Frage von Antoninus21, 63

Hallo, kann ich beim Hersteller eines Kinderwagens etwas geltend machen, wenn die 2. Reparatur nun schon 10 Wochen dauert. Die erste Repartur dauerte 5 Wochen?

Habe im Juni 2014 einen Kinderwagen im Fachhandel gekauft, diesen aber erst ab Dez. 14 gebraucht. Im Juni15 war die erste Reparatur (Dauer 5 Wochen beim Hersteller). Nun die zweite Reparatur ( auch beim Hersteller) und ich warte bereits seit 10 Wochen auf den Kinderwagen. Musste mir mit nem eigenen Buggy weiterhelfen, obwohl mein Kind noch nicht unbedigt in einen Buggy liegen/sitzen müsste. Das Gewurstel mit nem Fußsack im Buggy können sich erfahrene Eltern ja ausmahlen. Diverse Ausflüge auf unebenen Wegen musste abgesagt werden, da der Buggy nur kleine Räder hat. Jeglicher Komfort fürs Kind und mich ist nicht mehr vorhanden.

Antwort
von Schlagzeug1303, 39

wenn der kinderwagen schon von anfang an beschädigt war und du jezt extra einen neuen buggy kaufen musstest muss dir das geschäft eigentlich den preis bezahlen. Eigentlich darf auch die reperatur nicht so lange dauern. 2-3 Wochen wären eigentlich nur angebracht. Wenn der Verkäufer aber wirklich gar nichts für diese Reperatur tun kann. Dann schätze ich musst du so lange warten. PS: Hatten das erst in Wirtschaft

Kommentar von AalFred2 ,

Da würde ich an deiner Stelle aber nochmal ganz genau nachsehen in deine Unterlagen. Das ist nämlich ziemlicher Käse.

Antwort
von Elizabeth2, 49

Außer einem Einschreibebrief zu schicken mit einer konkreten Forderung weiss ich nichts. Du hast dir viel zu lange viel zu viel gefallen lassen. Du musst dir überlegen, was du jetzt noch in Anspruch nehmen kannst. Ich würde versuchen, den komplettten Kaufpreis zurückzufordern. 15 Wochen Verzicht auf einen Kinderwagen - da braucht man auch keinen mehr! Deshalb. Diese Forderung würde ich per Einschreiben schicken, abwarten was passiert und bei negativem Bescheid musst du dir überlegen: Rechtsanwalt?

Kommentar von AalFred2 ,

Na gut, versuchen kann man's ja, auch wenn es dafür keinerlei Rechtsgrundlage gibt.

Kommentar von Elizabeth2 ,

So sicher wäre ich mir da nicht. Es kommt auf die Garantiezeit an. Aber 12 Monate minimum und Ein Jahr später war die erste Reparatur. Ist natürlich die Frage, inwiefern die erste etwas mit der zweiten zu tun hatte - es erfolgt nämlich auf den ersten behobenen Schaden eine Garantieverlängerung. Das muss alles geklärt werden, aber die hat halt wirklich den Fehler gemacht, die Füsse solange stillzuhalten.

Kommentar von AalFred2 ,

Es gibt kein Minimum für die Garantie, da diese immer eine frweiwillige Vereinbarung zwischen (meist) Hersteller und Verbraucher darstellt. Ein Garantieverlängerung erfolgt auch nicht.

Kommentar von Elizabeth2 ,

es wäre wesentlich aufschlußreicher gewesen, du würdest uns an deinem Kenntnisstand ordentlich teilhaben lassen. Du hast Recht, Garantie ist freiwillig. Es heißt Gewährleistung und landläufig sagt man Garantie dazu.  Und mit dem Begriff Gewährleistung  stimmt das nämlich, es sind sogar 2 Jahre! Es wäre jetzt echt angebracht, du sagst dem Fragesteller mal aus deiner Sicht, was er machen kann noch. Du schreibst immer nur, was nicht geht.

Also:eim Kaufvertrag muss der Verkäufer für eine mangelhafte Ware oder Sache Gewähr leisten. Auch beim Werkvertrag gibt es eine Gewährleistung für Mängel des hergestellten Werks. Je eigene Gewährleistungsregelungen gibt es auch bei Miet-, Reise- und Schenkungsverträgen.

Von der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung ist die freiwillige Übernahme einer Garantie zu unterscheiden.

