Hallo Leute, habe ein Organspenderausweis zugeschickt bekommen, wenn ich den ausfülle, bin ich dann "offiziell" ein Organspender?

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10 Antworten

Wir haben Informationsfreiheit in D. Warum wird dann aber i.d.R. in den Medien nur einseitig über die "Organspende" informiert ? Haben da gewisse Herrschaften mit sehr viel Geld und Einfluss, dass sogar die Medien kuschen, etwas zu verbergen ? Und beruht das sog. Hirntod-Konzept schlichtweg auf falschen Annahmen ?

Den Ablauf einer Organentnahme sollte man kennen, um eine tragfähige Entscheidung für oder gegen Organspende treffen zu können.

Wusstest du das ?

Organentnahmen finden in der Regel nachts statt, nachdem Krankenpflegekräfte den beatmeten"Spender" von der Intensivstation in den Operationssaal gebracht haben.

Der "Spender" muss auf den OP-Tisch umgelagert werden. Dies kann Bewegungen auslösen undfür Verwirrung beim Personal sorgen.

 Außerdem können Kreislaufprobleme bei den "Spendern" auf

treten, die es "nötig" machen, den Herztod zu unterdrücken, z.B. durch Wiederbelebung eines"Toten".

Tücher werden auf dem Boden ausgelegt, damit der Operateur nicht in dem Wasser-Blut-Gemischsteht, das sich während der OP auf dem Boden sammelt.

Der "Spender" wird an Armen und Beinen festgebunden, um Bewegungen zu verhindern.

Er wird desinfiziert und mit sterilen Tüchern abgedeckt.

Er bekommt muskelentspannende Medikamente und oft auch Narkosemittel, die Schmerzmittelenthalten.

Doch viele Anästhesisten verzichten auf Anraten von Ärzteorganisationen auf Narkose-und Schmerzmittel. Das Problem der Bundesärztekammer ist, dass mit einer verpflichtendenErklärung zur Narkose bestätigt würde, es handele sich bei den "Hirntoten" um noch lebende Menschen.

> Also nimmt man billigend in Kauf, dass Menschen während der OrganentnahmeSchmerzen erleiden könnten.

Bei einer Multiorganentnahme, die mehrere Stunden dauern kann, werden verschiedeneEntnahmeteams mit bis zu 20 Ärzten an dem beatmeten Patienten tätig.

"Hirntote" bleiben bis zum herbeigeführten Herzstillstand an die Beatmungsgeräte und Monitoreangeschlossen.

Während der Organentnahme müssen die Anästhesisten die lebenswichtigen Funktionen des Spenders aufrecht erhalten, bis das letzte Organ entnommen ist.

Je nach Bedarf müssen sie Medikamente, Flüssigkeiten, in seltenen Fällen sogar Blut oder Frischplasma verabreichen, um füreine ausgeglichene Stoffwechsellage zu sorgen.

Quelle: KAO

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Kommentar von Carlosbk
25.12.2015, 15:49

Herzloser Tod !

Lies das Buch - "Herzloser Tod" von Anna Bergmann. Es wurde ausgezeichnet als Wissenschaftsbuch des Jahres 2000

Unter youtube Organtransplantation - Herzloser Tod: Anna Bergmann im Gespräch- findest du ein Video mit ihr.

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Wenn Du in Deutschland bist, musst Du Dich nicht registrieren lassen - nicht wenn Du für und auch nicht wenn Du gegen die "O-spende" bist. In Österreich zum Beispiel musst Du Dich registrieren lassen, wenn Du gegen die "O-spende" bist. (In den anderen Ländern gilt immer die jeweiligen Gesetze, auch für Touristen.)

Bist Du darüber informiert, was genau mit dem "O-spender" passiert, wenn der Fall der Fälle eintritt? Ist Dir bekannt, dass zur Transplantation lebendige Organe gebraucht werden, und dass man die nur aus lebendigen Menschen kriegt? - Ist Dir auch bekannt, dass den "O-spendern" allgemein ohne Narkose  und ohne Schmerzmittel der Körper vom Hals bis zum Schambein aufgeschnitten und am Brustbein aufgesägt wird? (Nur in der Schweiz ist es Pflicht, den "O-spender" zu narkotisieren.) Statt dessen werden starke lähmende Medikamente gegeben, so dass sich der "O-spender" keine Abwehrbewegungen mehr machen kann. Begründet wird dies, dass man das Helferpersonal nicht irritieren will.  - Lies dazu die Information von dem Arzt Professor Dr. med. Linus Geisler

Hirntod
http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

Sieh Dir auch auf YouTube (google so) das Interview mit Professor Coimbra an

Der tödliche Apnoetest

in dem er den "Hirntod" gut verstehbar erklärt. Auch erklärt er, warum bei schweren Erkrankungen der Körper sehr sparsam mit den vorhandenen Energien umgeht und warum ein immer noch funktionierendes Gehirn keine messbaren (!!) Hirnwellen aussendet. In dem Krankheitszustand muss der Patient unbedingt weiter behandelt werden, um bestenfalls sogar wieder vollkommen gesund zu werden.

