Hallo liebe Gemeinde, kann mir jemand dieses Phänomen der technischen Mathematik erklären?

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2 Antworten

So schlecht sind die theoretischen Berechnungen nicht, aber es ist natürlich wichtig die Zusammenhänge zu verstehen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Bei Biegung weist die äußerste Randfaser die höchste Spannung auf, die benachbarten "Faser" tragen aber bei Grenzbelastungen mit und übernehmen quasi die Überlast. Das ist dann bei verschiedenen Werkstoffen auch unterschiedlich. Bei reinem Zug ist dieser Effekt nicht möglich, weil alle "Fasern" gleich hoch belastet sind. Bei Kerben ist der Stütz-Effekt besonders deutlich.

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Was genau wundert sich daran?

Leg doch mal Bauklötze aufeinander und stell dich drauf - siehe da die halten Druck sehr gut aus auch ohne Verbunden zu sein.

Als nächstes versuche die Klötze an die Decke zu stapelt - da halten die auf Zug nichtmal ihr Eigengewicht.

Es ist also schon auf der Praxis bekannt, das Werkstoffe unterschiedlich auf unterschiedliche Lastarten reagieren.

Bei Biegung gibt es 2 zu berücksichtigende Einflüsse:
die von die genannte Festigkeit ist nämlich lediglich die Streckgrenze und gar nicht die Zugfestigkeit. Beides wird meist an einem Stab ermittelt dessen ganzer Querschnitt mit dieser Spannung belastet wird.
Bei einem Biegequerschnitt erfährt aber nicht der Gesamte Querschnitt diese Spannung. Hierbei wirkt sich dann auch die Querdehnung aus.

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Kommentar von ToniCalabaza
11.11.2016, 11:53

InneresKräfteSystem? da braucht man nichts stapeln...

Die Stoffe sollen ja Belastungen standhalten, deswegen erwähn ich auch nichts von Zugfestigkeit(Rm). Das ist ja bekanntlich der Moment, wenn ein Stoff sich anfängt plastisch zu verformen.

Aber diese Querdehnung kenn ich nicht, ich gehe mal rumforschen...

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