Frage von Picasso25, 66

Hallo, muss man für etwas bezahlen, wenn man nicht darauf hingewiesen wurde, dass es kostenpflichtig sein wird?

Wir bauen gerade ein Haus und haben dafür einen unabhängigen Bausachverständigen angeheuert. Wir haben einen Festpreis ausgemacht für eine bestimmte Anzahl an Baustellenbesuchen, sowie eine fachgerechte Bauvertragsprüfung. Da wir mit der voherigen Baufirma Schwierigkeiten hatten, und der Bausachverständige uns da schon vertreten hatte und somit sämtliche Schriftwechsel mit der damaligen Baufirma noch vorliegen hatte, da er diese auch geführt hatte, haben wir ihm gefragt ob es möglich ist uns diese Schriftwechsel zusammenzustellen damit wir damit eventuell zum Anwalt gehen können. Er hat uns also alles zusammengestellt und nichts weiter dazu gesagt und dies ist nun circa 3 monate her. Nun möchte er plötzlich eine Rechnung dafür ausstellen. Ist dies rechtens ? Gruß

Antwort
von Relativegal, 56

Im Prinzip hat er gearbeitet und das muss bezahlt werden. Ich frage mich nur ob diese unterlagen schon vorhanden waren oder noch angefertigt werden mussten. Es ist eine Frechheit für schon vorhandene unterlagen zu bezahlen, es ist aber keine frechheit Geld dafür zu verlangen wenn diese erst erstellt werden mussten. Bin leider kein Jura profi aber hier fällt einer rum der so heisst vllt kann er dir helfen und hat ne lösung. Such ma den Herr "JuraProfi".

Kommentar von Picasso25 ,

wie kann ich hier jemanden suchen ?

Kommentar von macqueline ,

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Antwort
von oliberlin, 66

Das dürfte wohl rechtens sein. Ihr habt zusätzliche Leistungen angefordert (das Zusammenfassen und Kopieren des Schriftverkehrs), die kann der Sachverständige sicherlich auch in Rechnung stellen.

Kommentar von Picasso25 ,

das ist mir schon klar aber muss er das nicht vor erbringung der leistung bekannt geben , dass es kostenpflichtig sein wird und nicht erst nach 3 monaten damit drohen ?

Kommentar von oliberlin ,

Das sollte einem bereits der gesunde Menschenverstand verraten, dass kein Dienstleister umsonst Leistungen erbringt, auch nicht wenn es nur um das Zusammenfassen von bereits vorhandenem Schriftverkehr geht.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

er hat 6 Monate Zeit, die Rechnung für die Leistung zu erstellen (da mit einem Grundstücksumsatz "behaftet"), die Verjährung beträgt 3 Jahre. Sei froh, dass die Rechnung zeitnah gekommen ist.

Antwort
von wurzlsepp668, 36

lt. Sachverhalt wurde ein Festpreis für Baustellenbesuche usw. ausgemacht.

Die Beauftragung zur Zusammenstellung des Sachverhaltes war also separat. wieso soll er dies nicht abrechnen dürfen? Ich gehe davon aus, dass der Schriftverkehr Dir bereits vorgelegen hat, d.h. es wäre ein leichtes gewesen, diesen selber zusammenzustellen und dann dem Anwalt zu übergeben. wie lange hättest Du dafür gebraucht?

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