Frage von LiaHoerner, 101

Hallo Leute, ich habe einen 9 Monate alten Labbi. Momentan üben wir verstärkt das Fuß-Gehen aber egal was ich mache er schaut mich nicht an, Lösungsvorschläge?

Antwort
von Unsinkable2, 7

egal was ich mache er schaut mich nicht an

Frage: Muss das "permanente Anschauen" wirklich sein? Dieses Verhalten ist völlig unnatürlich und widerspricht der "Hunde-Logik". Hunde brauchen den permanenten Augen-Kontakt nicht, vielmehr schauen sie "im normalen Leben" nur hin und wieder nach, ob es irgendwas an deinem Verhalten (Gestik, Körperhaltung, etc.) gibt, was für sie wichtig ist.

Wenn sie dich hingegen dauerhaft anschauen, dann zeigen sie damit normalerweise Aggression oder Angst an. Du musst deinen Hund also komplett von "natürlich" auf "unterwürfig" umpolen.

Das "permanente Anschauen" ist eine Grunddisziplin des sogenannten Obedience, also des "unbedingten Gehorsams". Es ist also echter Leistungssport für den Hund...

Wenn du also nicht auf diesen Leistungssport abstellst, dann muss der Hund dich auch nicht andauernd anschauen. Es reicht, wenn er aufmerksam wird und dich anschaut, wenn du etwas Neues oder Anderes von ihm verlangen möchtest.

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Trenne in jedem Fall alle Phasen voneinander und übe sie einzeln. Füge sie erst nach und nach zusammen und gehe immer wieder einen Schritt zurück, wenn du Schwächen feststellst. 

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Phase 1: Das Anschauen üben

  • Suche dir einen Ort, an dem ihr keine Ablenkung habt.
  • Setze den Hund links von dir ab. (Ziel: Am Ende soll er parallel zu dir sitzen; ihr schaut also beide in die gleiche Richtung. Aber fange ganz entspannt mit "Sitzen neben dir" an. Er lernt es mit der Zeit schon, "richtig neben dir zu sitzen".)
  • Nimm ein Leckerlie in die Hand und halte es vor dein Gesicht.
  • Mache den Hund darauf aufmerksam.
  • Jetzt schaut er dich an. Dafür wird er belohnt.

Das trainierst du so lange in einer Schleife, bis der Hund gelernt hat, dass er dich anschauen soll, wenn er neben dir sitzt. Du belohnst den Hund jedes Mal, wenn er dich anschaut. Und du wartest reglos, bis er dich anschaut. Das kann durchaus anfangs auch 30 Sekunden oder länger dauern. Notfalls hilf mit leisen Geräuschen nach, so dass der Hund seinen Kopf zu dir dreht (aber sitzen bleibt!).

Hat der das Prinzip verstanden, geht das eigentliche Training los: Unterbrich das Üben immer wieder mit lockerem Spiel. Rufe ihn völlig zufällig wieder zu dir, setze ihn ab und motiviere ihn, dich sofort danach anzuschauen. Gib ihm jedes Mal ein Leckerlie, wenn er dich anschaut. 

Schaut er dich geduldig über längere Zeit an, gib ihm immer wieder Leckerlie dafür. Anfangs so alle 10 Sekunden; später in immer größeren Zeitabständen.

Die Übung ist erfolgreich, wenn dein Hund dich beim Sitzen neben dir quasi "vollautomatisch" die ganze Zeit anschaut und nur gelegentlich mal kurz den Blick wegnimmt. (Wie gesagt: Völlig unnatürlich, aber zum "Dauer-Anschauen" - auch beim "Fuß-Laufen" - sehr sinnvoll, weil es ihm das Verständnis in den folgenden Schritten leichter macht.)

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Phase 2: Das Anschauen beim Fuß-Laufen üben

Wie "Fuß laufen" gelernt wird, zeigen dir unzählige Videos auf Youtube. Suche dir "deinen Style" raus, denn nicht jede Variante eignet sich für jeden Leinenhalter und/oder Hund. Aber es gibt für jeden was.

Da Labradore tierisch verfressen sind, kannst du hier mit "Leckerlie in der Hand" das Fuß-Laufen trainieren. Halte die Hand auf halbem Weg zwischen deinem und seinem Gesicht. Wenn er sich abwendet, halte die Hand etwas mehr zu seinem Gesicht. Wenn er sich dir zuwendet belohne ihn anfangs; später halte die Hand mehr in Richtung deines Gesichts. 

