Frage von oiAndi, 93

Hallo liebe Gemeinde, ich bin neu hier, aber such mit äußerst dringlichen Anlass. Meine Oma (82) hat Arterienverschluss. Gibt es Methoden Blutverklumpung zu un?

Hallo liebe Gemeinde. Ich suche dringendst nach Rat in Sachen Blutverklumpung. Meine Oma liegt seit zwei Wochen im Krankenhaus und hat an ihrem Bein schon mehrere Operationen hinter sich zum Aufbessern des Arteriendurchflusses des Blutes. Jedoch setzten sich nun letztendlich auch die künstlichen Arterien zu, weil ihr Blut verklumpt. Gibt es irgendjemanden in der Gemeinschaft, der sich damit auskennt, Erfahrungen gemacht oder wie ich als Dritter rat- und machtlos daneben stand? Um schnelle Antwort würde ich mich freuen, allein der Tatsache geschuldet, dass man bei jemandem Gehör findet. Liebe Grüße.

Antwort
von Tanzistleben, 32

Hallo Andi,

du kannst ganz beruhigt sein, deine Oma erhält im Krankenhaus bestimmt die bestmögliche Behandlung. Sie wird auf jeden Fall mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt und man wird sich bestimmt bemühen, sie so gut wie möglich zu mobilisieren. 

Wie beweglich ist die Oma denn noch? Kann sie noch ein bisschen spazieren gehen? Wenn nicht, dann kommen sicher täglich Physiotherapeuten zu ihr, die Übungen mit ihr machen, oder sie dabei unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen.

Vertraue den Ärzten, sie wissen, was sie tun und wollen deiner Oma helfen. Bitte bring nur ja keine hier angeratenen Medikamente der Oma ins Krankenhaus. Auch wenn das noch so lieb gemeint ist, könnten damit schwere Schäden angerichtet werden und es könnte zu fatalen Wechselwirkungen kommen.

Die Ärzte im Krankenhaus sind bestens ausgebildet und brauchen sicher keine "Einflüsterungen" von außen. Der Zustand deiner Oma wird genauestens überwacht und etwa 3 x pro Tag unter Ärzten und Schwestern besprochen (bei jeder Dienstübergabe, also morgens und abends und nach der Visite am Vormittag). Dabei wird die Behandlung jeweils an den aktuellen Zustand angepasst und es wird besprochen, ob noch Kollegen anderer Fachrichtungen hinzugezogen werden (= Konsiliarärzte) sollten, etc. Du kannst wirklich beruhigt sein, dass deine Oma bestens betreut und behandelt wird. Hab Vertrauen!

Alles Gute für deine Oma und gute Besserung!

Liebe Grüße

Lilly "Tanzistleben"

Antwort
von Negreira, 16

Daß Du Dir um Deine Oma Sorgen machst, verstehe ich nur zu gut.Aber ich bin ganz sicher, daß sie im Krankenhaus die bestmögliche Versorgung  bekommt. Und, ganz ehrlich: Ich kann mir nicht vorstellen, daß die behandelnden Ärzte sich von einem Außenstehenden, der sein Wissen nur aus dem Internet bezieht, die Art der Behandlung vorschreiben lassen.

Niemand von uns kennt die Befunde Deiner Oma, alles Medikamente sind verschreibungspflichtig. Selbst wenn wir Dir die alternative Wundermedizin (die ist nicht gibt) nennen könnten, muß ein Arzt diese verschreiben und Risiko und Nutzen abwägen.

Jeder Mensch ist anders, das siehst Du schon an den Antworten hier, jederhat andere Erfahrungen. Die sind nicht 1:1 übertragbar. Bitte laß die Medizinleute ihre Arbeit machen. Alles Gute für Deine Oma.

Antwort
von PurpleRacoon, 48

Kümmern sich denn die Ärzte da nicht drum?