In der Europäischen Union bestimmt die Verbrauchsgüterkauf-Richtlinie
(EG-RL 99/44) einheitliche Mindeststandards für die Gewährleistung beim
gewerblichen Verkauf an private Endverbraucher. Insbesondere darf die Verjährungsfrist zwei Jahre ab Lieferung nicht unterschreiten. Innerhalb der ersten sechs Monate muss die Beweislast
in der Regel beim Verkäufer liegen. Die Gewährleistungsansprüche
bestehen gegenüber dem Verkäufer, nicht dem Hersteller der Ware.

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, es heisst korrekterweise Sachmängelhaftung, landläufig auch Gewährleistung. Die Bezeichnug als Garantie ist einfach falsch, weil Garantie eben etwas anderes ist.

Aber auch die Sachmängelhaftung bietet keinerlei rechtliche Grundlage für das von dir beschriebene Vorgehen.

Kommentar von Elizabeth2 ,

ja aber was dann, schreibe doch endlich was juristisch korrekt gehen würde. Oder schreibe endlich, warum gar  nichts geht!!!! Hilf doch mal weiter, anstatt immer nur eine Kleinigkeit rauszupicken.

Kommentar von AalFred2 ,

Warum sollte ich die korrekte Antwort von qugart wiederholen?

Kommentar von Elizabeth2 ,

Und woher sollen wir wissen, dass du in deiner Weisheit die Antwort von qugart in Ordnung fidnest? Ist eine Fristsetzung von nur 7 Tagen juristisch in Ordnung? Im Grunde verlangt qugart das gleiche wie ich, es sei denn du weisst nicht, was das heißt, vom Kaufvertrag zurücktreten.

Kommentar von AalFred2 ,

Weil ich sie positiv bewertet habe. Ob nun 7 oder 10 Tage notwenidg sind, darüber kann mit Sicherheit streiten.

Aber das alles ist eben nicht das, was du vorschlägst. Du schlägst vor ohnen jede Fristsetzung vom Kaufvertrag zurückzutreten. Das entbehrt nunmal jeder rechtlichen Grundlage. Daran würde auch ein rechtsanwalt nichts ändern.

Kommentar von Elizabeth2 ,

warum nicht gleich so, mein Vorschlag war gut - du hättest von Anfang ERGÄNZEN können, dass man - um rechtlich besser aufgestellt zu sein - eine Frist setzen muss/sollte. Und alles wäre gut. Im übrigen ist es schon vermessen von dir, dass wir alles durchschauen müssen, wo der gnädige Herr seine positive Bewertung hinterlassen haben könnte. Im übrigen finde ich diese gar nicht. Bei dem was qugart geschrieben hat, finde ich bei den Bewertungen weder einen Pfeil auf positiv - also nach oben , noch auf negativ. - also nach unten. Vielleicht streikt das System gerade.

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, dein Vorschlag war Unsinn. Das von dir vorgeschlagene Vorgehen führt nirgendwo hin, weil man nämlich eine Frist setzen muss. Das ist kein Wunschkonzert.

Ich sehe im Übrigen immer noch keine Sinn darin, Antworten zu wiederholen. Da beschränke ich mich dann darauf, die Antworten zu kennzeichnen, die Leute wie du ohne Rechtskenntnis aber mit einer Menge Bauchgefühl auf Rechtsfragen geben. Ich frage mich allerdings, warum man Rechtsfragen benatwortet, wenn man denn nicht wirklich Ahnung hat.

Kommentar von Elizabeth2 ,

du musst meinen Text genau lesen, ich habe NIEMALS geschrieben, dass ich juristisch antworte. So Formulierung wie: ich würde versuchen, deuten ja wohl darauf hin. Außerdem widersprichst du dich: erst schreibst du: kann man versuchen und jetzt schreibst du: Vorschlag war Unsinn.  Du sitzt wirklich auf dem hohen Ross, und so wie ich das sehe, hast du auch eher Halbwissen. Ich habe noch nie gehört, dass, wenn man eine Frist setzt im juristischen Sinne diese nur 7 oder 10 Tage sein soll. Im übrigen führte mein Bauchgefühl schon darauf hin, dass ich in einem ähnlichen Fall Erfolg hatte- bei mir privat. Und genau so habe ich das formuliert. Wenn du den Leuten nämlich gleich mit juristischen Formulierungen kommst und mit Rechtsanwalt drohst usw. werden die Schotten erst recht dicht gemacht. Manchmal kann man mit Freundlichkeit und neutralem Schildern der Situation an der richtigen Stelle (ich würde mich an den Hersteller wenden) da erst mal sein Glück versuchen. Manche Firmen legen noch Wert auf zufriedene Kunden.

