Frage von Sulusarayli, 198

Wieso ist Jesus für unsere Sünden gestorben?

Warum sollte oder musste Jesus qualvoll sterben? Wir haben Sünden, deswegen quälte sich Jesus und die Menschen sind sündenfrei? Was hat das für einen Sinn? Ich bin Gott also ich hab mich selber gekreuzigt, deswegen dürft ihr in den Himmel. Ist das nicht sinnlos?

Antwort
von Dxmklvw, 36

Primär ist er nicht für, sondern durch die Sünden der anderen gestorben (sie haben aus Selbstsucht und Irrglauben heraus einen Unschuldigen hingerichtet).

Aus einem anderen Blickwinkel heraus ist er aber tatsächlich auch für die Sünden vieler Menschen gestorben.

Jesus hat die (sündige) Denkweise vieler Menschen geändert, so daß diese dann nicht mehr weitere schädliche Folgen ihrer ehemals irrigen Denkweise tragen mußten. (Beispiel: Gibt eine Seite ihre feindselige Gesinnung auf, dann entfällt für die andere Seite der Grund, sich zum Selbstschutz vorbeugend aggressiv zu verhalten).

Jesus befand sich durch seine Lebenseinstellung in einer Zwickmühle, und es erging ihm ähnlich wie jemandem, der als einziger weiß, welche zwangsläufigen schädlichen Folgen eine Sache hat, von der alle anderen meinen, daß es keine schädlichen Folgen gibt.

Zerstört dann jemand diese Sache, damit die schädlichen Folgen ausbleiben, dann wird er von den anderen bestraft. Zerstört er die Sache aber nicht, dann wird im später vorgeworfen, nichts getan zu haben, obwohl er die Folgen kannte.

Jesus hat bei vielen Menschen eine irrige Denkweise zerstört (das Denken geheilt), und viele andere sahen darin einen Schaden für die Verwirklichung ihren Eigennutzes und ihrer Machtgelüste. Er starb also für diejenigen (für deren Heilung), die er geheilt hatte und er starb durch diejenigen (durch deren Sünde), denen das nicht in den Kram paßte.

Antwort
von NewKemroy, 37

Damit der alte Mensch zum neuen Menschen werden kann muss er eine Art Todeserfahrung drchlaufen und danach eine Wiedergeburt oder Auferstehung vollziehen. Jesus hat dies vorgemacht.

Dass Jesus am Kreuz starb, wieder auferstand und schwupps waren alle Menschen frei von Sünden, das ist meiner Meinung nach nicht stimmig. Man muss sich ja bloß umgucken. Beinahe jeder ist voller Sünde. Es kann also nur die Sündenvergebung sein, die man hiermit verknüpfen könnte.


Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Das hast du schon richtig verstanden, hier ist die Rede von der Vergebung der Sünde ..und nicht das wir dann nach Jesus Tod keine Sünden mehr hätten ..

Natürlich fallen wir alle mehr oder weniger immer neu in die Sünde .

Röm 7,14-25





Röm 7,14-25:14 Wir wissen ja, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, verkauft unter die Sünde. 15 Denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht. Denn nicht das, was ich will, führe ich aus, sondern das, was ich hasse, tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, gestehe ich dem Gesetz zu, dass es gut ist. 17 Nun aber vollbringe (eben) nicht ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. 18 Ich weiß nämlich, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Denn das Wollen liegt mir [zwar] nahe, das Vollbringen des Guten aber nicht. 19 Denn ich tue nicht, was ich will, Gutes, sondern was ich nicht will, Böses, das führe ich aus. 20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. 21 Ich finde also das Gesetz, dass mir, der ich das Gute tun will, (mir) das Böse nahe liegt. 22 Ich stimme nämlich dem Gesetz (des) Gottes dem inneren Menschen nach freudig zu, 23 sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern dem Gesetz meiner Vernunft widerstreiten und mich gefangen nehmen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich aus diesem Todesleib erlösen? 25 Dank aber sei (dem) Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Also nun: Ich, als ein und derselbe, diene mit der Vernunft [dem] Gesetz Gottes, mit dem Fleische aber [dem] Gesetz der Sünde.

