Hallo liebe Gutefrage.net Community! Ich habe eine Frage und da die Zeichen hier sehr begrenzt sind fange ich einfach mal im nächsten Text Feld an.?

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3 Antworten

Das die Situation für dich unbefriedigend ist, kann ich verstehen, allerdings bin ich mir gerade nicht ganz sicher ob du deiner Mutter nicht eventuell Unrecht tust, den Fehler bei ihr bzw. ihrem Umgang mit Geld zu suchen.

Du sagst das dein Vater z.B. keinen Unterhalt zahlt und du scheinst davon auszugehen das es möglich ist vom Kindergeld allein die Kosten zu decken, die für ein Kind anfallen (dem ist nicht so).

Es ist aus deinem Text heraus nicht zu erkennen, ob du Kenntnis über die laufenden monatlichen Lebenshaltungskosten hast - also weißt was Miete, Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen etc. kosten.

Die Überlegung deinerseits in eine WG zu ziehen bei 230 Euro Einkommen im Monat sagt mir, das dir die Dimensionen in Sachen Lebenshaltungskosten noch nicht so wirklich bekannt sind.

Setz dich doch mal mit deiner Mutter zusammen und lass dir von ihr mal auflisten, was da alles so an Ausgaben anfällt.

Miete, Strom, Wasser, Heizung, GEZ, Telefon, Internet, Versicherungen, Benzin und Steuern (falls Auto vorhanden), Verbrauchsartikel (Klopapier, Shampoo, Waschmittel etc.), Lebensmittel. 

Ggf. gibt es auch Schulden, die davon monatlich getilgt werden müssen. HIn und wieder müssen Reparaturen eingeplant werden oder gar der Ersatz diverser Gerätschaften.

Bedenke, das der Unterhalt, den dein Vater eigentlich zahlen müsste, fehlt. Unterhalt steht deiner Mutter und dir ja nicht aus Spaß zu oder damit man sich davon das neueste Handymodell kaufen kann, sondern der soll eigentlich helfen die Notwendigkeiten des Lebens zu finanzieren

1000 Euro mögen sich viel anhören, können aber je nach Region und persönlicher Situation schlicht zu wenig zum Leben sein, selbst wenn man bemüht ist sparsam zu leben.

Das andere Kollegen ihr Geld komplett für Vergnügen verpulvern können, nagt natürlich an einem, wenn man selbst einen Teil seines Geldes für so banale Dinge wie Nahrung abdrücken muss. 40 Euro, die du abgibst, sind unter'm Strich aber auch nicht viel. (mal als Vergleich - ich habe in meiner Lehrzeit 150 DM abgeben müssen - das entspricht etwa 80 Euro).

Natürlich hätte man es gern besser, aber andererseits - sei doch froh, das du jetzt etwas dazu beitragen kannst, das es zu Hause genug zu essen gibt.

Du bist in einem Alter in dem es durchaus nicht zu viel verlang ist auch etwas Verantwortung dahingehend zu übernehmen. Das gehört zum Erwachsen werden genauso mit dazu, wie eben mehr Freiheiten zu haben.

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Ich kann dich gut verstehen, bei uns war das Geld auch immer knapp, mein Vater starb, als ich ich 5 war und mein Bruder gerade 2 Monate, an Witwenrente kam da nicht viel.

Du schreibst nicht wie dein Verhältnis zu deiner Mutter ist, könnt ihr gut miteinander sprechen?

Holjan hat ja geschrieben, das ihr erst mal die Fixkosten ermitteln müsst,

Dann bleibt ein Rest, mit dem alles andere Finanzieren müsst.

Was ihr an Kleidung habt, weiß ich nicht, aber ihr könnt abschätzen was da in naher Zukunft benötigt wird.

Dafür könnt ihr noch jeden Monat was zurücklegen, und der Rest ist dann für Nahrungsmittel, den teilt ihr durch die Tage des Monats, und habt dann einen Betrag den ihr täglich ausgeben könnt.

Natürlich nicht jedenTag einkaufen, sondern einen Plan machen was gebraucht wird, dann nach Angeboten schauen, wo gerade was billig ist, und dann dort Einkaufen.

Ein Beispiel, bei Netto (nicht mein lieblings Laden, aber ich muss auch sehen wie ich klar komme), da ist der Kaffee den ich gerne trinke immer mal im Angebot, der kostet dann statt 4,99 nur 3,33, dann kaufe ich dort vieleicht für 2 Monate.

Dann hab ich zwar weniger für den Monat, aber das ist nur am Anfang ein Problem, nächsten Monat, habe ich dann mehr, da ich keinen Kaffee brauche.

Bis der alle ist, gibt es wieder ein Angebot.

So könnt ihr einen Plan für fast alles machen.

Immer sehen, wo gerade was günstig ist und dann so einkaufen, wenn du einen Monat, in dem irgendwo gerade was billig etwas mehr dazu gibtst, dann hast du evtl. nächsten Monat nichts abzugeben.

Wenn ein Kühlfach oder gar eine Kühltruhe vorhanden ist, dann kann man mehr Kochen und einfrieren.

Weiterhin sehen ob irgendwo was einzusparen ist, oder es Möglichkeiten gibt, was dazu zu verdienen, betrifft wohl nur dich, da deine Mutter krank ist.

Versuchen clever einzukaufen.

Wenn Natürlich nach den Fixkosten nur 100 € übrig sind, dann ist es auch damit kaum zu schaffen.

Der Monat ist zu ende, am besten gleich anfangen.

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Du bist erwachsen. Sprich Deine Mutter mal auf die Situation bei Euch an, bitte sie darum, dass ihr Euch mal zusammen hinsetzt und überlegt, wo das Geld bleibt. Was kostet z.B. allein Eure Miete? Strom, Telefon etc? Wieviel bleibt da für anderes übrig?

Gibt es vielleicht noch die Möglichkeit, Wohngeld etc zu beantragen?

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