Also da kann eigentlich wirklich nur ein Arzt helfen...aber ich versuchs trotzdem Mal mit ein paar Tipps:

-Viel Wasser trinken (verdünnt das Blut)

-Viel Bewegung, sofern möglich. Also spazieren gehen etc. (weniger Verklumpung, Kreislauf wird angeregt)

-Beine nicht überschlagen, nicht zu lange sitzen (gegen Verklumpung)

-Ansonsten gibt es natürlich auch blutverdünnende Medikamente oder Antiverklump-Medikamente, wie z.B Aspirin etc. Aber diese sollte deine Oma nicht ohne Absprache mit dem Arzt einnehmen, wegen der Nebenwirkungen o.Ä.

Kommentar von Griesuh ,

purpleRacoon: Also spazieren gehen etc. (weniger Verklumpung,

Das könnte in der Akutphase tödlich enden. Stichwort Thrombose!!!!

Kommentar von PurpleRacoon ,

Daher habe ich geschrieben "sofern möglich". Ich hätte es jedoch noch klarer ausdrücken müssen, mein Fehler.

Antwort
von sualk2005, 53

L-Argenin mit L-Lysin hilft Arterien frei zu halten bzw. wieder frei zu "sprengen"

"Arginin ist die einizge Vorstufe des Neurotransmitters Stickstoffmonoxid (NO). NO wird in den Gefäßinnenwänden (Endothelzellen) freigesetzt. Die Menge an freigesetztem NO steuert die Gefäßspannung, also die Weitung bzw. Verengung und damit den Blutdruchfluss und den Blutdruck. Im Alter steigert sich der Bedarf an L-Arginin. Steht nicht genügend L-Arginin zur Verfügung, kann der Körper den Prozess der Gefäßerweiterung nur eingeschränkt aktivieren.

Verengte, unflexible Gefäße führen zu erhöhtem Blutdruck und schlechterer Durchblutung insbesondere kleinerer Gefäße (Kapillaren)"

Kannst aber selbst mal googeln, Gute Besserung für deine Oma

Antwort
von Spielwiesen, 23

Nachdem ich schon zwei gute Antworten gelesen habe, die die URSACHE und nicht nur die SYMPTOME abdecken, hier noch etwas aus meinem Wissensbereich: Vitamin K2 supplementieren, und viiiiiiel klares Wasser (kein Mineralwasser) trinken.

Vitamin K2 bewirkt, dass Kalzium an die RICHTIGE Stelle im Körper transportiert und dort eingelagert wird, und zwar in die Knochen. Zusätzlich sorgt es dafür, dass bereits bestehende Ablagerungen in Arterien (also Arteriosklerose) und Gewebe abgebaut werden, also die Kanäle werden freigeputzt. Vitamin K generell hält das Blut flüssig und die Gefäße dicht.

Leider weiß das wohl kein Arzt und erst recht kein Krankenhaus - die geben sich mit kleinen preiswerten Vitaminen doch nicht ab, solange es lukrativere Möglichkeiten gibt. Vitamin K2 hat etwas mit ERNÄHRUNG und nicht mit KRANKHEIT zu tun!

Ich würde in diesem Fall die Variante mit 200 Mikrogramm nehmen. Es gibt auch Vitamin K2 in Tropfenform, sogar mit Vitamin D hochdosiert zusammen. Zum Glück wissen es manche, die retten sich selbst. 
Das Buch dazu: 'Vitamin K2 und das Kalzium-Paradoxon' - liest sich wie ein Krimi, wenn das bloß die Ärzte wüssten und anwendeten!

Das andere Mittel ist Vitamin C, ebenfalls als Hochdosispräparat, z.B. als Infusion (Pascorbin 50 ml mit 7,5 g Vit.C, PZN 581310, www.medizinfuchs.de/preisvergleich/pascorbin-injektionsloesung-50-ml-pascoe-phar...) oder wenigstens i.V. zum Injizieren (ich verwende diese hier: www.medizinfuchs.de/preisvergleich/vitamin-c-rotexmedica-injektionsloesung-10x5-...).

Ich hoffe, Du kannst etwas davon für deine Oma umsetzen. Ärzte werden allerdings nicht so zugänglich für diese Außenseitertipps sein, dessen bin ich mir sicher.