Antwort
von Andracus, 83

Nein ist es nicht. Also. Gott hat eine Vorstellung von Gut und Böse. Die Menschen waren damit nicht von vornherein ausgestattet, sondern sie haben wie Kinder bei ihrem Vater mit Gott zusammengelebt - in einer bedingungslosen Vertrauensbeziehung, die mehr nicht brauchte als diese kleine heile Welt. Aus freiem Willen heraus haben die Menschen sich entschieden, entgegen der einzigen Regel, die dieser Vater aufgestellt hat, zu handeln. Wenn du die Schöpfungsgeschichte liest, wirst du auf die Stelle stoßen, wo Gott Adam und Eva warnt, sie würden sterben, wenn sie die verbotene Frucht essen. Sind sie aber nicht. Das liegt daran, dass es sich nur um eine Metapher handelt; die Menschen waren von da an "geistlich tot", also lebten in einer inneren Trennung von Gott. Seitdem ist der Mensch dazu veranlagt, das Böse zu tun, und Gott, weil er gerecht ist, muss das Böse bestrafen.

Gott hat aber, wenn wir das Alte Testament durchgehen würden, immer wieder vergeben. Weil er nicht nur gerecht, sondern auch barmherzig ist. Eigentlich geht das nicht gleichzeitig. Seit dem Sündenfall war eigentlich immer klar, dass Gott eines Tages bestrafen muss, um seinem Wesen gerecht zu werden. Aber seine Barmherzigkeit erlaubt ihm das eigentlich nicht, und deswegen hat er immer wieder neu vergeben.

Diese Spannung wird durch Jesus gelöst. Gott wollte seinen Zorn über die Ungerechtigkeit, die die Menschen ihm und einander antun, nicht an den Menschen auslassen, und deswegen hat er einen Teil von sich selbst (Jesus) als "Blitzableiter" benutzt. Jesus ist durch die qualvollste Tötungsmethode der damaligen Zeit gestorben und hat dabei allen Zorn Gottes über unsere Sünden auf sich genommen - für alle Sünden der Vergangenheit und der Zukunft.

Du kannst es dir so vorstellen: Du willst jeden Tag in einem Eisladen Eis essen, hast aber kein Geld (sprich du willst in Frieden mit Gott leben, bist aber sündig). Vielleicht kannst du einmal eine Kugel Eis erbetteln, vielleicht zweimal, aber irgendwann ist Schluss. (Ohne Jesus kann Gott nicht ewig seinen Zorn zurückhalten - früher oder später wird er bestrafen). Wenn aber jemand kommt und dem Eisverkäufer tausend Euro gibt und ihm sagt, das wäre für dich, dann wird er, wenn er gerecht ist, dir dein Eis in Zukunft geben müssen, weil ja schon dafür bezahlt ist. Und Gott ist der Eisverkäufer und der bezahlende Freund gleichzeitig. Weil er die Menschen liebt und nicht ewig in Trennung von ihnen leben oder seinen gerechten Zorn an ihnen auslassen wollte, ist er selbst in Jesus als Blitzableiter für den Zorn ans Kreuz gegangen und hat für jede Schuld schon bezahlt. Seit dem können wir auch wieder "geistlich lebendig", also ungetrennt von Gott leben.

Das einzige was wir jetzt tun müssen, ist, das ganze durch Glauben anzunehmen. Genau so, wie du kein Eis kriegst, wenn du nicht wenigstens zum Eisladen läufst, kannst du keine Vergebung und keinen Frieden und keinen Segen haben, wenn du nicht zu Gott kommst. Gott will etwas mit uns zu tun haben. Er liebt uns genug um für uns den schlimmsten aller damals erdenklichen Tode zu sterben. Aber damit wir von seinem guten Wirken etwas zu spüren bekommen in unserem Leben, müssen wir uns ihm zuwenden. Ohne unseren erklärten Willen greift er nicht in unser Leben ein.

Kommentar von anniegirl80 ,

Ich glaub ich spar mir meine Antwort  - du hast das viel besser erklärt als ich es könnte!

Kommentar von Wilkinson ,

@ Andracus: Ein erstklassiger Kommentar!!  Chapeau!!!

