Hallo kennt sich jmd. mit dem Gesetz aus, oder weiss was zu tun ist?

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9 Antworten

Für den Hund wäre es sicher am allerbesten, wenn er in einem Tierheim landen würde und dort die Chance auf eine verantwortungsvolle Familie hätte.

Merkwürdig, dass du hier alles Mögliche schreibst (anderen Menschen merkwürdige Abgabegründe unterstellst), euren Grund aber nicht erwähnst.

Und wer eine unkastrierte Hündin zu einem unkastrierten Rüden abgibt, wer scheinbar so froh ist, dass jemand den Hund nimmt, dass er auf die Schutzgebühr verzichtet und und und - der sollte jetzt nicht so tun, als ob ihm besonders viel an dem Hund liegen würde.

WIE soll jemand, der noch nicht mal 350 Euro auf den Tisch legen kann, einen Hund verantwortungsvoll versorgen? Was passiert, wenn das Tier zum TA muss? Wie kann man unter solchen finanziellen Voraussetzungen ein Tier abgeben? Ist mir leider ein Rätsel!!

Wie gibt man ein Tier ab, ohne einen vernünftigen Kaufvertrag zu machen?

Für mich alles Hinweise, dass ihr nur froh ward, den Hund loszuwerden. Und jetzt gibt es ja auch schon wieder komische Gründe, warum ihr den Hund nicht wieder aufnehmen könnt.

Was bitte ist ein "Auslaufservice" und was hättet ihr mit dem Hund gemacht, wenn ihn niemand hätte haben wollen. Auch dann wäre er läufig geworden - und hätte diesem Auslaufservice im Wege gestanden.

Wie gesagt, hoffentlich landet er im Tierheim und findet dann verantwortungsvolle Menschen.


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Holt den Hund zurück und vergeßt das Geld.

Eine Frage muß ich aber trotzdem stellen... Auslaufservice - damit meinst Du Gassigeh-Service? Jemand verdient sein Geld damit, die Hunde anderer Leute auszuführen und gibt seinen eigenen Hund ab??

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Kommentar von inicio
18.02.2016, 17:18

geanu uns nennt sich dann noch hundetrainer... bitte nicht zureuck in dies familie, der arme hund!!!

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Sei froh, daß die unbezahlte Hündin nicht schwanger ist.

Seit wann passt eine unkastrierte Hündin zu einem potenten Rüden? Ihr hättet sie vor Abgabe kastrieren lassen können. Und nun muß die Maus schnell vermittelt werden. Gibt es nicht ein Portal für Bulldoggen? So ähnlich wie der KFT für Terrier eines anbietet?

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Kaufvertrag ist Kaufvertrag, auch wenn er nicht schriftlich festgehalten wird. Somit hat der Verkäufer einen Anspruch auf Kaufpreiszahlung.

Der Käufer kann nicht einfach vom Kaufvertrag zurücktreten. Er kann zwar seine Willenserklärung anfechten, aber nur dann, wenn er einem Irrtum unterlegen ist. Und das ist, so wie ich die Geschichte verstehe, nicht der Fall, denn ihr habt ihm klar gesagt, dass der Hund unkastriert ist etc.

Heißt also folgendes: Was der Mann mit dem Hund macht, ist seine Sache. Er hat nicht nur die Pflicht, den Hund zu bezahlen, sondern auch, die Kaufsache abzunehmen, d.h. er kann euch den Hund nicht einfach wieder zurückgeben (außer ihr wollt das).

Das einzige Problem an der Sache ist die Frage der Beweise. Natürlich könntet ihr, wenn der Typ nicht zahlen will, ihn verklagen. Dann müsstet ihr aber beweisen, dass ein Kaufvertrag zustande gekommen ist. Das wird vielleicht nicht ganz so schwierig sein, wenn der andere nicht lügt. Aber dann ist da noch das Problem, dass der Typ behaupten wird, ihr hättet ihm nichts erzählt von unkastriert etc. Das müsstet ihr also mithilfe von Zeugen oder ähnlichem beweisen. Zum Beispiel eure Freunde, die euch den Typ vermittelt haben. Die wussten ja bestimmt, dass das Tier unkastriert ist und haben das vielleicht auch dem Typen gesagt.

Also: Ihr habt nicht die Pflicht, den Hund wieder zu nehmen.
Aber ihr habt einen Anspruch auf Kaufpreiszahlung. Notfalls muss der halt gerichtlich durchgesetzt werden. Dabei sind natürlich die Risiken zu bedenken. Wenn ihr vor Gericht verliert, weil ihr nicht nachweisen könnt, dass ihr einen Kaufvertrag mit dem und dem Preis geschlosse habt, dann wirds teuer. Denn dann dürft ihr die Gerichtskosten und die Anwaltskosten zahlen. Aber manchmal bringt es schon was, wenn man mit einer Klage droht. Denn die Risiken von teueren Anwalts- und Gerichtskosten betreffen natürlich auch den Käufer.