Übe das viele, viele Stunden lang; auch, wenn es scheinbar schon ganz gut sitzt. Wie gesagt: Es ist unnatürliches Verhalten und du musst durch die Instinkte durch. Vermeide also Rückfälle von vornherein, indem du wirklich ausdauernd immer und immer weiter übst.

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Phase 3: Der erste Schritt

Um ihn dazu zu bewegen, dich sofort beim Losgehen anzuschauen, beginnst du bei Phase 1: Du setzt den Hund neben dir ab und wartest, bis er dich ausdauernd anschaut. (Das belohnst du immer und immer wieder.)

Sobald er das macht, gehst du langsam mit ihm los. Einfach nur einen Schritt vorwärts. Schaut er dich immer noch an, gibt's Belohnung. Schaut er dich nicht an, setzt du ihn wieder ab und beginnst von vorn.

Sei hier wirklich geduldig! Das kann ein paar Stunden dauern, aber er bekommt es raus. Labradore sind verfressen genug, dass sie sich wirklich Mühe geben.

Wenn der erste Schritt klappt, wird der zweite gemacht ... und so weiter. Und anfangs gibt's bei jedem oder jedem zweiten Schritt ein Leckerlie.

Normalerweise verselbständigt sich das sehr schnell, wenn erst mal der Anfang geschafft ist. Dein Hund wird begreifen, dass er dich anschauen soll, wenn er neben dir sitzt und wenn er bei Fuß geht.

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WICHTIG: Du musst durch die natürlichen Instinkte durchkommen. Und der Labrador hat ungefähr die Aufmerksamkeits-Spanne einer Fruchtfliege. DU musst also WIRKLICH GEDULDIG sein und es immer und immer und immer wieder üben. Belohne ihn für den winzigsten Schritt, den er richtig macht. (Auch, wenn du ihn so wochenlang aus der Hand fütterst, weil er so viele Leckerlie bekommt, dass er kein sonstiges Futter mehr braucht.)

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Gegenvorschlag: "unbedingter Abruf"

Statt mit ihm "unbedingten Gehorsam" zu üben, solltest du vielleicht auf "unbedingten Abruf" abstellen. Das heißt: Bringe deinen Hund dazu, in jeder - wirklich JEDER - Situation sofort(!) zu dir zurückzukommen, wenn du ihn rufst. Im Idealfall lässt er alles stehen und liegen (ganz egal, wie interessant es ist) und spurtet ohne Umweg oder langsamer zu werden zu dir zurück.

Das ist SEHR VIEL HILFREICHER im "normalen Leben", weil du ihn so sicher aus jeder Gefahr rausholen kannst. 

Denn nein, nur weil er dich beim Fuß-Laufen anschaut, heißt das nicht, dass er nicht 50 oder 100 Meter von dir entfernt völlig weltvergessen sein eigenes Ding durchziehen kann...

Kommentar von Isildur ,

Schön den aufbau erklärt. Nur das Labrador Retriever keine Konzentrationsfähigkeit haben, gerade von den Retrievferrassen wird doch schon in der Beschreibung eine  hohe Steadiness gefordert, eben "die umfassende Ruhe, Nervenfestigkeit und Konzentrationsfähigkeit bei der Arbeit". Wäre ja auch sonst irgendwie Kontraproduktiv für den Bereich, für den Labradore eingesetzt werden/wurden

Kommentar von Unsinkable2 ,

Oh, verwechsle es bitte nicht: Sie sind bei der Ausführung der (klassisch-natürlichen!) Arbeit überaus präzise und präsent. Doch was ihre Fähigkeit betrifft, dich (unnatürlich!) aufmerksam anstarren zu können ... na ja ...

Kommentar von Isildur ,

Dann kenne ich wohl nur aus der Art geschlagene Retriever^^

Kommentar von LiaHoerner ,

Ja das Abrufen ist auch so ein Ding, er hört draußen kaum bis fast garnicht, ich weiß nicht ob es daran liegt das er mitten in der Pubertät ist aber er hört wirklich kaum auf ein "hier" egal was ich machen, wenn ich einfach weg gehe, oder mir die Seele aus dem Hals schreie, auch Leckerlis bringen nichts, hast du einen Tipp?:)

Kommentar von Unsinkable2 ,

Das Geheimrezept ist "Geduld". ;)

Vorbereitung

Lege dir eine lange Schleppleine zu. (Eine Wäscheleine oder Zeltleine tut's auch.) Sie sollte so ca. 15, 20 Meter lang sein. (Das ist "übliche" Schleppleinen-Länge. Du kannst aber auch sehr viel längere Leinen nehmen, solange der Hund sie schleppen kann.

Dann packst du tonnenweise Leckerlie ein und setzt dich mitten auf eine größere Wiese (auf der es möglichst keine fremde Ablenkung durch Hunde oder so gibt).

Schritt 1: Die Regeln erklären

Jetzt lässt du den Hund an der langen Leine einfach in Ruhe. Er wird anfangen, sich selbst zu beschäftigen. 

Ab hier stellst du das Quatschen und Bewegen ein. Du bist ein Fels. Ein stummer Fels, der nur Geräusche macht, wenn es erforderlich ist.

Sobald er sich nicht mehr mit dir befasst, rufst du ihn ganz liebevoll, sanft und leise. Nur EINMAL seinen Namen und das "Komm!"-Kommando. (Hier!, Zu mir!, oder was auch immer du da hast)

Kommt er zu dir, gibt's sofort Belohnung. (Anfangs schiebst du ihm sofort und stumm ein Leckerlie zwischen die Zähne; später gibt's zuerst ein warmes, super-freundliches, aber nicht allzu übertriebenes verbales Danke-Schön! und danach das Leckerlie.)

Kommt er nicht, zupfst du einmal sanft an der Leine. Nicht rucken. Es geht nur darum, dass er merkt: "Mööönsch, was war das denn?" Dann rufst du noch einmal. Wieder ganz liebevoll, sanft und leise. Und wieder nur Name + "Komm!"-Kommando. (Notfalls geduldig wiederholen, bis er irgendwann doch mal kommt.)

Tipp: Hunde brauchen keine lauten Töne. Es muss nur laut genug sein, dass sie es hören können. (Und die meisten hören verdammt gut. Gerade Labradore, denen Futter und/oder Lob in Aussicht gestellt wird.)

Schritt 2: Lasst die Spiele beginnen

Dein Hund kennt nun die Regeln: Du rufst, er kommt, dafür gibt's Belohnung. 

Jetzt lässt du ihn ganz frei an der langen Leine laufen. Bis ans Ende der Leine, wenn es sein soll. Du kannst ihn auch weglocken, indem du ein kleines Steinchen wegwirfst. Das wird er zweifellos untersuchen wollen. 

Sobald er weg ist und sich in der Entfernung beschäftigt, rufst du ihn wieder. Gerade so laut, dass er es hören kann. Und mit deiner lieblichsten Stimme, in die du den Ausdruck großer Freude legst; gerade so, als würdest du ein Geschenk bekommen. Doch immer, immer, immer nur ein einziges Mal. Reagiert er darauf nicht, zupfst du einmal kurz an der Leine und rufst ihn sofort, sobald er Zeichen von Aufmerksamkeit zeigt.  

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Von jetzt an - und für alle Ewigkeit - lobst du ihn jedes Mal, wenn er zu dir kommt. Ganz egal, ob er von allein kommt oder ob du ihn rufst. 

(Hunde pendeln im freien Lauf immer zwischen dir und dem Freilauf. Auch hier gilt: Kommt er von ganz allein mal "nach dem Rechten sehen", wird er gelobt. Nicht sonderlich ausgiebig, aber deutlich.)

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Je weiter weg der Hund war und je früher er auf dich gehört hat, desto ausgiebiger fällt das Lob aus. Wenn er es also mal richtig weit und richtig gut* oder sogar perfekt* gemacht hat, dann kannst du das Loben schon auf den letzten Schritten zu dir beginnen. 

Halte ihm dann eine freudige Begrüßungsrede, in der du ihm erklärst, was für ein fantastischer Hund er ist und wie gut ihr beide euch gerade anstellt. (Stelle dir vor, du hast eine wirklich wichtige Prüfung bestanden und willst das deinen Eltern oder Freunden erzählen. Das ist der richtige Tonfall.)

*"richtig gut" = er hört spätestens beim dritten Rufen und er kommt ohne Umwege und ohne langsamer zu werden zu dir gelaufen

*"perfekt" = wie "richtig gut", nur dass er schon beim ersten Mal hört

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Schritt 3: Das tägliche Training

Wann immer du mit ihm im freien Lauf unterwegs bist, übst du das Abrufen. Wirklich jeden Tag. Mehrmals; ruhig 20, 30 Mal in einer Stunde. Und völlig spontan. Wann dir gerade so an der Mütze danach ist. 

Dabei IMMER nur so laut wie unbedingt nötig sein. Und IMMER nur Name + "Komm!"-Kommando. Reagiert er dann nicht, wartest du ein paar Sekunden und rufst erneut, einen Tick lauter (aber IMMER mit dem Tonfall freudiger Erwartung). NIEMALS erbost sein, wenn er nicht sofort reagiert. Aber IMMER vor Freude fast platzen, wenn er zu dir kommt.

Nach und nach erhöhst du den Schwierigkeitsgrad, indem du ihn aus Beschäftigungen abrufst, später auch das Apportieren abbrichst und ihn möglichst selbstbestimmt aus Kontakten mit Menschen oder Hunden abrufst. 

Das große Ziel ist, dass du ihm unzweifelhaft klarmachst, dass bei dir der schönste Ort der Welt ist und dass er nirgendwo anders lieber sein will, als direkt bei dir.

... dann klappt's auch mit dem unbedingten Abruf. Entscheidend ist nur: Du musst es wirklich, wirklich, wirklich intensiv üben. Bei allen Gelegenheiten, in allen Situationen, ohne Ausnahmen.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Zwei Grundsatz-Tipps für deinen Labrador:

1. Vermeide unbedingt negative Schwingungen! Labradore sind Sensibelchen. Sie wurden für die freie Jagdhilfe gezüchtet und nehmen auch Feinheiten im Tonfall wahr, weil man ihnen die unterschiedlichsten Hilfeleistungen (und nicht nur das Apportieren) beibringen wollte und konnte. Wenn du zickig wirst, behinderst du sie nur. Und wenn du böse wirst, provozierst du Vermeidungsverhalten; im Zweifel kommt dein Hund dann eben einfach nicht. 

2. Labradore sind "Anfass-Hunde". Anders als viele andere Hundearten kommen sie mit dem Tätscheln und Anfassen wunderbar klar. Sie genießen es sogar, solange es sich in Grenzen hält. Du kannst deinen Hund beim Loben also durchaus "Knuddeln", solange du ihn nicht umarmst oder festhältst. 

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Das Lob darf also gern "ziemlich überschwänglich" ausfallen, während du schlechte Laune und Unzufriedenheit IMMER runterschlucken musst.

Kommentar von LiaHoerner ,

Okay vielen dank! Das hilft mir echt weiter:)

Antwort
von rommy2011, 36

ganz besondere leckerli ? z.b. rindfleisch

ganz besonders loben ?    mit hoher stimme    f e i n , guuut gemaaacht ! und dabei den kopf streicheln - immer wieder guuter hund .

den hund z.b. links gehen lassen, die leine vor dem eigenen körper aber in der rechten hand führen, vor dem befehl fuss: ein kleiner ruck an der leine nach rechts, damit er signalisiert bekommt, jetzt kommt der befehl, dann wenn er blickkontakt hat sofort   fein   und leckerlie

ich weiss es ist schwer, bei so einem unbelehrbaren. ich habe einen, der bei dem wort fuss sofort an meine seite springt und mit mir wade an wade läuft, ein traum. mein 2-hund läuft solange er das leckerlie riecht bei fuss - aber sobald das verschlungen ist , macht er gerade wieder was er will. ich trainiere mit dem 2. schon seit monaten und hoffe halt immer noch , dass er das irgendwann automatisiert.


viel glück und gute ausdauer wünscht rommy



Kommentar von LiaHoerner ,

Okay danke für deine Antwort, ja momentan ist es etwas anstrengend mit so einem pubertierenden Racker.

Kommentar von rommy2011 ,

das kommt natürlich auch immer wieder hinzu, dass der hund seine grenzen ausprobiert. du musst die nötige energie vermitteln, dass du der chef bist , also aufrecht gehen, brust raus mach dich gross und breit und lass ihm nichts durchgehen, wie aber bieberchen schon sagt, mit einem jungen hund + damit du spannend bleibst, immer nur kurze trainings sequenzen und dann wieder lockerlassen

Antwort
von skjonii, 8

Ich würde dir ebenfalls vorschlagen, beides erst einmal getrennt voneinander zu üben. 

Dem Hund beizubringen dich direkt anzusehen ist ja auch eine ziemliche Präzisionsarbeit. Es ist relativ schwierig, hier genau den richtigen Moment zu belohnen. Für sowas bietet sich das Clicker Training absolut an. Grade solche Kommandos, bei denen Timing sehr wichtig ist, lassen sich damit sehr viel einfacher gestalten. Würde ich auf jeden Fall mal ausprobieren :)

Antwort
von Arashi01, 38

Ich habe das Anschauen und das Fuss laufen zunächst getrennt voneinander trainiert.

Anschauen: Ich habe zunächst ein Leckerli gezeigt und dann in der Höhe meiner Stirn gehalten. Der Blick des Hundes folgt ein Leckerli. Gleichzeitig kam das Kommando "Guck". Das habe ich so lange geübt, bis der Hund es auch ohne Leckerli gemacht hat.

Dann habe ich mit dem Loben eine Millisekunde gewartet. So lernte der Hund etwas länger zu "gucken". Langsam hab ich es gesteigert. In allen möglichen Positionen geübt.

Dann hab ich 3 Tage gar nichts gemacht. Mitten im Spaziergang Hund abgerufen und Fuß laufen trainiert (ohne irgend ein Leckerli). Dann mitten im Fußlaufen kam das kommando: Guck. Und es klappte. Das hab ich dann wieder allmählich gesteigert.

Immer wenn es eine Stufe schwerer wurde habe ich mindestens einen Tag vorher nichts gemacht. Dass der Kopf frei wird. Eben nur gemütlich spazierengehen und Herkommen, nix wofür man ein Leckerli zücken müsste.

Dann war der Wauwau wieder ganz scharf aufs lernen und es ging um so schneller.

Viel Spass mit deinem Labbi :-)

PS: Labbis machen für Leckerlis auch den "Salto des Todes mit Spitzentanz und rückwärts Rülpsen" :-))  Das klappt schon.

Kommentar von crazycatwoman ,

labbis machen für Leckerlis auch den "Salto des Todes mit Spitzentanz und rückwärts Rülpsen" :-)) Das klappt schon.

😂😂😂😂😂

der king charles meiner schwester ist auch ein typischer vertreter seiner rasse. wie alle spaniel (und labbis, und beagle) - für leckerchen lassen sie sich an den ohren aufhängen 😬

Antwort
von uwe4830, 10

Hi,

nimm ein Leckerli, oder sein lieblings Spielzeug in Hüfthöhe, mit dem Kommando z. B. Schau  übe auf kurzen Distanzen und belohne ihn mit einem Spiel wenn er beispielsweise 10-20 Schritte mitgeht.

Gruß uwe4830

Antwort
von MaschaTheDog, 18

Meiner ist 1,5 Jahre alt und schaut mich beim Fußlaufen nicht an ;)

Er läuft Fuß und ist auch voll dabei aber schaut mich halt nicht an,wir trainieren komplett ohne Leckerlie.

Erwarte nicht zu viel von deinem 9 Monate alten Hund,das wird schon und wenn bei der Hundeschule nicht wirklich geholfen wird,dann such dir eine neue.:)

Antwort
von mianaliker, 15

bei mir hat bis jetzt immer folgende Methode funktioniert:

sich selber immer interessanter machen, als das, wofür sich der Hund gerade interessiert.

Hat bis jetzt meistens in jedem Alter funktioniert.

Pubertät ist natürlich für Hund und Halter eine anstrengende Zeit. Halte durch.

Antwort
von Masuya, 26

Hallo LoaHoerner, 

du musst du Sache langsamer angehen. 

Es sind viele kleine Bereiche, die du erst einmal Üben musst, um zum Schluss das Fuß-Gehen üben kannst. 