Kommentar von Valenza ,

Wirklich sehr  gut erklärt. Ich kann das auf keinem Fall besser erklären. 

Antwort
von Philipp59, 31

Hallo Sulusarayli,

ich kann sehr gut verstehen, dass Du Dir all diese Fragen stellst. Die Kirchen der Christenheit haben es leider versäumt, die Menschen darüber richtig aufzuklären. Bei Deiner Frage geht es im Grunde um die Zentrallehre des christlichen Glaubens: Die Lehre vom Lösegeld. Um diese jedoch richtig verstehen zu können, ist es notwendig, zuerst einmal an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückzukehren.

Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, bestand zwischen Ihnen und Gott völlige Harmonie. Dann geschah etwas, was eine tiefe Kluft entstehen ließ: Die ersten Menschen, Adam und Eva, lehnten sich gegen Gott auf, indem sie willentlich ein Gebot Gottes übertraten und somit war die Sünde in die Welt gekommen. Das hatte weitreichende Auswirkungen auf sie selbst und auf alle ihre Nachkommen. Ihre Sünde gegen Gott bewirkte, dass ihre ursprüngliche Vollkommenheit an Körper und Geist verlorenging und damit auch ihre Aussicht auf ein endloses Leben. Die Bibel sagt darüber folgendes: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12). Dadurch, dass die ersten Menschen zu Sündern geworden waren, gaben sie zwangsläufig diese Sünde auch an alle ihre Nachkommen und damit letztendlich auch an uns, weiter. Die Sünde ist es also, die bis heute eine Trennung zwischen Gott und den Menschen herbeiführt.

Da Gott jedoch barmherzig ist, wollte er nicht, dass all die Nachkommen Adams und Evas, die ja ohne ihr Hinzutun die Sünde geerbt hatten, für immer verloren sind. Unmittelbar nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, ersann er einen Weg, um die Menschheit von Sünde und Tod zu befreien. Hierbei mag die Frage auftauchen, ob es nicht viel einfacher gewesen wäre, allen in Sünde geborenen Nachkommen Adams und Evas einfach zu vergeben und so die entstandene "Kluft" zu schließen. Das konnte Gott jedoch nicht, ohne gegen seine eigenen Rechtsgrundsätze zu verstoßen. Einer dieser Grundsätze lautet, dass Sünde zum Tod führt. Hätte Gott diesen Grundsatz einfach ignoriert und sich darüber hinweggesetzt, dann hätte man ihn selbst des Unrechts bezichtigen können. Deswegen musste er einen anderen Weg gehen.

Die Lösung lag in der Beschaffung eines Lösegeldes, das die Menschen von Sünde und Tod freikaufen könnte. Hier kommt ein anderer Rechtsgrundsatz Gottes zum Tragen, der da lautet: "Seele wird für Seele sein" (5. Mose 19:21). In der Anwendung auf die Menschheit heißt das folgendes: Der erste Mensch, Adam, hatte sein vollkommenes Leben eingebüßt, das für sich und seinen Nachkommen endloses Leben bedeutet hätte. Durch die Sünde büßte Adam jedoch dieses vollkommene Leben ein. Es gab nur einen einzigen Weg: Ein vollkommenes menschliches Leben musste gegeben werden, um einen Ausgleich zu dem von Adam verwirkten Leben zu schaffen oder anders ausgedrückt: ein Lösegeld musste gezahlt werden.

Da jedoch sämtliche Nachkommen des ersten Menschen nur ein unvollkommenes Leben besaßen, das keinen entsprechenden Gegenwert zu dem vollkommenen Leben Adams besaß, war auch niemand seiner Nachkommen in der Lage, diese Lösegeld zu beschaffen. Die Menschheit wäre somit, was ewiges Leben betrifft, für immer verloren gewesen. Doch hier kommt die große Liebe und Barmherzigkeit Gottes gegenüber den Menschen zum Tragen. Gott baute sozusagen eine "Brücke" zwischen sich und der Menschheit, indem er seien eigenen Sohn sandte, der bereit war, sein vollkommenes Leben zu opfern. Dieses Opfer schaffte den entscheidenden Ausgleich und befreite so die Menschheit von Sünde und Tod. Die Bibel sagt darüber: "Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld" (Römer 3:23,24).