Auf den "Hirntod" berufen sich ja die Transplantationsärzte und behaupten, wenn keine Hirnströme gemessen werden, sei der Patient "tot". So kommt die Behauptung zustande, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden.

Sieh Dir auch den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?

http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten

"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen, der die sogenannte O-spende befürwortet und sich vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende Abwehrbewegungen ... Und anstatt weiter behandelt zu werden, wird er ausgeschlachtet ... allgemein ohne Narkose und ohne Schmerzmittel, sondern lediglich mit starken muskelentspannenden Medikamenten, damit durch seine Abwehrbewegungen - wenn mit dem Skalpell der Körper aufgeschnitten wird - Ärzte und Helferpersonal während der EXplantation (= Herausschneiden der Organe)
nicht irritiert werden. Naja und schreien ist bei solch einer herbeigeführten Lähmung ja auch nicht mehr möglich.

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger. - Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

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Die Userin SaraWarHier fragt

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis? 

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=answer-listing#answer-179834205

denn ihre Mutter ist dagegen, dass sie sich für die "O-spende" erklärt. Auch sie hatte von ihrer Krankenkasse den O-Ausweis zugeschickt bekommen. Wie ich dort erkläre, sind die Krankenkassen verpflichtet, Werbung für die O-spende zu machen, wobei sicher auch Deine Krankenkasse behauptet, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden.

Lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier und klick darin auch meine Antwort an BossMoss an.

In meinem Profil, dort bei der Selbstdarstellung, findest Du auch Infos zu diesem Thema.

Bitte nimm Dir die Zeit, es geht ja im Falle eines Falles um Dein Leben. - Mit dieser "O-spende" leben wir in einer sehr seltsamen Zeit. Ärzte sollen ihre Patienten behandeln und möglichst wieder gesund machen. Ärzte sind nicht dazu da, ihre Patienten vorzeitig für tot zu erklären und sie dann mittels Herausschneiden der Organe zu töten.

Und wenn ein Patient tatsächlich im Sterben liegt, dann braucht er Fürsorge, Schutz und Liebe - aber ganz gewiss keine Auswaidung bei lebendigem Leib.

Bitte pass gut auf Dich auf.

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Das ist ausreichend. Es wird nirgendwo sonst registriert. Entscheidend ist, ob bei einem eventuellen Hirntod der Organspendeausweis bei den Ärzten vorliegt. Also solltest du ihn zusammen mit dem Personalausweis bei dir tragen.

Du kannst deine Bereitschaft zur Organspende jederzeit widerrufen, einfach in dem du den Organspendeausweis vernichtest.

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Kommentar von cyracus
21.12.2015, 04:35

Ist Dir bekannt, dass es den "Hirntod" gar nicht gibt, sondern dass er lediglich erfunden wurde, damit Transplantationsärzte und Helferpersonal nicht wegen Mordes und Beihilfe zum Mord ins Gefängnis kommen?

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Immer bei dir tragen, beim Perso oder Führerschein oder so. Ausfüllen/Unterschreiben reicht vollkommen :) Willkommen im Club und Glückwunsch!

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Kommentar von cyracus
21.12.2015, 04:40

Willkommen im Club und Glückwunsch!

Was hat dies denn mit "Club" und mit "Glückwunsch" zu tun? Dieses Thema ist doch nicht vergleichbar mit sportlichen Aktivitäten.

Wichtig ist vorrangig zu wissen, was genau mit den "O-spendern" geschieht. Und ob man dann noch in diesem "Club" sein will, wage ich zu bezweifeln.

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Du musst den Ausweis ausfüllen und immer bei Dir tragen. Am besten besprichst Du Deine Absicht auch mit Deinen Angehörigen. Registrieren muss man sich nicht und man darf seine Meinung auch jederzeit ändern.

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Wenn du den Organspenderausweis ausfüllst und bei dir trägst ..reicht das, er gilt als Rechtsgrundlage zur Organentnahme.

( Idealerweise informierst du noch deine Fam.Angehörigen darüber)

Wenn du in die Knochenmarkspenderdatei(DKMS) aufgenommen werden willst... musst du dich typisieren lassen und das wird dann automatisch registriert.

Lg

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Kommentar von cyracus
21.12.2015, 04:43

er gilt als Rechtsgrundlage zur Organentnahme

Vermutlich hast Du nur vergessen zu erwähnen, dass der "O-ausweis" bei Nein ebenfalls gilt.

Nach Knochenmarkspende wurde gar nicht gefragt, sondern lediglich bezüglich des Ausweises, den die Krankenkasse geschickt hat.

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Nein, musst du nicht. Ausweis ausfüllen , unterschreiben und immer bei dir tragen.

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Das war's, allerdings musst du den bei dir tragen! 

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Ausfüllen und bei dir tragen. Hab ich auch obwohl ich nur der Entnahme meiner Organe widerspreche (auch hierfür ist er von Vorteil damit die Hinterbliebenen sich nicht darum kümmern müssen).

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Ausfüllen und immer bei dir tragen. Das reicht

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