Frage von evi9000, 59

Hallo, Mein Opa verstarb diesen Februar. Wir liebten ihn alle sehr. Morgen hat er Geburtstag ich habe Angst davor. Kann mir jemand helfen?

Also mein Opa verstarb 5 tage nach meinem Geburtstag im Februar. Er starb an Krebs nachdem er zweieinhalbjahre gekämpft hat. Und jetzt habe ich Angst einmal das ich ihn vergessen könnte und vor morgen da hat er Geburtstag. Meine Oma trägt seit seinem Tod nur noch schwarz. Und neben ihrem Ehebett steht ein Bild von ihm und immer wenn ich an ihn denke muss ich weinen, weil er solange bei mir war und jetzt alles vorbei ist. Ich weiss erst seit ein paar Wochen was alles passiert ist es wurde mir zweieinhalbjahre verschwiegen. Und mama erzählt mir immer so tolle Sachen von ihm und ich er­in­nern was nicht wenige sind. Ich vermisse ihn so sehr und jetzt ist es schon mehr als einhalbes Jahr her das er verstarb. Ich hoffe jemand kann mir helfen. Dankeschön im vorraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von stine2412, 16

Ach  evi, du tust mir so leid! Das war sicherlich das erste Mal, dass der Tod in deinem engeren Familienumfeld zugeschlagen hat? Darf ich dir etwas  Tröstendes aus der Bibel erzählen, woran ich glaube? Denn letztendlich kann nur Gottes Wort dir die Wahrheit über den Tod erzählen.

So weit wir zurückdenken können, sind die Menschen gestorben. Aber hast du dich schon einmal gefragt, warum der Tod ein so schlimmes Trauma auslösen kann? Die Antwort ist, dass der Tod gar nicht vorgesehen war, er ist etwas Unnatürliches. Wir unterliegen dem Todesurteil, dass Gott damals über Adam und Eva verhängte - es war ein Gen-Defekt, der uns altern und sterben läßt. Aber die Sehnsuch nach der  Ewigkeit hat Gott in unseren Herzen gelassen.„Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“ (Prediger 3:11, Lutherbibel). Wir möchten die Schönheit der Erde für immer genießen, nicht nur rund 80 Jahre. Das ist unser Herzenswunsch. Denke nur an die alten Ägypter, auch sie und viele andere alten Völker, konnten sich nicht mit dem Tod abfinden.

Warum hat Gott uns nun aber die „Ewigkeit“ ins Herz gelegt? Bestimmt nicht, um uns zu frustrieren. Vielmehr verspricht er uns, dass der Tod einmal besiegt wird und Menschen ewig leben können. Davon ist in der Bibel wiederholt die Rede. Wenn man den Bericht im ersten Buch Mose liest, dann steht da nicht nur etwas davon, dass wir sterben müssen, sondern auch, dass Gott von Anfang an dafür gesorgt hat, dass sein Vorsatz hier auf der Erde von diesem zum Dämon/Satan mutierten Engel nicht kaputt  gemacht wird. Es heißt dort, dass Gottes Same (der spätere Jesus Christus) dem Teufel und seinen Genossen den Kopf zertreten wird - also endgültige Vernichtung. Das bedeutet auch, dass dann der Tod nicht mehr sein wird.

Aber was ist mit den Milliarden Verstorbenen, zu denen ja auch dein Opa gehört? Kennst du Begebenheiten aus der Bibel, durch die Jesus Christus damals hier auf der Erde Wunder wirkte? Er auferweckte einige Toten! Warum tat er das? Ganz einfach, er wollte den Menschen zeigen, wie es in seinem Königreich sein wird, das er von seinem Vater bekam und um das Jesus uns auch im "Vater unser" auch beten lehrte: "Dein Königreich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde."

Es gibt noch eine schöne Bibelstelle - mein Sohn hatte diese einmal zwei syrischen Brüdern in arabisch zu lesen gegeben, weil sie erzählten, was sie alles erlebt hatten und welche Angst sie um ihre Angehörigen in Syrien haben - sie fingen an zu weinen. Hier ist die Stelle aus Offenbarung 21:3  Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt(Regierung) Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ Auch der Gen-Defekt!


Ich hoffe, evi, dass dich diese Worte etwas getröstet haben. Du kannst deinen Opa wiederbekommen; das hat Gott versprochen und er kann nicht lügen.

Kommentar von evi9000 ,

Leider war es nicht das erste mal miene uroma verstarb vor ungefähr 4 jahren aber da war es nicht so krass wie bei meinem Opa, weil ich ihn jeden Tag gesehen hab seit dem ich sehen kannund bei meinem Opa kam der Krebs ja noch dazu. Bei meiner Uroma war das eben nicht der fall und ich hab sie naja nicht besonders oft gesehen. aber es hat mir weiter geholfen DANKE

Kommentar von stine2412 ,

Darüber freue ich mich sehr, Evi! Aber dein "Danke" schicke ich weiter nach oben, mein Danke gleich dazu. Denn nicht nur dich tröstet Gottes Zusage auf eine Auferstehung!

Antwort
von labertasche01, 22

Das dauert bis das besser wird.
Denke an die schönen Dinge. An Erlebnisse mit deinem Opa.
Setzt euch zusammen und redet über schöne Erinnerungen.

Antwort
von Grautvornix, 27

Trauer brauch Zeit, es wird mit den Jahren weniger und leichter für dich, aber ganz vergessen wirst du ihn nie.

Geh doch morgen zu deiner Oma, dann seid ihr nicht alleine, sie wird sich sicher freuen.

Antwort
von maja237, 21

Du wirst ihn niemals vergessen können.

Antwort
von Yazz96, 20

Du musst keine angst haben

Die Situation ist völlig neu für dich aber der Tod gehört zum leben dazu also überlege lieber wie du ihn in Ehren halten willst

Stoßt auf ihn an und und gedenkt ihm positiv.. macht keinen trauertag erinnert euch warum seine zeit gut war

Antwort
von comhb3mpqy, 10

Hallo,

Du kannst mit einem Menschen darüber reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Kommentar von evi9000 ,

Ich glaube auch an das Leben nach dem Tod, manchmal fällt es mir leicht und manchaml so schwer

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Antwort
von Walum, 19

Mein Beileid!

Behalte ihn so in Erinnerung, wie Du ihn am liebsten hattest.

Langsam an Krebs zu verrecken ist furchtbar und Du kannst dankbar sein, dass Dir das vorenthalten wurde. 

Kommentar von evi9000 ,

Ich habe es mit bekommen meine mam sagte es mir sobald wie es nur ging ich glaube das waren so 1-2 tage nach der diagnose. Leider wurde mir verschwiegen das er in einem Buch vorkanm also das er als "Testobjekt" so seh ich das benutzt wurde. Es ist ein Buch über Christrose. Also am Anfang bekam er übermäßig viel spritzen. So an Weinachten vor seinem Tod bekam er so ein Krankenhausbett und ich hielt seine Hand wenn ich bei ihm war und das fehlt mir sehr zu sehr. Ich bakam alles mit leider.
 

Kommentar von Walum ,

Auch wenn das ein bisschen doof klingt: Die Zeit heilt alle Wunden. Jedenfalls derartige. Es ist völlig okay, zu trauern. Lass es ruhig raus, aber vergiss dabei nicht, zu leben. Das hätte er auf jeden Fall gewollt.

Kommentar von evi9000 ,

Die Zeit heilt alle Wunden aber keiner sagt das die Narben bleiben... sehr schönes Zitat das genau diese Situation wiederspiegelt.

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