Dieses Lösegeld, das also die Kluft zwischen Gott und den Menschen schließt, bildet somit die Grundlage für die Vergebung von Sünden. Voraussetzung für die Sündenvergebung ist jedoch der Glaube an diese Lösegeldvorkehrung sowie eine reuevolle Einstellung des Sünders.

Die Bibel sagt über diesen wunderbaren Akt der Befreiung seitens Gottes folgendes: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Dieser Text zeigt zum einen das Ausmaß der Liebe, die Gott gegenüber den Menschen empfindet und zum anderen auch, was eine weitere Auswirkung des Lösegeldes ist: ewiges Leben. Es liegt nun an jedem einzelnen, ob er diese liebevolle Rettungsvorkehrung annehmen möchte oder nicht. Dabei genügt es jedoch nicht, Gott einfach nur zu sagen "Ja, ich will", sondern wie obiger Text zeigt, müssen diejenigen, die aus dem Lösegeld Nutzen ziehen möchten, "Glauben an ihn ausüben". Das schließt, wie die Bibel deutlich zeigt, weitaus mehr ein, als einen passiven Glauben zu besitzen. Wer seinen Glauben ausübt, der lässt sein gesamtes Leben vom Glauben bestimmen.

Soweit also einige Gedanken zu der "Botschaft über den Christus". Um wirklich an sie glauben zu können, gibt es nur einen Weg: Man muss sich eingehend mit dem Wort Gottes beschäftigen. Glaube entsteht nicht einfach dadurch, dass man die Botschaft theoretisch verstanden hat. Wenn nicht das Herz beteiligt ist, wird sich auch kein Glaube heranbilden.

LG Philipp

Kommentar von telemann2000 ,

Voraussetzung für die Sündenvergebung ist jedoch der Glaube an diese Lösegeldvorkehrung 

Der Glaube an Christus ist korrekterweise ausschlaggebend für die Rettung, nicht das Lösegeld.... 

Und er führte sie hinaus und sagte: „Ihr Herren, was muß ich tun, um gerettet zu werden?“ Sie sprachen: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und deine Hausgenossen.“ (Apostelgeschichte 16)

Es gibt tatsächlich keinen Ausspruch der Jünger Jesu, der folgendermaßen lautete: "Glaube an das Loskaufopfer Jesu und du wirst gerettet werden....

Die Wiedergabe der NWÜ ist auch nicht ganz korrekt. Schlachter 2000 hält sich mehr an den griechischen Text und gibt folgendes wieder: 

...denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so daß sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Die NWÜ lenkt das Hauptaugenmerk auf das Loskaufopfer, obwohl der Begriff im griechischen da gar nicht vorkommt.

Schlachter lenkt die Aufmerksamkeit hingegen auf Jesus Christus selbst, indem sie hervorhebt, dass man die Erlösung IN Jesus Christus findet. So kommt das auch im Urtext zum Ausdruck.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

 Die Kirchen der Christenheit haben es leider versäumt, die Menschen darüber richtig aufzuklären. 

Und die Zeugen Jehovas klären nun hier richtig auf ,durch Angst und Schrecken .

Was in diesem Fall hier einer ganzen 6 Köpfigen Familie das Leben kostete:

https://www.youtube.com/watch?v=GfSzh_qYKYo&t=1331s

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Und auch hier hat die "Nächstenliebe" der Gottgleichen ältesten einer Mutter , einer indoktrinierten ZJ mitsamt  ihren 2 Kindern das leben gekostet :

https://www.youtube.com/watch?v=v-EA5sw8Phk

Antwort
von Raubkatze45, 21

Aus historischer Sicht wurde Jesus gekreuzigt, weil er von den
Pharisäern an die römische Besatzungsmacht ausgeliefert wurde, um ihn
hinrichten zu lassen. Dies taten sie, weil Jesus durch seine Lehre und
sein Verhalten das Gesetz des Mose, die Grundlage jüdischen Glaubens,
gebrochen, in Frage gestellt und sich damit offenkundig gegen den Gott Israels gestellt, ja sich selbst als Sohn Gottes bezeichnet habe.

Aus theologischer Sicht ist das Kreuz dennoch kein tragisches Versehen,
sondern eingeordnet in den Plan Gottes zur Erlösung der Welt. Gott hat aber nicht  etwa zu seinem Sohn gesagt: „Geh hin und leide, um die Menschen
zu erlösen“ , sondern eher „Geh und sei deiner Sendung gehorsam, komme,
was da kommen mag.“ Jesus hat durch seinen Gehorsam den Ungehorsam der  Menschen Gott gegenüber gut gemacht.

Darüber hinaus wollte Gott  uns in seiner unwiderruflichen Zuwendung in voller Wehrlosigkeit nahe kommen. An Jesu Tod sollen wir erkennen, dass Gott sich in die  niedrigste Situation unter Menschen in voller Ohnmacht hinein begibt. Im
„Ärgernis und der Torheit des Kreuzes“ dürfen wir den  äußersten Erweis der Liebe Gottes erkennen.

Erlösung bedeutet damit nichts anderes als die Offenbarung der Liebe Gottes im  Anblick des Kreuzes. Die Menschen dürfen an einen Gott glauben, wie ihn
sich kein Mensch ausdenken kann. Erlösung heißt erlöst zu einem neuen Leben in Zuversicht und Hoffnung auch mitten in den unverständlichen Leidenssituationen. Jesus hat die vergebende Liebe Gottes für alle Menschen, besonders für die  Sünder verkündet und in seinem Handeln deutlich gemacht. Er hat einen Gott verkündet, der uns ohne Vorleistungen annimmt, wie wir sind - nicht, damit wir so bleiben, aber ohne die Bedingung, dass wir uns
vorher ändern müssen. Das Einzige, was er fordert, ist Umkehr als die
selbstverständliche Folge, wenn wir glauben und uns dadurch zu Gott
hinwenden. Deshalb erreicht uns die Vergebung auch nur dann, wenn wir
den Vorsatz haben, von der Sünde zu lassen und umzukehren. Das
Liebeswerk Jesu befreit nicht automatisch von Sünden, wenn wir nicht
wollen.
Augustinus sagt „Der dich ohne dich erschaffen hat, will dich nicht ohne dich
erlösen“.

 Gott ist nun für uns in Vergangenheit und für alle Zukunft der grenzenlos
barmherzige, vergebende, liebende Gott. Als Zeuge für diese Wahrheit,
als „Anführer und Vollender des Glaubens“ (Heb 12,2) hat Jesus sich in
Treue zu seiner Sendung sogar umbringen lassen.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Da ist wohl alles nötige  gesagt !

Antwort
von Jogi57L, 34

Der Begriff "Gott" unterscheidet sich bei Muslimen und Christen.....

für Muslime ist "Gott" = "Der Schöpfer"....

wie es für Christen ist, ist unterschiedlich... da gibt es eine Trinität... aber es gibt auch die Unitarier....

"Der Schöpfer"... hat u.a. auch "Götter" geschaffen...

so z.B. Satan... "den gott dieser Welt"...

und auch Jesus... der ( je nach Übesetzung ) als "ein Gott" bezeichnet wird....

somit könnte man deuten, dass Jesus, als ein erschaffener Gott... irgendwann mal erkannte, dass die Menschen nahezu alle !... ( sofern sie nach dem Gesetz gerichtet werden ) nicht ins Paradies kämen....

er erbarmte sich... und bot "dem Schöpfer" an.... dass er die Menschen für sich "erkauft"....dadurch, dass er stellvertretend als lupenreines und sündenfreises Wesen... den Tod kostet....

Somit können sich alle, die an das Opfer Jesu glauben, und sich nach ihm ausrichten... und bestmöglichst seine Gebote befolgen... darauf verlassen, dass sie NICHT nach "dem Gesetz" gerichtet werden... sondern Gnade empfangen....

ALLE anderen Menschen dürfen versuchen, getreu den Gesetzen zu leben... und mögen dann sehen... ob sie sie erfüllen, oder nicht...

Spätestens am jüngsten Tag, werden sie es erfahren...

"Wer nach dem Gesetz lebt, wird nach dem Gesetz gerichtet"...

"Wer nach der Gnade Jesu lebt, wird nach der Gnade Jesu gerichtet"....

OK, insgesamt kenne ich mich da zu wenig aus... das sind nur mal so Gedanken dazu.....

Kommentar von Raubkatze45 ,

Trinität ist Lehre des Christentums und die sog. Unitarier sind keine Christen, sondern Irrlehrer.  Für Christen  ist 1.) Jesus als Sohn Gottes kein geschaffener Gott, sondern ein ewiger und wesensgleicher Gott mit dem Vater und 2.) hat der Schöpfer keine anderen Götter erschaffen. Er hat Engel als Geistwesen erschaffen. Satan ist ein abgefallener Engel und somit ein Geschöpf, aber kein Gott. Einen Gott kann man nicht erschaffen.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@Jogi 

Satan ist kein Gott sondern ledigich Geschöfp wie du und ich ,wenn auch von  rein  Geistiger Natur eines Engels .

Antwort
von Smartens, 2

Die Frage ist sehr gewagt gestellt. Vergiss nicht, dass Jesus es ist, der alles (also auch dich und mich) erschaffen hat und auch alle Menschen richten wird.

Jesus starb, weil wir sonst hätten sterben müssen. Und zwar nicht um danach in den Himmel zu kommen, sondern um im ewigen Tod zu bleiben. Das ist die Hölle. Ein gerechtes Gericht kann nur dann gesprochen werden, wenn die Vergehen auch tatsächlich bestraft werden. Im Koran heißt es, die an Allah Gläubigen auf Allahs Gnade hoffen sollen. Wenn er ihnen gegenüber nämlich gnädig sein würde, würden sie nicht für ihre Sünden bestraft, sondern ins Paradies kommen, wenn nicht, nicht. Das Problem dabei ist, dass Allah in dem Moment ungerecht ist. Schließlich hat er die Sünde nicht bestraft und genaugenommen sogar gelogen (weil er das ausgesprochene Gericht nicht ausführt). Von so jemand möchte ich nicht beurteilt werden, noch möchte ich meine Ewigkeit in seiner Obhut verbringen.

Der wahre Gott (der Gott der Bibel) ist anders. Er ist absolut gerecht und heilig und hat über jede Sünde schon ein absolutes Urteil gesprochen. Das "Problem" dabei ist, dass Gott uns unendlich liebt und uns deshalb nicht verurteilen (= in die Hölle werfen) möchte. Der einzige Ausweg: die Strafe muss von einer anderen Person getragen werden. Jetzt gab es aber keinen, der dazu würdig wäre, als nur Jesus Christus selbst, denn als einziger konnte er diese Strafe freiwillig übernehmen, weil er der einzige war, der diese Strafe nicht verdient hatte.

Er tat es nicht aus Pflicht, sondern aus seiner unendlichen und unbegreiflichen Liebe uns gegenüber.

Jeder Mensch, der sein Leben in einem konkreten Gebt nun bewusst der Führung Jesu übergibt und durch den Tod Jesu Vergebung seiner Sünden erfährt, hat die absolut gewisse Verheißung Gottes, dass ihm die Sünden für immer vergeben sind und er ein Bürger des Himmels wird.

Das darfst auch du erfahren.

Antwort
von Andrastor, 41

Ich bin gott also ich hab mich selber gekreuzigt deswegen dürft ihr ins Himmel.Ist das nicht Sinnlos?

Das ist absolut sinnlos, das hast du gut erkannt.

"Der Gott der Gott tötet um Gott zu besänftigen"

-unbekannter Urheber

Kommentar von Sulusarayli ,

hahaha super Antwort

Antwort
von alexander329, 25

Alles hat was man tut hat Konsequenzen bzw. Folgen, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. 

So hat der Ungehorsam der Stammeltern gegenüber Gott Folgen für alle menschen. So kam die Begierde in die Welt - die Ursache aller Sünden.

Jesus besiegt diese Sünde als Gottmensch durch seinen Gehorsam gegenüber dem Vater in seiner Liebe zum Vater und dem Heiligen Geist.

Er nahm die Folgen unserer Sünden auf sich - Sünde führt immer zum Leid. Wenn wir Mitleid mit Jesu Leiden haben, bemühen wir uns immer weniger zu sündigen (aus Liebe zu ihm) und werden so immer mehr befreit von der Gefangenschaft der Sünde und des Bösen.

 Da Gott alle menschen bei sich im Himmel haben möchte, werden wir dann auch stellvertretend für andere Sünder leiden um sie mitzubefreien.

Das ist die Logik des Himmels und der Sinn,warum es Leid gibt.

Antwort
von muhamedba, 14

Das macht keinen Sinn und viele Christen akzeptieren das nicht, es kommt zu Spaltungen oder das Christentum wird ganz verlassen. Musst dir ja nur Deutschland heute anschauen.

Gefährlich wird es, wenn das Leute nicht verstehen. In meinem Land gab es auch sexuellen Missbrauch an Kindern und die Täter waren der Meinung, dass das kein Problem ist, da Sie an Jesus glauben und dieser alle Sünden uns genommen hat, wenn wir an Jesus glauben. Schlimm ist es, dass das keine "normalen" Personen sind, sondern "hohe Tiere" der Kirche, selbst Priester.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholisc...

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: "Kindesmissbrauch....und die Täter waren der Meinung, dass das kein Probleme ist..."

Das ist himmelschreiender Blödsinn!

Ich finde zwar die Geschichte vom Sündenbock auch unsinning, aber KEIN Christ glaubt, er hätte damit einen Freifahrtschein für Sünden! Und KEIN Kinderschänder hat jemals argumentiert, die Bibel oder sein Glaube erlaubten ihm diese Taten.

Das ist ja einer der Widersprüche der Sündenbock -Theorie: Jesus hat angeblich alle Sünden auf sich genommen, aber trotzdem soll der Mensch nicht sündigen, bzw. muss die Gebote Gottes befolgen. Also alles wie zuvor.

Antwort
von fricktorel, 12

Weil er uns liebt (1.Mose 1,26; Joh.1,1.14; Röm.6,23).

Antwort
von Viktor1, 39
Was hat das für einen Sinn? 

Keinen, und deshalb hat die Botschaft Jesu auch dies nicht zum Inhalt.
Jesus hat sein Leben eingesetzt für seine Botschaft des "Neuen Bundes", welche für die damaligen rel. Führer nicht hinnehmbar war.
Auch viele Apostel und andere Verkünder des Evangeliums haben ihr Leben für die Verkündigung der Botschaft hingegeben.
Die Botschaft Jesu beinhaltet durchgehend , daß das Heil (also auch Sündenvergebung) durch die Beachtung des Willens Gottes erreicht wird.
Dieser ist "reduziert" (im Gegensatz zum mos. Gesetz) auf das Gebot der "größeren Gerechtigkeit" (Erbarmen , Liebe und Zuwendung zu anderen) auf das "Gesetz des Herzens" (s. Jerm.31,31-34 bzw. Hebr.8,8-13)
Zitat aus Hebräer

10 Das wird der (neue) Bund sein,....  spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Inneres hinein und schreibe sie ihnen in ihr Herz.............13 Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt
Antwort
von nowka20, 13

jesus ist nicht für menschliche sünden gestorben, sondern die götter haben sich an den menschen versündigt.

jesus hatte eine götterschuld getilgt.

1.Petr 4,1
Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung - denn wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen

in diesem sinne ist er für die menschen gestorben

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

was ist eigentlich mit dir los ? 

Dass du immer noch konfusre Antworten gibst .

Wo hast du diese  ominöse Götterschuld in der Biblischen Offenbarung  denn gefunden ?

Kommentar von nowka20 ,

ist doch völlig egal, hauptsache die ist stimmig

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Das ist alles andere als stimmig ....

Kommentar von nowka20 ,

hast recht (für dein bewußtsein, daß ich allerdings nicht habe, sorry)

Antwort
von annonymus702, 57

Das ist symbolisch gemeint und vieles in der Bibel soll nur eine Botschaft sein und ist nur ein Symbol.

Antwort
von Machtgarnix, 51

Wenn es die Kreuzigung tatsächlich gegeben hat, dann hat er sich bestimmt nicht freiwillig ans Kreuz nageln lassen! In der Bibel steht so einiges, was nicht stimmt.

Antwort
von Giustolisi, 41

Es steckt so viel Sinnloses im Jesusmythos.

Zunächst einmal ist die Existenz von Jesus Christus nicht belegt, es hat ihn also wahrscheinlich nicht gegeben.

Dann soll er für die Sünden der Menschen gestorben sein, genauer gesagt für die Erbsünde laut christlicher Doktrin.

Ohne Schöpfungsgeschichte, Garten Eden, Adam und Eva, Baum der Erkenntnis und sprechende Schlange gibt es keine erste Sünde, also keine Erbsünde und der Jesusmythos würde seinen Sinn verlieren.
Hält man die Geschichte für real dann glaubt man dass dieser Gott sauer auf die Menschheit war wegen etwas das ihre Vorfahren getan haben, was ihm nicht geschadet hat und das nur weil sie in eine von ihm gestellte Falle tappten.

Selbst wenn man die ganzen Geschichten glaubt, ergibt der Jesusmythos  nicht mehr Sinn. Wenn als Resultat seines Todes die Vergebung sein soll, dann wirft das die Frage auf, warum die Vergebung vom Tod des Wanderpredigers abhängen soll. Vielleicht konnte dieser Gott nicht einfach so vergeben, dann stellt das seine Allmacht in Frage. Vielleicht wollte er auch nicht, was an seiner Güte zweifeln lässt.

Es wird noch verrückter. Jesus soll Gott und gleichzeitig gottes Sohn gewesen sein. Würdest du jemandem eher vergeben der dich oder deinen Sohn tötet, oder das gar zur Voraussetzung für die Vergebung machen?

Kranke, sinnlose Christenwelt.

Kommentar von Wilkinson ,

Also ich habe keinerlei Probleme damit, in der für Dich kranken, sinnlosen Welt der Christen und ihrem Wanderprediger zu leben. Mir ist sie sehr wichtig, Du hältst nichts davon. Das akzeptiere ich! Diesbezüglich halte ich es wie der "Alte Fritz" : 

Ein Jeder möge nach seiner Facon selig werden.

Ich denke, dabei sollte man es belassen. 

Antwort
von Temas, 47

Ich glaube das ist metaphorisch gemeint, und Jesus ist nicht direkt Gott, er bezeichnete sich selbst nur als Sohn Gottes. 

Früher als das Volk noch ungebildet und primitiv war, waren solche Märchen und Geschichten notwendig um den Menschen die Botschaft, oder Lehre von Moral und Ethik zu vermitteln. 

Die Kreuzigung jesu sagt aus, dass er den Leuten, die sich zu ihm bekennen, also sowohl mit der eigenen Überzeugung als auch der begangenen Taten, die Eintritt in den Himmel gewehrt wird. 

Das ist das, was ich mitgenommen habe, aus der Zeit, als ich noch Christ werden wollte. 

Man muss sowohl in der Bibel als auch im Koran zwischen den Zeilen lesen können. Denn vieles das den Menschen damals verkündet wurde, war in einem ganz anderen Kontext zu verstehen, als wir ihn heute sehen. 

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Nein das ist nicht metaphorisch gemeint, sondern ganz so wie es in der Bibel steht .

In der Bibel gibt es nichts zwischen den Zeilen zu lesen ,denn diese Worte sind kraft und Weisheit .Und die Biblische Ofenbarung ist ganz klar und unmissverständlich -

Und nein die Bibel wurde kaum von Flavius Josephus und  seinem Adoptivvater geschrieben wie das Gerücht geht  im Moment .

DAS halte ich für recht Hanebüchen .aber man kann natürlich mal das ganze Szenario überdenken ,mich hat es allerdings nicht überzeugt.Warum nicht ?

Weil ich meine starken Erfahrungen mit dem Herrn habe...die nun mal da sind ..

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