das aber fast nur wir und unsere helfer diese arbeiten geleistet haben steht uns normal auch etwas geld zu die die versicherung unseren vermietern ausbezahlt hat von den arbeitsstunden. Meine sind jetzt schon genug bestraft. Hochwasser war am 1.6.16 und können ca erst wieder frühjahr 2017 einziehen

Expertenantwort
von Gerhart, Community-Experte für Mietrecht, 16

Du musst zunächst eine finanzielle Forderung deinem Vermieter nachweislich unter Fristsetzung übergeben, am besten durch Einwurfeinschreiben. Verstreicht die Frist fruchtlos, befindet sich der Vermieter im Verzug. Daraufhin lancierst du eine gerichtliche Mahnung, der bei Widerspruch des Vermieters deine Zahlungsklage innerhalb von 6 Monaten folgen muss, wenn eine Gericht über deine Schadensersatzforderung entscheiden soll.

Wenn die Wohnung aktuell unbewohnbar ist, wo wohnst du jetzt? Wer bezahlt die Miete? Auch hier könnten Schadensersatzansprüche entstanden sein.

Antwort
von MancheAntwort, 24

die Gebäudeversicherung zahlt nur die Schäden am Gebäude....

... und nicht die des Inventars..... dafür kommt nur EURE Hausratversicherung auf !

Kommentar von xxxkristina ,

Ja aber wir als mieter haben wasser gepumpt, schlamm beseitigt, böden rausgerissen, trockner ausgeleert tgl paar mal und daher mussten wir die arbeitsstunden aufschreiben weil die versicherung das bezahlt

Kommentar von schleudermaxe ,

... die Mieter haben......

Die Rechnung bekommt dann der, der den Auftrag hierfür ausgelöst hat, oder übersehe ich etwas?

Kommentar von bwhoch2 ,

Bei vielen schlimmen Hochwasserereignissen der letzten Monate oder Jahre konnte man erkennen, dass eine riesige Hilfsbereitschaft durchs ganze Land gegangen ist. Viele Menschen haben eigens ihre Freizeit dafür geopfert, dass sie in Gummistiefeln und bewaffnet mit Schaufeln, Besen und anderem Reinigungszeugs los gezogen sind in die Hochwassergebiete, um dort zu helfen und zwar ohne Bezahlung. Einfach nur so aus Hilfsbereitschaft, um den Betroffenen deren Schicksal zu erleichtern. So war es jedenfalls auch um den 1. Juni in Niederbayern zu beobachten. Die Hilfsbereitschaft war so stark, dass man am Ende aufrufen musste dazu, nicht mehr zu kommen.

Und diese Helfer haben Wasser gepumpt, Schlamm beseitigt, Böden rausgerissen, Trockner ausgeleert und vieles vieles mehr und am Ende haben sie nicht danach gefragt, wer nun wieviel Lohn dafür bezahlt.

Ihr als betroffene Mieter dagegen, wollt Eure Arbeitsstunden bezahlt bekommen!

Das wäre allenfalls dann zu verstehen, wenn der Vermieter für Eure Arbeitsstunden nachweislich Geld von der Versicherung bekommen hat. Ist das so?

Antwort
von schleudermaxe, 14

Da kann aber etwas nicht stimmen.

Wenn denn der Mietgegenstand nicht mehr bewohnbar ist, wird ja auch keine Miete mehr fällig und die Bewohner ziehen vorübergehend in eine andere Unterbringung, oder übersehe ich etwas?

Wir Vermieter zwingen keinen Mieter für uns zu arbeiten und kostenfrei schon gar nicht. Also bitte!


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community