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Kommentar von januarbisjuli
18.02.2016, 16:36

Wenn es um eine 3000€-Uhr gehen würde, würde ich dir zustimmen. Es geht aber um ein Lebewesen. Hier muss darüber nachgedacht werden, was das Beste für den Hund ist. Dem wird es sicher nicht besser gehen, wenn man aus dem Käufer die Zahlung rausgequetscht und die Rücknahme des Hundes verweigert hat.

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Kommentar von Hellolee
18.02.2016, 16:45

Wir verweigern die Rücknahme nicht und ich bin Friedel1848 sehr dankbar dafür, dass er mir einfach nur aus juristischer Sicht geschildert hat, was uns zusteht. Wir haben Ahnung von Hunden und sind nicht (Wie die meisten hier direkt wieder anfangen zu blöken) herzlose, geldgierige Menschen ohne Verstand. Es waren "Freunde" denen wir den Hund anvertraut haben - jetzt ist uns klar dass es keine echten waren. Der Hund kommt nun erstmal wieder zu uns und dann werden anständige Menschen und passende für den Hund gesucht.

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hier kommt e nicht auf das gesetz an, sondern darauf dass der huendin geholfen wird.

weder dem typ noch euch -die den hund ueber ebay meistbietend verhoeckern wollte ist da irgendwie zu trauen. 

wer einen hund auf raten verkauft -der macht sich mitschuldig, dass fuer die zukunft des hundes nicht gut gesorgt ist!

jeder mensch weiss, dass hundehaltung teuer ist, und wer schon bei der uebernahme kein geld hat, wie soll der dann monatliche unkosten eines hundes tragen oder gar teure OPs oder eine kastration?

also ihr seid in keinster weise beeser als der neu hundebesitzer. es ist gut , wenn der hund ins tierheim kommst -denn da werden interessenten genauer geprueft!

oder in eine nothilfe fuer diese hunderassen ...

wo ist das problem, wenn man eine laeufige huendin hat und einen "auslaufservice" -dann lauft man erst mit den hunde, die dir dein deine existens sichern und dann mit der eigenen huendin

wer geschaefte mit unserioesen menschen hat, keinen kaufvertrag und keine quittung -der ist selbst darn schuld wenn es probleme gibt. 

da muss man dann zur not teure rechtsanwaelte nehmen.

so sieht es aus.

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Erst mal den armen Hund abholen ...

dann wirst DU wohl den Hund "Gassi führen" müssen. Man verkauft keine Hund übers Internet!

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Was bitte ist denn ein Auslaufservice?

Ehrlich gesagt finde ich es bescheuert und unüberlegt eine unkastrierte Hündin zu einem Typen mit unkastriertem Rüden zu geben. Das schon mal vorweg. 

Da ist doch der nächsten Hundevermehrerei Tür und Tor geöffnet! ist ja schließlich grad 'n Modehund.... 

http://www.retriever-in-not.de/der-verein/unsere-projekte/modehund-french-bully.html

Wofür wollt ihr Geld haben? oder was meinst du mit dem Satz: 

"steht uns den von gesetzlicher Seite ein Anspruch zu" 

was hat der Gesetzgeber damit zu tun?

Nehmt den Hund auf und wendet Euch umgehend an eine der Nothilfen für diese Rasse helft-doggen-in-not oder myfrenchbulldog oder retriever-in-not (siehe link) die kümmern sich und vermitteln sie an seriöse Hundehalter mit etwas mehr Verstand.





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Kommentar von Hellolee
18.02.2016, 16:30

Vorweg deine Antwort enthält Passagen die du dir hättest schenken können - Wir leben in Berlin und der Auslaufservice ist Teil des Berufsbildes meiner Mutter nämlich Hundetrainer. Der Hund musste abgegeben werden weil er sehr menschbezogen das heisst sehr eifersüchtig werden konnte - und das führte auch oft zu Beissattacken (und das hat zu einem großen Teil auch etwas mit der Gesundheit des Tiers zu tun - Schilddrüsenunterfunktion, was zu Übersprungshandlungen geführt hat - auch zu extremem Verhalten). In Anbetracht des Hundeauslaufservice, der Hundepension etc. in der der Hund seinen Menschen immer teilen musste und für die anderen Hunde eine Gefahr darstellte, entschieden wir uns in erster Linie zum Wohl des Hundes und des der anderen für eine Abgabe in einen Haushalt ohne oder nur mit einen Partnerhund. Und der Kerl dem wir sie anvertraut haben ging ja aus unserem Freundeskreis hervor und wollte sie im Zeitrahmen des nächsten Monats kastrieren lassen. (Er verhält sich einfach nur widerlich und absolut seltsam) und nein mit Anspruch habe ich nicht an Geld gedacht sondern an Rechte, das Geld ist jetzt egal - das ist doch klar!

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Ihr könnt dem Mann sagen, dass er euch noch 350,-€ schuldet - mehr nicht, wenn sich der Kauf nicht nachweisen lässt.

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Kommentar von adventuredog
18.02.2016, 16:10

aber der will doch den Hund zurück geben?

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Ihr nehmt sie zurück, lasst sie kastrieren und sucht nochmal nach einem besseren neuen Herrchen. Was denn sonst.

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Kommentar von adventuredog
18.02.2016, 16:21

die wollten doch kein Geld ausgeben, die wollten Geld v e r d i e n e n .....  

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