Hallo Leute, ich möchte für unser Unternehmen eine Preisliste in Excel erstellen die wir unseren Kunden aushändigen können, wie kann ich das am besten machen?

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3 Antworten

Hallöle Norbert,

na ist doch ganz einfach:

Du machst zuerst eine firmeninterne Liste, wo in der ersten Spalte der Artikel einer Kategorie bzw. Bereich zugeordnet wird, dann evtl. noch eine oder mehrere Unterkategorien bzw. Unterbereiche. Dann jeweils eine Spalte für den Hersteller, den Artikelnamen, ggf. die Artikelnummer etc.. Dann eine Spalte für den Einkaufspreis dann ein bis drei Spalten, wo man entweder den prozentualen Aufschlag eingeben kann oder den konkreten Mehrpreis in Euro oder den gewünschten Endpreis für den Käufer. Die Formeln solltest Du am besten so gestalten, dass die eine Zelle, die manuell ausgefüllt wird, automatisch bewirkt, dass die anderen automatisch ihre Werte berechnen und anzeigen, damit man einen besseren Vergleich hat. Weitere Spalten, wie Netto-Erlös oder die Anzahl, wie oft die Artikel auf Lager bzw. verfügbar sind, können auch sehr wertvoll sein.

So, wenn Du dann diese (wohl extrem umfangreiche) Liste fertig hast, nutzt Du in Excel ein zweites Tabellenblatt (also keine zweite Datei!) Hier fügst Du nun am besten die erste Artikelliste incl. Kategorien etc. mittels Verweisen(!) ein, also keine kopierte Liste, sondern Verweise, damit später keine unnötigen Fehler beim Ändern irgendwelcher Werte passieren! Dann fügst Du hier auch einen Verweis auf die jeweilige Zelle ein, die auf dem anderen Blatt den Endpreis nennt, ggf. auch mit zusätzlicher Nennung der Preise in Netto + Steuer = Gesamt. Dann gehört noch eine "gewünschte Anzahl"-Wahlmöglichkeit dazu, Fotos, Links, etc, etc... Das erste Blatt, sowie diverse Parts des zweiten, gehören natürlich später ausgeblendet bzw. Passwort-geschützt. Auch wäre zu überlegen, wie und wo der Preis am besten angezeigt wird, ob man mit einem Klick ggf automatisch eine Bestellung per E-Mail losschicken kann, usw. usw. usw....

Also, wenn ich hier noch mehr rein schreibe, hätte ich die Excel-Liste auch fast schon selber machen können.  ;-) 

Du siehst also, es ist ordentlich Aufwand, auch je nachdem, was alles Bestandteil der Liste sein soll, aber dafür auch individuell jederzeit anpassbar. Fragt sich nur, was sich mehr lohnt: selber machen oder extern vergeben bzw. externe Spezialsoftware nutzen.

Ich wette aber, nach kürzester Zeit wirst Du schon kein Bock mehr haben, die eeeeeeeelendig lange Liste weiterzutippen, egal, wie extrem hilfreich sie am Ende sein wird....  ;-)

Dennoch wohlgelaunte Grüsse,

wölfin

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Mir ist der Aufbau noch nicht ganz klar: Die Übernahme der Preise auf das Tabellenblatt 1 wird immer über sverweis passieren, das passt. Aber wo rechnest Du diese 30% Rabatt aus? Im Katalog oder in der Datenquelle? Hat diese Berechnung einen direkten Bezug zu der Frage mit Preiserhöhungen? Den kann ich nämlich nicht wirklich erkennen. Listenpreis mit sverweis übernehmen und dann die 30% rechnen oder erst rechnen und dann übernehmen. Geht beides, wird beides funktionieren.

Über die Filter kannst Du alle Artikel eines Lieferanten ermitteln. Ich nehme an, Du willst dann überall automatisch um 3% erhöhen. Das ginge mit Formeln, aber damit bekommst Du keine festen Werte hin.

Einfache Lösung s. Bild: Mit einer simplen Wenn-Abfrage die Preise in einer neuen Spalte erzeugen und nur beim ausgewählten Lieferanten erhöhen. Danach kopieren und als Werte über die bisherige Preis-Spalte einfügen.

Ansonsten mit Makro

Was aus meiner Sicht keinen Sinn macht wäre mit dem Sverweis auf die neue Spalte zuzugreifen. Da kommt zunächst schon der richtige Wert: Alter Preis * Preiserhöhung, aber spätestens bei der nächsten stimmt das nicht mehr, weil über die Formel kein neuer Basiswert gesetzt werden kann.

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Uh, das hört sich eher nach einer Aufgabe für eine Access-Datenbank an...

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Kommentar von Iamiam
15.10.2016, 00:05

Dazu mein sinngemäßer Standard-Kommentar:

Wenn man mit Access o.ä. umgehen kann: selbstverfreilich!

Es aber wegen ein oder zwei Problemstellungen extra zu lernen, wenn es mit Klimmzügen in xl auch geht: niemals!

Und die Dateigröße dürfte viel mehr von den Bildern bestimmt werden als von den sonstigen Daten!

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