Was ich selbst noch machen würde: Mineralstoff Nr. 4 von Dr. Schüsslers Biochemie: Kali Chlor. D6 - von denen immer 2 Tabl. auf der Zunge zergehen lassen, mehrmals am Tag. Tja, und vielleicht noch 2 Tabl. Bullrich vital in Wasser auflösen  und trinken - das hilft immer. 

Alles Gute für die Oma!

Kommentar von Barbdoc ,

Gib deiner Oma auf keinen Fall unkontrolliert Vitamin K!  Das führt zu Wechselwirkungen mit verschiedenen blutverdünnenden Medikamenten, die durch Vitamin K wirkungslos werden.

Kommentar von Spielwiesen ,

Du hast recht. Du müsstest aber formulieren: '.... die durch Vitamin K nicht mehr gebraucht werden, weil das preiswerte natürliche Vitamin noch besser und nachhaltiger wirkt als das teure pharmazeutische Mittel zur Symptomunterdrückung.' Soviel Ehrlichkeit sollte sein!

Kommentar von Barbdoc ,

Arterielle Verschlußkrankheit und "Symptomunterdrückung" ist absoluter Unsinn. Bei einer so ernsten Erkrankung verbieten sich alternative Verfahren.

Antwort
von jogibaer, 8

Es gibt doch die "Blutverdünner Präparate" Jeden Tag eine kleine Tablette und die verhindert, dass sich das Blut verklumpt.

Noch besser wäre für deine Oma die Chelat- Therapie. Das wäre was. Leider will die offizielle Medizin nichts davon wissen.

In der alternativen Medizin hingegen wird diese Methode schon lange angewendet. Seit vielen Jahren ist sie bewährt.

Es sind Infusionen, welche Ablagerungen in den Arterien auflösen können. Alles geht dann durch die Blase weg. Es riecht dann etwas komisch, doch der Nutzen ist hervorragend. Der Erfolg kann mit Ultraschall kontrolliert werden.

Ich kenn mich hier aus und kann es deiner Oma wärmstens empfehlen.

Google nach "Chelat-Therapie" dann findest du bestimmt eine Adresse in der Nähe, wo du dich melden kannst.

Ich finde es sehr schade, dass die Krnakenhäuser diese Hilfe nicht geben wollen. Sie ist sicher und bewährt, und hat schon vielen Tausenden geholfen.


Antwort
von Marschel73, 18

Ich schließe mich der Antwort von sualk2005 an. Dazu würde ich aber auch noch Vitamin D3 20.000 Einheiten am Tag und OPC, eine Kapsel am Tag nehmen.

Antwort
von Griesuh, 7

Was erwartest du hier von Laien an Antworten, wenn deine Oma schon wegen der Thrombosen ( Blutverklumpung) im kRankenhasu versorgt und auch schon OP's erhalten hat.

Die Klinik wird das medizinisch erforderliche schon einsetzen und entsprechende Medikamnete wie z. B. ASS, Marcumar und oder Heparin inklektionen einsetzen.

Hier in GF wirst du sicherlich keine Antworten zur Behandlung erhalten.


Diese Frage solltest du den Ärzten in der Klink stellen.

Und wichtig ist: keine Medikamnete eigenmächtig ansetzen, so wie es hier einige vorschlagen, der Schuß nach Hinten könnte gewaltig sein, denn die Wechselwirkungen der Medikamente könnten tödlich enden.

Antwort
von Patrickson, 46

Du kannst der behandlung deiner oma im krankenhaus voll vertrauen. Sie werden ihr wohl liquemin spritzen um die antiquagulation des blutes hinunter zu setzten. Dh. Ihr Blut gerinnt weniger schnell, somit kommt es auch weniger schnell zu einer Blutverklumpung. Du kannst nichts tun, ausser der fachlichen Betreuung im Krankenhaus zu vertrauen. 

Antwort
von Durchgedrehter, 23

Kein Witz jetzt wenn du wider bei deiner Oma im Krankenhaus bist frage doch den Oberarzt oder auch die Oberärztin einmal nach dem Blutgerinnungsmittel  Marcumar ob sie deine Oma damit behandeln können könnte was sein für sie was hilft ! 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten