Frage von kikobella, 18

Hallo Leute, ich habe eine Frage zur Hamburger Schulpolitik bzw. Profilklassen der Sekundarstufe 1?

Mein Sohn hat für 2 Bereiche termingerecht eine Bewerbung abgegeben. Jetzt hat er seit der 5ten Klasse Probleme mit einem Mitschüler (dieser will dazu gehören, petzt und heult aber ständig und fühlt sich unbegündet "gemobbt"). Mein Sohn und zwei seiner Klassenkameraden sollen dafür verantwortlich (völliger Quatsch, ich kenne bei diesem Kind die familiären Hintergründe). Die Schule ist jetzt der Meinung, meinen Sohn in ein Profil "zu stecken" das ihm garnicht liegt! Ich habe das ganze Internet abgesucht, finde aber keine rechtlichen Grundlagen zu diesem Thema! Es sind 3 Jahre....und 3 Jahre etwas "zu lernen" was man nicht will ist nicht fair! Selbst Kinder, die immer noch keine Bewerbung abgegeben haben, werden in den Wunschkurs meines Sohnes integriert. WO ist das fair und warum dann wählen? Hat irgendjemand von Euch eine Idee wo ich rechtliche Grundlagen zu dem Thema finde?? Bin sehr dankbar für jede Hilfe!!!

Antwort
von HeinrikH, 14

Ich würde dazu raten erstmal ein Gespräch mit der Schulleitung zu führen, falls das noch nicht geschehen ist, damit diese beide Seiten der geschichte kennt.

Ansonsten gibt es noch die Option auf eine andere Schule zu wechseln, wenn diese geeignete Profile haben. Hört sich erstmal nach einem großen Schritt an, ist es aber eigentlich nicht. Ich habe das selber auch gemacht.

Kommentar von kikobella ,

Gespräch mit der Schulleitung steht an! Aber ich hätte gern ein paar rechtliche Grundlagen dazu! Der Punkt ist, dass ich nicht verstehe, warum man die Kids wählen läßt (klar, Selbstständigkeit fördern) und dann so nach "unten" zieht, dass sie keine Lust mehr auf Schule haben. Das kann nicht der Weg sein! Kann man denn Kinder dazu zwingen, Kurse zu absolvieren (für 3 Jahre!!) die ihnen nicht liegen??

Kommentar von HeinrikH ,

Die Schule will so halt (scheinbare) Opfer vor Mobbern schützen. Und dies dürfen sie auch, soweit ich weiß.

Deswegen ist es vor allem wichtig die Schulleitung von eurer Version der Geschichte zu überzeugen.

Antwort
von Lokicreed, 13

Hey,

erschreckend so etwas lesen zu müssen.

Wenn ich ehrlich bin stelle die Frage lieber mal einem echten Anwalt mit diesem Fachgebiet und nicht uns.

http://www.justanswer.de

Die 50€ bringen keinen um und die Antwort ist sicherlich mit sehr viel Kompetenz und Fakten gefüllt.

Viel Glück

MfG

Kommentar von kikobella ,

Danke, das wäre dann die letzte Möglichkeit :-)

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