Es gibt super Videos auf YouTube, die zeigen, wie du mit deinem Hund lernen kannst, Augenkontakt bei Kommando zu halten. Wenn du schon dort bist und bisschen rumstöberst, findest du sicherlich auch noch tolle andere Sachen :) 

Dein Hund ist auch noch sehr jung und wird sicherlich auch aufgeregt sein, wenn er draußen spazieren geht.. da ist so ein Frauchen nicht interessant, der man ins Auge blicken soll.. bzw. wird dein Hund nicht einmal wissen, was du eigentlich von ihm verlangst. Zudem ist die Ablenkung draußen viel zu groß. Solche Dinge solltest du entweder bei dir im Garten oder eben im Haus üben. Damit sich der Hund auf die eine Sache konzentrieren kann und er dann auch genau merkt, was du von ihm willst. 

Antwort
von LukaUndShiba, 41

Besuch eine Hunde Schule. Die sind genau für so was da.

Und da lernt nicht nur der Hund sondern auch du ^^

Kommentar von LiaHoerner ,

Ich bin in einer Hundeschule.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Und warum fragst du dann da nicht um Rat? 

Antwort
von Biberchen, 47

ein Leckerli in die Hand nehmen und als Belohnung auch geben!

Kommentar von LiaHoerner ,

Danke, aber das habe ich alles schon probiert.

Kommentar von Biberchen ,

du überforderst ihn auch nicht? Das Training sollte in dem Alter auch nur ein paar Minuten dauern.

Antwort
von AllesSch0nWeg, 40

Wie meinst du dass er schaut dich nicht an? Muss er beim Bei-Fuß-Gehen doch auch nicht unbedingt.

Wenn du sagen willst dass er nicht auf Rufen reagiert dann lass mal sein Gehör checken beim Tierarzt.

Ansonsten wie Biberchen sagt, Leckerli in der geschlossenen Hand vor Hundis Nase halten und ihn eine Weile neben dir her laufen lassen bevors die Belohnung und ganz viel Lob gibt.

Kommentar von LiaHoerner ,

Er reagiert kaum auf Leckerlies, er geht neben mir her vielleicht für 1 Minute und dann ist er wieder von irgendwas abgelenkt, ich sage mal so, er interessiert sich kaum für mich wenn er Fuß geht.

Kommentar von AllesSch0nWeg ,

Naja neugierig sind die alle, vor allem in so jungem Alter. Ich muss sagen das Bei-Fuß-Gehen ist in der Tat ein hartes Stück Arbeit und fordert einem viel Geduld ab. 

Halte die Leine nicht zu lang. Wenn du merkst dass er wieder abgelenkt ist von dir dann kann es helfen wenn du ruckartig an der leine ziehst und sie dann ganz kurz nimmst. Dass Rucken ist dann ein Reiz der in wieder zurück zu dir bring das Kurzhalten eine Konsequenz auf sein Verhalten. Ist dann eher die harte Tour aber er soll schließlich lernen neben dir zu laufen in Situationen die das erfordern wie an der Strasse zum Beispiel, da muss man manchmal streng und vor allem immer konsequent sein. Sollte das Rucken und Kurzhalten nicht helfen, bei unserem Schäferhund sind wir damals vom Lederhalsband auf Kette (damit meine ich NICHT so eine die sich zusammenzieht) umgestiegen, danach gings viel besser und nach ner Weile hat er gar nicht mehr gezogen.

Antwort
von Biba85, 38

Ich glaube, ich weiss worauf du hinauswillst, aber für weite strecken gehen mit anschaun is der hund noch zu jung.. in diesem alter geh ich noch gar nicht mehr als ein paar kleine schritte.. schau einfach drauf, dass der hund die position korrekt macht.. und belohne das angucken... mit 9monaten hat noch keiner einen fertigen UO hund, dafür ist die aufmerksamkeitsdauer noch zu kurz und der hund zu sehr baby... verheitz den hund nicht mit übertriebener motivation

Kommentar von spikecoco ,

warum muss ein Hund einen permanent anschauen, wenn man bei Fuß geht? Für mich erschließt sich diese unnatürliche Haltung nach wie vor nicht.

Kommentar von Biba85 ,

Es ist ein zeichen von aufmerksamkeit und macht er eigentlich dann von selbst bzw kann er natürlich exakter und schneller auf richtungsänderungen reagieren, was du im turnierhundesport brauchst.. ich geb dir recht, dass es da bei manchen relativ unnatürlich wirkt... warum der fragesteller es will, weiss ich nicht, denn der fragesteller scheint nicht mit einem trainer zu trainieren und selbst nicht das wissen zu haben um einen hund erfolgreich gür einen wettbewerb auszubilden...

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