Kommentar von AalFred2 ,

du musst meinen Text genau lesen, ich habe NIEMALS geschrieben, dass ich juristisch antworte

Das wäre bei Rechtsfragen jetzt aber mal keine schlechte Idee.

Außerdem widersprichst du dich: erst schreibst du: kann man versuchen und jetzt schreibst du: Vorschlag war Unsinn.

Nein, ich widerspreche mir nicht. Aus rechtlicher Sicht ist dein Vorschlag Unsinn, was ich eben auch sofort anmerkte, verboten ist es nicht.

Ich habe noch nie gehört, dass, wenn man eine Frist setzt im juristischen Sinne diese nur 7 oder 10 Tage sein soll.

Ich hab gehört, man soll nicht alles glauben, was man hört. Du hattest ja auch vorher nie etwas vom Unterschied zwischen Garantie und Sachmängelhaftung gehört.

Im übrigen führte mein Bauchgefühl schon darauf hin, dass ich in einem ähnlichen Fall Erfolg hatte- bei mir privat.

Und das wird wodurch genau allgemeinverbindlich?

 Wenn du den Leuten nämlich gleich mit juristischen Formulierungen kommst und mit Rechtsanwalt drohst usw. werden die Schotten erst recht dicht gemacht.

Du hast aber komische Geschäftspartner.

Manchmal kann man mit Freundlichkeit und neutralem Schildern der Situation an der richtigen Stelle (ich würde mich an den Hersteller wenden) da erst mal sein Glück versuchen. Manche Firmen legen noch Wert auf zufriedene Kunden.

Ich will mein Geld zurück = Freundlichkeit und neutrales Schildern der Sitaution? Aha. Stimmt da wird der Hersteller dem Kunden bestimmt noch etliche Kinderwagen verkaufen können.

Kommentar von Elizabeth2 ,

man kann das alles von unterschiedlichen Seiten angehen. Entweder juristische Keule oder durch meine (jawohl!)  freundliche Art. Damit habe ich viel schon erreicht, aber es kann ja nicht jeder so freundlich sein...... Ich zeige nämlich auch Verständnis für mein Gegenüber und schwinge nicht gleich juristische Keulen und diese ureigene positive Erfahrung gebe ich gerne weiter, in dem ich schreibe ICH WÜRDE.......Ich habe sogar meine Unkenntnis bereits im ersten Satz zugegeben:  außer Einschreibebrief....weiß ich NICHTS. Geht es noch deutlicher? Ich sehe aber auch nicht ein, warum ich den Mund halten soll und andere nicht an meinem Erfahrungsschatz persönlicher Art teilhaben lassen soll. Auch dafür ist das Forum da.

Kommentar von AalFred2 ,

Gut, wenn du denn die direkte Geld zurück Forderung für freundlich und neutral hälst. Ich sehe das eben anders. Ansonsten habe ich auch nur den Hinweis gegeben, dass es dafür keinerlei rechtliche Grundlage gibt. Die jetzt schon ziemlich lange Diskussion hast du mit deinem Halbwissen begonnen.

Kommentar von Elizabeth2 ,

dazu gehören zwei, denn du lässt uns nur bruchstückweise an deinem Wissen teilhaben und nur auf explizite Nachfrage. Auflaufen den anderen nennt man das umgangssprachlich und führt, wie du selber feststellen musst, nur zu endlos langen Diskussionen. Wer nichts konkretes schreibt, ist auch nicht angreifbar, vielleicht bist du dir in allem doch nicht so ganz sicher. Wer weiss das hier schon.

Kommentar von AalFred2 ,

Ich habe mein Wissen doch ganz eindeutig mitgeteilt. Deine Antwort war rechtlich gesehen nicht haltbar. Mehr wollte ich nicht sagen. Und da bin ich mir völlig sicher. Bei allem anderen übrigens auch.

Antwort
von qugart, 44

Es heißt immer nur, dass die Nachbesserung in einer angemessenen Zeit erfolgen muss. Du solltest jetzt schriftlich eine Frist setzen. Da das schon 10 Wochen dauert, würde ich da wirklich nur noch 7 Tage anhängen.

Wird die Frist dann nicht eingehalten kannst du den Kaufpreis mindern oder auch vom Kaufvertrag zurücktreten.

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